Beckov: Wasserfall, Wanderwege und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Beckov
Der Bečkovský vodopád liegt etwa einen Kilometer östlich von Beckov im Quellbereich eines kurzen, markanten Taleinschnitts. Zu ihm gehören eine Felswand mit einer ergiebigen, konzentrierten Quelle, ein pseudokarstischer Quellaustritt und eine Kaskade. Damit stehen Wasser, Fels und Quellbereich im Mittelpunkt dieses Naturziels.
Landschaft rund um Beckov
Im Wald am Fuß der Vraní hory bildet eine Gruppe bizarrer Rhyolithfelsen den Eingang zur Čertova rokle. Die Čertova rokle ist ein schluchtartiger Taleinschnitt am oberen Ende von Beckov, zwischen den steilen Hängen des Mravenčí vrch und des grenznahen Końská. Im regionalen Umfeld bildet der Südrand der Vraní hory einen langgestreckten Rücken namens Dlouhá stráň. Jenseits des Tals von Bečkovský potok und Ličná schließt ein nordwestlicher Ausläufer der Jestřebí hory mit dem Janský vrch an.
Die Landschaft lässt sich auch über ihre Wege einordnen: Von Bernartice führen Wander- und Radwege entweder zum Bečkovský vodopád oder zum Jánský vrch mit der Krausova vyhlídka. Eine gelbe Wanderwegmarkierung folgt zunächst dem Sattel zwischen Beckov und Bernartice, zweigt zur Siedlung Rybníček ab und steigt von dort zum Jánský vrch an. Die unterschiedlichen Zielpunkte geben Ihnen eine konkrete Grundlage, wenn Sie sich mit den Wegen in der Umgebung beschäftigen.
Wanderwege und Orientierung
Ein kurzer Spaziergang zum Bečkovský vodopád beginnt am Ortseingang von Beckov. Er führt über eine Wiese und am Waldrand entlang; Holzwegweiser weisen den Weg. Die Strecke Beckov–Bečkovský vodopád–Beckov ist insgesamt 2,5 Kilometer lang. Da sich Wegbedingungen und Wegweisung ändern können, ist es sinnvoll, den Verlauf vor dem Aufbruch zu prüfen.
Weitere Routen haben eigene, klar benannte Verläufe. Die Wanderroute „Góry Krucze a Bečkovský vodopád“ führt über Beckov und anschließend nach Bernartice. Die Ausflugsroute 29a verläuft von Zlatá Olešnice über Rybníček und Beckov nach Bernartice u Trutnova. Der Weg in die Čertova rokle verliert sich dagegen an mehreren Stellen in unübersichtlichem Waldgelände nahe der Staatsgrenze. Berücksichtigen Sie diese Wegbedingung bei Ihrer Tourenplanung.
Ortsgeschichte und Denkmäler
Beckov wurde erstmals 1361 schriftlich erwähnt. Früher lebten die Einwohner von Landwirtschaft, Weberei und Bergbau. Zum Bergbau gehörte ein Kalksteinbruch; der Kalkstein wurde in örtlichen Kalköfen zu Kalk gebrannt. Diese historischen Tätigkeiten geben dem Ort einen anderen Bezugspunkt als die beschriebenen Landschafts- und Wanderrouten.
Zu den sichtbaren Erinnerungsorten zählt eine steinerne Statue des heiligen Johannes Nepomuk in Beckov. Johann und Franziska Bischof stifteten sie 1902. Unterhalb der Dlouhá stráň, nahe der polnischen Grenze, steht ein Metallkreuz, das Johann Schmíd aus Potschendorf und seine Frau 1851 anfertigen ließen. An einem Sattel zwischen Beckov und Bernartice befindet sich eine sechseckige Kapelle.
Zu den örtlichen Kulturdenkmälern in Beckov gehört außerdem ein steinernes Kreuz. In der Nähe des ehemaligen Feuerturms von Beckov steht ein Bildstock mit flacher Nische; an seinem Fuß ist die Jahreszahl 1836 angebracht. Zusammen mit der Statue, dem Metallkreuz und der Kapelle zeigen diese Denkmäler, wie verschieden die historischen Bezugspunkte im Ort und seiner Umgebung sind.
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