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Hnojník – Schloss, Gärten und Baugeschichte

Unterkünfte in Hnojník

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schlossgeschichte, Gartenanlagen und Sakralbauten geben Hnojník mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung. Wer ein Hotel in Hnojník sucht, kann zunächst überlegen, ob Schloss und Architektur, die gestalteten Außenräume oder die Ortsgeschichte im Mittelpunkt stehen sollen. Der Ort verbindet ein Schloss mit zwei zeitlich unterscheidbaren Bauphasen, zwei unterschiedlich angelegten Gartenbereichen, einer Empirekirche und weiteren Bauten auf dem Friedhof. Für die Anreise ist außerdem der Bahnhof Hnojník an der Strecke 322 ein sachlicher Orientierungspunkt.

Schloss Hnojník und seine Baugeschichte

Das heute erhaltene Schloss ließ Karel Václav Beess z Chrostiny im 18. Jahrhundert als eingeschossigen Bau im Barockstil errichten. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde es nach einem Entwurf des Wiener Architekten Josef Kornhäusel im schlesischen Empirestil umgebaut. Errichtung und späterer Umbau bezeichnen damit zwei verschiedene Phasen der Baugeschichte. Wer sich für Architektur interessiert, kann Schloss Hnojník sowohl über seine barocke Entstehung als auch über die spätere Umgestaltung einordnen.

Das Schloss gilt als Wahrzeichen der Gemeinde und als Kulturdenkmal der Baukunst. Diese Einordnung ergänzt die zeitliche Abfolge um die Bedeutung des Gebäudes für Hnojník. Für Ihre Besuchsplanung empfiehlt es sich, den aktuellen Zugang und Zustand des Schlosses zu prüfen.

Gartenanlagen am Schloss

Vor der Südfront des Schlosses liegt eine etwa zwei Hektar große formale Gartenanlage. Sie führt zur Kirche und weiter zur Hauptstraße; zugleich ist sie auf den Berg Godula ausgerichtet. In dieser Anlage steht die älteste Roteiche des Schlossparks, die etwa 160 Jahre alt ist. Die Fläche, die Ausrichtung und der alte Baum geben der südlichen Gartenanlage jeweils einen eigenen Bezugspunkt.

Nördlich des Schlosses liegt eine ein Hektar große informelle Gartenanlage. Die beiden Bereiche unterscheiden sich sowohl durch ihre Gestaltung als auch durch ihre Größe: Die formale Anlage im Süden umfasst ungefähr doppelt so viel Fläche wie der nördliche Garten. Zusammen beschreiben sie zwei verschieden angelegte Teile des Schlossparks, statt eine einheitliche Gartenfläche. Für die Reiseplanung ist damit nicht nur das Schloss selbst, sondern auch die Gliederung seiner Gartenanlagen ein eigener thematischer Anknüpfungspunkt.

Kirche und Friedhofsbauten

Die heutige gemauerte Mariä-Himmelfahrtskirche wurde im Empirestil errichtet. Ihre Bauarbeiten begannen am 30. Mai 1808; am 18. November 1812 wurde sie geweiht. Die beiden Daten markieren Beginn und Abschluss der Baugeschichte in unterschiedlichen Formen: den Start der Arbeiten und die spätere Weihe. Gemeinsam mit dem Schloss zeigt die Kirche, dass der Empirestil zu den konkreten architektonischen Themen des Ortes gehört.

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Auch der Friedhof ist mit der Geschichte der Familie Beessů z Chrostiny verbunden. Die Familiengruft wurde dort um 1868 errichtet. An der Friedhofsmauer befindet sich die rechteckige Grabkapelle der Freiherren Beessů z Chrostiny, der Eigentümer des Schlosses; sie ist im Empirestil gestaltet. Die Angaben zur Gruft und zur Kapelle ergänzen die Baugeschichte um Erinnerungsbauten, während Kirche und Schloss unterschiedliche Gebäudetypen und Bauphasen sichtbar machen.

Anreise und Termine

Der Bahnhof Hnojník liegt an der Strecke 322 zwischen Cieszyn, Český Těšín und Frýdek-Místek. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie diese Streckenangabe als Orientierung für Ihre Planung nutzen und den aktuellen Fahrplan prüfen. So steht neben den Bau- und Gartenthemen auch ein konkreter Bezug zur Anreise zur Verfügung, ohne dass dafür eine bestimmte Verbindung oder Fahrzeit vorausgesetzt wird.

Eine Veröffentlichung zum „Moravisch-Schlesischen Dorf des Jahres 2025“ nennt die Beteiligung des örtlichen Sportvereins an der Hnojnická pouť. Für das Plackobraní werden Mitglieder des örtlichen Gartenbauvereins als Veranstalter genannt. Die beiden Veranstaltungen haben damit unterschiedliche lokale Bezüge: hier der Sportverein, dort die Gartenbauvereinsmitglieder. Wenn Sie eines der Feste in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, prüfen Sie vorab die jeweiligen Termine. Weitere Anknüpfungspunkte für die Wahl Ihres Aufenthalts sind die Schloss- und Kirchengeschichte, die zwei Gartenanlagen sowie die Anreise mit der Bahn.

Weitere Reiseziele entdecken: Čeladná, Dolni Lomna, Paskov, Janovice, Baška, Řepiště, Mosty U Jablunkova, Bystrice Nad Olsi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Frýdek-Místek.

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