Zum Inhalt

Slezské Rudoltice – Schloss, Kirche und Landschaft

Unterkünfte in Slezské Rudoltice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für eine Reise nach Slezské Rudoltice kommen Kulturgeschichte, Architektur, Landschaft und Routenplanung als unterschiedliche Schwerpunkte infrage. Für Kulturgeschichte und Architektur stehen das Schloss Slezské Rudoltice und die Kirche St. Katharina; die Osoblažská-Schmalspurbahn ergänzt diese Themen um Eisenbahngeschichte.

Schloss Slezské Rudoltice

Das Schloss Slezské Rudoltice wurde von den Fulštejnové zwischen 1548 und 1565 als kleines Renaissance-Schloss am unteren Ende des Dorfes errichtet. Es entstand an der Stelle einer mittelalterlichen Festung. Nach einem barocken Umbau wurde das Schloss zu einem der kulturellen Zentren Schlesiens. Die Baugeschichte umfasst damit den Vorgängerbau und mehrere spätere Epochen.

Das Schloss ist öffentlich zugänglich und bietet kommentierte Führungen von etwa 45 Minuten. Der Besuch lässt sich damit als Programmpunkt mit einem überschaubaren Zeitrahmen planen; prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Betriebsangaben.

Kirche St. Katharina: Architektur und Geschichte

Die Kirche St. Katharina ist seit dem 18. Februar 2008 als geschütztes Kulturdenkmal eingetragen; die ÚSKP-Registernummer lautet 102803. Der dreischiffige neuromanische Bau entstand zwischen 1871 und 1875 nach einem Entwurf von G. Meretta, einem führenden Architekten des Olmützer Erzbistums. Die Bezeichnung „dreischiffig“ beschreibt die Gliederung des Kirchenraums. Im Vergleich zum Schloss, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde, stammt der Kirchenbau aus dem späten 19. Jahrhundert.

In der Kirche befinden sich die Überreste und Grabsteine von Angehörigen der Familie Hodic. Sie wurden aus der Krypta des früheren Kirchenbaus überführt. Damit reicht die Kirchengeschichte über den Bau von 1871 bis 1875 hinaus und schließt auch einen Bezug zum Vorgängerbau ein.

Landschaft und Routenplanung

Slezské Rudoltice liegt nahe der polnischen Grenze am Rand der Zlatohorská vrchovina im Osoblažsko-Ausläufer. Die Landschaft ist durch Plateaus sowie kleinere Flächen mit niedrigem, lockerem Waldbestand geprägt.

Anzeige

Das Kartenprojekt der Mikroregion Osoblažsko nennt ausdrücklich die Route „Trasa C – Slezské Rudoltice“. Das Projekt umfasst außerdem Rad- und Wanderrouten durch die Mitgliedsgemeinden und bietet ausführliche Routenbeschreibungen sowie GPS-Koordinaten. Wenn Sie Wandern oder Radfahren in die Reiseplanung aufnehmen möchten, können Sie diese Angaben zur Vorbereitung heranziehen. Da das Routenmaterial überarbeitet werden kann, prüfen Sie die Projektinformationen am besten vor der Tour.

Osoblažská-Schmalspurbahn

Die Gemeinde zählt die Osoblažská-Schmalspurbahn zu ihren touristischen Zielen. Die Linie hat eine Spurweite von 760 mm, ist 20,2 km lang und seit 1898 in Betrieb.

Wenn Sie die Bahn in Ihre Reiseplanung einbeziehen, informieren Sie sich vor der Fahrt über die aktuellen Betriebsangaben. So können Sie die historischen Eckdaten von den praktischen Fragen Ihres Besuchs unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Ryžoviště, Jiříkov, Svetla Hora, Horní Životice, Liptaň, Dlouhá Stráň, Třemešná, Rymarov

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Bruntál.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.