Zum Inhalt

Choťánky: Naturdenkmal und Geschichte

Unterkünfte in Choťánky

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Choťánky verbindet einen geschützten Naturraum mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Für Ihre Reiseentscheidung sind drei Themen besonders greifbar: das Naturdenkmal Louky u Choťánek, die Geschichte der Festung und die benannten Verbindungen auf dem Lehrpfad Libice sowie dem Radweg 8194. Wenn Sie ein Hotel für Choťánky suchen, können Sie zunächst gewichten, ob Landschaft, historische Spuren oder eine Radverbindung den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Naturraum und Landschaftsgeschichte

Das Naturdenkmal Louky u Choťánek umfasst 141,5349 Hektar. Geschützt ist ein Mosaik aus Auenwiesen, Tümpeln, Schilfbeständen sowie Weiden- und Erlengehölzen. Wer bei der Wahl eines Reiseziels Natur in den Vordergrund stellt, erhält damit einen konkreten Schwerpunkt: die geschützte Fläche selbst und die Vielfalt ihrer Landschaft.

Choťánky lag vermutlich ursprünglich am Ufer der Elbe. Nachdem die Elbe ihren Lauf verändert hatte, blieben Altarme zurück. Im 15. Jahrhundert bildeten diese gemeinsam ein ausgedehntes Teichnetz, das für die Region Poděbradsko typisch war.

Archäologische und mittelalterliche Spuren

Archäologische Ausgrabungen ergaben, dass Choťánky aus derselben Zeit wie das slawnikidische Libice stammt. Bei Ausgrabungen in Choťánky wurden außerdem Funde der neolithischen und der Hallstattkultur entdeckt. Neolithisch bezeichnet die Jungsteinzeit; die Hallstattkultur ist eine weitere vorgeschichtliche Einordnung. Die neolithischen und hallstattzeitlichen Funde gehören in die Vorgeschichte und liegen zeitlich weit vor der mittelalterlichen Festungsgeschichte von Choťánky, die 1345 als Teil der Herrschaft Poděbrady erwähnt wurde.

Anzeige

Die Festung von Choťánky wurde 1345 als Teil der Herrschaft Poděbrady erwähnt und später zum Sitz von Dienstmannen. Als Kočičí hrádek bekannte Festung verschwand wahrscheinlich während der Belagerung von Poděbrady durch die Hussiten im Jahr 1426. Damit reicht ihre Geschichte von der Erwähnung über eine spätere Funktion bis zu einem wahrscheinlich datierten Ende. Der 1882 erbaute Glockenturm bildet einen anderen, deutlich späteren historischen Bezugspunkt. Festungsgeschichte und Glockenturm gehören damit zu unterschiedlichen Abschnitten der Ortsgeschichte. „Dienstmannen“ waren Personen im Dienst eines Herrn. Zwischen der Erwähnung der Festung 1345 und ihrem wahrscheinlichen Verschwinden 1426 liegen 81 Jahre. Von 1426 bis zum Bau des Glockenturms 1882 vergingen 456 Jahre.

Wege und Routenwahl

Der Lehrpfad Libice führt durch das Naturdenkmal bis nach Poděbrady. Der Radweg 8194 verbindet Choťánky mit Libice nad Cidlinou. Diese Angaben helfen, die unterschiedlichen Wegbezüge auseinanderzuhalten: Poděbrady ist das Ziel des Lehrpfads; Libice nad Cidlinou ist der Ort, mit dem der Radweg Choťánky verbindet. So können Sie die Wegwahl an der genannten Verbindung statt allein am Namensbestandteil Libice ausrichten. Prüfen Sie vor der Nutzung des Radwegs die aktuellen Bedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kostelní Lhota, Hořany, Všechlapy, Činěves, Chroustov, Křečkov, Oskořínek, Chleby

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nymburk.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.