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Neprobylice: Baugeschichte, Glocken und Hrádek

Unterkünfte in Neprobylice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Neprobylice ist ein Reiseziel mit mehreren klar unterscheidbaren bauhistorischen Themen: der Heilig-Geist-Kirche, der Glockenstube, Hrádek und dem geschützten Anwesen Haus Nr. 14. Hinzu kommen ein naturschutzfachlich wertvoller Auenbereich und beschriebene Routen. Für Ihre Reiseplanung können Sie so zwischen Baugeschichte, Naturraum und Wegen als unterschiedlichen Schwerpunkten wählen.

Die Heilig-Geist-Kirche und ihre Bauform

Die Heilig-Geist-Kirche steht auf der südlichen Anhöhe von Neprobylice und wurde 1741 im Barockstil wiedererrichtet. Im 19. Jahrhundert wurde sie verändert. Als unbewegliches Kulturdenkmal ist sie unter der Registernummer 42036/2-538 eingetragen. Auch ihre Bauform lässt sich konkret beschreiben: Der Bau ist einschiffig und ausgerichtet, sein Grundriss ist oval. Hinzu kommen ein Querhaus, ein rechteckig abgeschlossener Chor und eine rechteckige Sakristei. Ein einschiffiger Bau hat ein Hauptschiff; ein Querhaus liegt quer dazu. Damit lassen sich Grundform und einzelne Bauteile voneinander unterscheiden, statt die Kirche nur über ihren Barockstil einzuordnen.

Eine zweite historische Spur bietet die Glockenstube von Neprobylice. Sie ist eine hölzerne Nachbildung aus dem Jahr 1896 auf einem steinernen Sockel. In der Glockenstube sind drei originale Glocken aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten. Im Sockel befinden sich außerdem zwei Renaissance-Grabsteine ehemaliger Besitzer des Dorfes. Die Glockenstube vereint damit Baujahr, historische Glocken und Grabmäler in einem Bauwerk; diese Details stehen jeweils für unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte.

Hrádek und Haus Nr. 14

Hrádek, auch Horní tvrz genannt, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Erhalten sind nur Keller und Mauern. Als Kulturdenkmal ist Hrádek unter der ÚSKP-Nummer 34635/2-540 geschützt. Die erhaltenen Teile machen den Unterschied zu einem vollständig erhaltenen Gebäude deutlich: Im Mittelpunkt stehen hier bauliche Reste einer früheren Festung.

Das geschützte Anwesen Haus Nr. 14 in Neprobylice ist Teil des Freilichtmuseums Třebíz. Zu seinen überlieferten Baumerkmalen gehören eine Fachwerkkammer aus dem 18. Jahrhundert und wiederverwendete spätgotische Steineinfassungen. Die Einfassungen zeigen, dass ältere Bauteile in einem späteren Zusammenhang weiterverwendet wurden. Für die Einordnung des Anwesens sind so sowohl die Fachwerkkammer als auch die älteren Steinelemente relevant.

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Naturraum und Routen

Auch die Aue des Bakovský potok gehört zu den beschriebenen Merkmalen der Umgebung: Innerhalb des Katastergebiets von Neprobylice ist sie als naturschutzfachlich wertvoller Bereich ausgewiesen. Dieser Naturbezug ergänzt die Baugeschichte um einen anderen Schwerpunkt, ohne dass dafür die einzelnen Bauwerke und der Auenbereich gleichgesetzt werden müssen.

Eine Route von Tuřany nach Třebíz führt durch Neprobylice. Sie lässt sich zu Fuß, mit einem geländegängigen Kinderwagen oder mit dem Fahrrad bewältigen. Die beiden Angaben unterscheiden sich damit vor allem durch den Verlauf: Die eine Route führt von Tuřany über Neprobylice nach Třebíz, der Lehrpfad beginnt im Ort und endet in Kvílice. Prüfen Sie die Routenangaben vor Ihrer Tour.

Richten Sie Ihre Auswahl anschließend nach Ihren Reisedaten und den konkreten Angaben zu den jeweiligen Angeboten aus.

Weitere Reiseziele entdecken: Velvary, Plchov, Kačice, Kladno, Jedomělice, Slaný, Sazená, Kmetiněves.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kladno.

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