Malá Úpa: Berge, Pisten und Wege
Unterkünfte in Malá Úpa
Malá Úpa bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise in die Berge: das Skigebiet SKiMU, thematische Wege, Zeugnisse des Erzbergbaus und eine historische Kirche. Wenn Sie ein Hotel suchen, überlegen Sie zunächst, welcher dieser Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt wichtig ist. So können Sie die Destination nach den Ortsmerkmalen beurteilen, die zu Ihrem geplanten Programm passen.
Skigebiet und Berglandschaft
Das Skigebiet SKiMU Malá Úpa besteht aus den verbundenen Teilgebieten Pomezky und U Kostela. Zusammen bieten sie mehr als sechs Kilometer blaue und rote Skipisten. Für Ihre Planung sind damit sowohl die beiden Teilgebiete als auch die ausgewiesenen Pistenkategorien konkrete Orientierungspunkte. Pistenlänge und Anlagen können sich saisonal ändern; prüfen Sie deshalb die aktuellen Angaben für Ihren Reisezeitraum.
Auch die umliegenden Berge geben der Destination einen eigenen Maßstab: In Malá Úpa und der näheren Umgebung gibt es zehn Gipfel mit mehr als 1.000 Metern Höhe. Diese Größenordnung beschreibt die Berglandschaft über den unmittelbaren Blick auf das Skigebiet hinaus und hilft, den Schwerpunkt eines Aufenthalts einzuordnen.
Wege mit verschiedenen Themen
Die Pohádková stezka umfasst zehn Stationen. An jeder gibt es etwas zur Unterhaltung, ein Bild zum Abpausen und ein Märchen. Die Strecke lässt sich verkürzen, indem Sie den Abschnitt um den Kraví hora auslassen; alternativ können Sie sie in mehrere Tagesetappen aufteilen. So können Sie zwischen einer kürzeren Streckenführung und einer Aufteilung über mehrere Tage wählen. Eine Karte der Pohádková stezka ist im Informationszentrum an den Pomezní Boudy erhältlich.
Für eine Rundtour auf dem Rad gibt es die KRNAP-Route 24A „Okolo Kraví hory“. Sie verläuft auf Waldwegen von der Kirche in Malá Úpa zu den Stationen 6 und 7 der Pohádková cesta und wieder als Rundkurs. Kirche und Stationen geben der Route konkrete Orientierungspunkte. Prüfen Sie vor der Fahrt die Routenbedingungen und geltenden Zugangsregeln.
Bergbaugeschichte und Kirche
Die Hornická stezka verteilt sich auf 16 Stationen in Malá Úpa und drei weitere auf dem Weg in das benachbarte polnische Kowary. Unterwegs führt sie durch Zeugnisse des Erzbergbaus und zum Mundloch, also zum Eingang eines Erkundungsstollens aus den 1950er-Jahren. Außerdem zeigt sie beispielhafte Typen des Riesengebirgsgesteins und Felsformationen. Die Stationen geben der Route einen klaren historischen und geologischen Schwerpunkt, wenn Sie Ihre Reise um diese Themen ergänzen möchten.
Ein weiteres historisches Ziel im Ort ist die einschiffige Kirche St. Peter und Paul. Sie wurde zwischen 1788 und 1799 errichtet. Nach einem Brand im Jahr 1806 wurde sie wiederhergestellt und umgebaut. Die Baugeschichte bietet einen eigenen kulturhistorischen Bezugspunkt neben den Bergbauzeugnissen der Hornická stezka.
Brauerei und praktische Orientierung
Die Brauerei Pivovar Trautenberk befindet sich in der ehemaligen Tippeltova bouda, die später als Hotel Družba bekannt war. Dort wird nicht pasteurisiertes und nicht filtriertes Bier gebraut. Besichtigungen des Bereichs, in dem das Bier gebraut wird, sind möglich. Wenn Sie eine Besichtigung einplanen, erkundigen Sie sich vorab nach einem passenden Termin.
Für die Anfahrt gibt es in Malá Úpa vier Besucherparkplätze. P1 Sportcentrum ist das größte Parkgelände und liegt direkt an der polnischen Grenze. P2 Infocentrum befindet sich beim Informationszentrum; dort ist nur Tagesparken bis 23 Uhr vorgesehen und es gilt ein besonderer Tarif. P3 Zátiší liegt gegenüber dem Restaurant Lesní Zátiší. P4 Spálený Mlýn befindet sich in Dolní Malá Úpa. Da sich Betriebsregeln und Bezahlung ändern können, prüfen Sie vor der Anfahrt die aktuellen Parkbedingungen.
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