Uhlířov – Natur und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Uhlířov
Uhlířov verbindet Naturthemen mit einer Ortsgeschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Der Lehrpfad Hvozdnice, die örtlichen Teiche und historische Erinnerungsorte geben konkrete Anhaltspunkte für die Planung eines Aufenthalts. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie überlegen, ob Spaziergänge, Radfahren oder die lokale Geschichte für Ihre Reise im Vordergrund stehen sollen.
Natur in und um Uhlířov
Das Naturschutzgebiet Hvozdnice liegt in den Katastralgebieten von Slavkov, Štáblovice und Uhlířov. Im nördlichen Teil des Katastralgebiets von Uhlířov grenzen Wälder an das Schutzgebiet. Die Schutzverordnung für Hvozdnice trat am 1. Januar 1989 in Kraft. Das örtliche Teichsystem aus Přední und Zadní ist durch den Bach Uhlířovský potok verbunden. Dieser mündet in den Fluss Hvozdnice. Diese Naturbezüge bieten unterschiedliche Perspektiven: Teiche und Fließgewässer auf der einen Seite, Wälder am Rand eines Schutzgebiets auf der anderen.
Lehrpfad und Spaziergänge
Der Lehrpfad Hvozdnice ist von Uhlířov aus erreichbar und für Fußgänger sowie Radfahrer geeignet. So bietet sich der Lehrpfad an, wenn Sie auch mit dem Rad unterwegs sein möchten; Spaziergänge können Sie unabhängig von einer bestimmten Jahreszeit in Ihre Planung aufnehmen. In den Mischwäldern rund um Uhlířov gibt es Möglichkeiten zum Sammeln von Pilzen und Waldfrüchten; dabei gelten die jeweils anwendbaren Regeln.
Ortsgeschichte und Erinnerungsorte
Die erste erhaltene schriftliche Erwähnung Uhlířovs stammt aus dem Jahr 1389. Damals war das Dorf ein Lehen des Olmützer Bistums im sogenannten Keřkov-Bezirk. Uhlířov entstand wahrscheinlich als Siedlung von Slavkov. Auch die Herkunft des Namens wird wahrscheinlich auf Köhler zurückgeführt, die dort Holzkohle herstellten.
Zur Geschichte des Schulwesens gehören zwei unterschiedliche Daten: Das erste Schulgebäude wurde 1861 errichtet; 1883 wurde offiziell eine selbstständige einklassige Schule eingerichtet. Ihr erster Lehrer war František Miroslav Juchelka. Die Kapelle des heiligen Antonius von Padua wurde 1871 errichtet. Auf dem Dorfanger steht das Gefallenendenkmal am Standort der früheren Kapelle. Es erinnert an Einwohner, die in Konzentrationslagern und während der Kämpfe zur Befreiung ums Leben kamen.
Traditionen und Anreise
Zu den traditionellen örtlichen Veranstaltungen in Uhlířov gehören das „vodění medvěda“ und das Fällen des Maibaums. Auch weihnachtliche und österliche Volksbräuche zählen zu den örtlichen Traditionen. Zusammen mit Kapelle und Denkmal geben sie einen weiteren Zugang zur Ortskultur: Neben den historischen Daten stehen hier Bräuche im Mittelpunkt.
Der Bahnhaltepunkt Štáblovský mlýnek liegt etwa 1 km von Uhlířov entfernt. Linienbusse verbinden Uhlířov mit der Kreisstadt. Wenn Sie mit Bahn oder Bus anreisen möchten, prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Fahrpläne, damit Sie die Verbindung passend zu Ihrer Reise planen können.
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