Lochovice im Tal der Litavka
Unterkünfte in Lochovice
Lochovice liegt im Tal der Litavka. Das Schloss Lochovice ist ein vierflügeliger Bau aus der späten Renaissance. Errichtet wurde es an der Stelle einer früheren Festung; später wurde das Schloss umgebaut.
File:Lochovice, Netolice, road to Lochovice.jpg
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Die bauliche Geschichte des Schlosses reicht damit von der früheren Festung über den spätrenaissancezeitlichen Bau bis zu den späteren Umbauten. Heute ist das Schloss als Kulturdenkmal geschützt. Seine Geschichte bleibt außerdem mit dem archäologischen Fundgebiet am Schloss verbunden, in dem nachgewiesene oder begründet vermutete archäologische Funde liegen.
Kultur
Das Schloss Lochovice ist als Kulturdenkmal geschützt. Zu seinem Schlossareal gehören ein Park, Gärten und ein Teich. Der nördlich gelegene Eingangsgarten des Schlosses trägt den Namen Šance. Angelegt wurde er an der Stelle der ursprünglichen Wallanlagen.
Am Schloss Lochovice weist das archäologische Fundgebiet nachgewiesene oder begründet vermutete archäologische Funde auf. Der Öffentlichkeit ist das Schloss Lochovice nur im Zusammenhang mit einmaligen Kulturveranstaltungen zugänglich.
Die Bezeichnung Šance bewahrt dabei die Verbindung des heutigen Eingangsgartens mit den ursprünglichen Wallanlagen. Schloss, Park, Gärten und Teich bilden das Schlossareal, während der öffentliche Zugang des Schlosses auf einmalige Kulturveranstaltungen beschränkt ist.
Geschichte
Die heutige Kirche sv. Ondřeje ist barock und stammt aus dem Jahr 1654. Die frühere Kirche war gotisch und dem heiligen Stanislaus geweiht. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie zerstört.
Am Bauwerk und an seiner Geschichte lassen sich damit die heutige barocke Kirche, die frühere gotische Kirche und die Zerstörung während des Dreißigjährigen Krieges unterscheiden. Die Kirche sv. Ondřeje steht auf einer Rasenfläche im westlichen Teil des Platzes von Lochovice. Südlich des Presbyteriums der Kirche steht eine Sandsteinsäule mit einer Statue der Jungfrau Maria.
Die Heilquelle des ehemaligen Kurbads von Lochovice befindet sich noch neben einer Kapelle auf dem Gelände des Domov Lochovice. An der Heilquelle wurde 1757–1758 eine Kapelle für die Jungfrau Maria errichtet.
Die Heilquelle verbindet somit den ehemaligen Kurbadbetrieb mit der weiterhin vorhandenen Kapelle und ihrer Bauzeit von 1757 bis 1758. Die Sandsteinsäule an der Kirche und die Kapelle an der Heilquelle nennen jeweils die Jungfrau Maria, befinden sich jedoch an unterschiedlichen Orten in Lochovice.
Geografische Einordnung
Die Wallanlage Na Stráži ist eine archäologische Stätte auf einem Sporn über dem rechten Ufer der Litavka. Sie liegt am südlichen Rand von Lochovice. Zwischen der Litavka und der Straße nach Lhotka gelegen, umfasst die Wallanlage etwa sieben Hektar. Sie bestand aus drei Teilen.
Ihre Lage wird dadurch sowohl über das rechte Ufer der Litavka als auch über den südlichen Ortsrand und die Straße nach Lhotka beschrieben. Die Wallanlage liegt auf einem Sporn und umfasst etwa sieben Hektar; ihre frühere Gliederung bestand aus drei Teilen.
Natur und Wege
Die Lochovická Třicítka startet vor dem Bahnhof von Lochovice. Von Lochovice aus kann der Rundweg und Lehrpfad „Z Jinec na Olymp Brd“ genutzt werden. Die nahegelegenen Wälder auf dem Plešivec, dem Ostrý und in Koncipudy bieten Möglichkeiten für angenehme Spaziergänge.
Für Wege in und um Lochovice sind damit sowohl der Bahnhof als Startpunkt der Lochovická Třicítka als auch Lochovice als Ausgangspunkt des Rundwegs und Lehrpfads „Z Jinec na Olymp Brd“ genannt. Die Spaziermöglichkeiten liegen in den nahegelegenen Wäldern auf dem Plešivec, dem Ostrý und in Koncipudy.
Weitere Orte derselben Ebene sind Nenačovice, Mezouň, Mořinka, Srbsko, Broumy, Nový Jáchymov, Velký Chlumec und Cerhovice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Beroun.