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Volanice – Geschichte und Baukultur

Unterkünfte in Volanice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise mit Interesse an Ortsgeschichte und Baukultur bietet Volanice mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte. Dazu zählen ein Lehrpfad, ein geschütztes Denkmalensemble, ein Erinnerungsdenkmal, mehrere Blockhäuser und ein Schloss mit historischer Bausubstanz. Die Themen stehen für unterschiedliche Blickwinkel: Der Lehrpfad beschreibt eine konkrete Wegbeziehung, während Denkmale, Bauformen und historische Stationen den Ort auf andere Weise erschließen. So können Sie bei der Planung entscheiden, ob Sie vor allem einen benannten Wegverlauf nachvollziehen oder Ortsgeschichte und Architektur in den Mittelpunkt stellen möchten.

Volanice am Lehrpfad

Der Lehrpfad Češov–Vysoké Veselí führt auf seinem Rückweg von Vysoké Veselí nach Češov durch Volanice. Für die Reiseplanung ist diese Richtungsangabe hilfreich: Volanice liegt auf dem beschriebenen Rückweg. Wenn Sie sich für lokale Geschichte interessieren, können Sie die Wegbeziehung als Anlass nehmen, auch die baulichen und historischen Themen des Ortes kennenzulernen. Damit stehen zwei Perspektiven nebeneinander: der Verlauf eines benannten Lehrpfads und die eigenständige Ortsgeschichte. Die historischen und architektonischen Motive Volanices lassen sich dabei als eigener Schwerpunkt betrachten.

Denkmale und Bauformen

Die Glockenstube und das Kreuz bilden zusammen ein geschütztes Denkmalensemble. Gerade ihr gemeinsamer Schutz macht die Beziehung zwischen den beiden Bestandteilen zum Thema. Neben dem Friedhof steht ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Es setzt einen anderen Erinnerungsakzent als das Ensemble. Mehrere Blockhäuser gehören ebenfalls zu den baulichen Themen in Volanice. Für Ihren Blick auf den Ort ergibt sich so ein Vergleich verschiedener Formen: ein geschütztes Ensemble, ein Denkmal für die Gefallenen und Blockhäuser. Das Schloss ergänzt diesen Blick um barocke Architektur. Volanice bietet damit mehrere konkrete Motive, an denen sich Ortsgeschichte und Bauformen betrachten lassen.

Ortsgeschichte in mehreren Etappen

Die erste schriftliche Erwähnung von Volanice stammt aus dem Jahr 1325; zu dieser Zeit lebte dort Stojislav z Volanic. Die Familie Volanský besaß den Freihof in Volanice bis 1631. Der Ortsname Volanice und der Bach Volanka bewahren die Verbindung zu dieser historischen Familie. So greifen zwei Namen – der des Ortes und der des Bachs – dieselbe Familiengeschichte auf, während der Freihof einen weiteren Bezugspunkt bildet. Die frühe Erwähnung und die Besitzgeschichte beantworten unterschiedliche Fragen: 1325 ist mit Stojislav z Volanic verbunden, 1631 markiert das Ende des Besitzes des Freihofs durch die Familie Volanský. Diese zeitlichen Anhaltspunkte helfen, die Ortsgeschichte in einzelne Etappen zu gliedern.

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Das Schloss und seine Baugeschichte

Das barocke Schloss wurde um 1780 neben dem Hof errichtet; vermutlich stand an dieser Stelle zuvor eine Feste. Bis heute ist das Schloss nahezu in seiner ursprünglichen Form erhalten. Ein besonderes Detail sind wiederverwendete barocke Karyatiden aus der ehemaligen Jesuitenresidenz in Sběř. Karyatiden sind architektonische Figuren, die als Stützen gestaltet sind. Das Detail eröffnet einen zusätzlichen Blick auf das Schloss: Neben seiner weitgehend bewahrten Form gehört auch die Geschichte eines wiederverwendeten Ausstattungselements zu seiner Baugeschichte. Das Schloss befindet sich derzeit in Privatbesitz. Wenn Sie einen Besuch planen, klären Sie die Zugangsmöglichkeiten bitte vorab.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jičín.

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