Klamoš entdecken
Unterkünfte in Klamoš
Wenn Sie einen Aufenthalt in Klamoš planen, können Ortsgeschichte, markante Landschaftspunkte und eine Radroute unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Zielwahl bieten. Im Ortszentrum stehen ein steinernes Kreuz mit dem Korpus Christi bei der Feuerwehr und ein Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs beim Gemeindeamt. Südlich des Teichs Homolák im Ortsteil Klamoš befindet sich der Smírčí kámen, ein Kulturerbe von lokaler Bedeutung aus dem Jahr 1713. Für Ihre Orientierung sind die beiden zentralen Denkmale vom Smírčí kámen südlich des Teichs zu unterscheiden.
Ortsgeschichte in Klamoš
Die älteste schriftliche Erwähnung von Klamoš stammt aus dem Jahr 1356 und befindet sich in Kirchenbüchern im Archiv der Prager Burg. Eine weitere historische Zeitmarke ist die Errichtung der Boží muka im Ortszentrum: Sie wurden 1852 aufgestellt, nachdem 1849 die Robotpflicht abgeschafft worden war und die Menschen frei wurden. Zusammen mit dem Smírčí kámen aus dem Jahr 1713 ergibt sich eine zeitliche Einordnung, die von der mittelalterlichen schriftlichen Erwähnung bis zu konkreten Baujahren reicht. Dabei stehen die historischen Angaben für unterschiedliche Dinge: 1356 bezeichnet die älteste schriftliche Erwähnung, 1713 und 1852 die Jahre zweier örtlicher Erinnerungsorte.
Kulturbezüge im Ortsteil Štít
Im Zentrum des Ortsteils Štít steht eine hölzerne Glockenstube. Im Gemeindehaus desselben Ortsteils befindet sich das Minimuzeum Sovův koutek, das dem Dichter Antonín Sova gewidmet ist. Außerdem ist die Myslivna, Hausnummer 19, in Štít als Kulturerbe von lokaler Bedeutung ausgewiesen. Die Ortsbezüge sind unterschiedlich benannt: Die Glockenstube ist dem Zentrum zugeordnet, das Minimuzeum dem Gemeindehaus und die Myslivna ihrer Hausnummer. Damit lassen sich drei eigenständige Kultur- und Baugeschichtsthemen für Klamoš und Štít unterscheiden.
Geschützte Bäume und Landschaft
Die Klamošská lípa ist ein geschützter Gedenkbaum südöstlich hinter Klamoš an der Straße nach Přepych. Es handelt sich um eine Winterlinde mit einem Stammumfang von 400 Zentimetern und einer Höhe von 20 Metern. Der zweite benannte Gedenkbaum, der Sovův dub, steht südlich des bebauten Gebiets von Štít in einem Waldkomplex. Diese geschützte Stieleiche hat einen Stammumfang von 549 Zentimetern und ist 25,1 Meter hoch. Die Angaben machen den Vergleich konkret: Der Sovův dub ist sowohl höher als auch umfangreicher als die Klamošská lípa.
Der Teich Homolák ist ein 0,64 Hektar großes Gewässer im bebauten Gebiet von Klamoš. Er unterscheidet sich damit deutlich von den beiden Gedenkbäumen, deren beschriebene Standorte an einer Straße beziehungsweise in einem Waldkomplex liegen. Zum Landschaftskontext gehört außerdem das regionale Biotopverbundzentrum RBC 1754 Klamošsko. Es liegt in einem Waldkomplex im Katastergebiet Klamoš am NRBK K71 MH.
Radroute und Anbindung
Die Radroute Chlumecký okruh z Břehů führt durch Klamoš. Wenn Sie die Route für eine Tour einplanen, prüfen Sie vorab ihren aktuellen Verlauf. Für die Anreise ist auch die nahe gelegene Straße I/36 relevant: Sie liegt nicht direkt im Gebiet von Klamoš, sondern in unmittelbarer Nähe, und stellt die Anbindung an die Autobahn D11 her. So lassen sich die Rolle der Radroute und die der Straße unterscheiden, ohne sie als dieselbe Art von Verbindung zu behandeln.
In Klamoš sind dauerhaft Flächen für Fußball, Mehrzwecknutzung und einen Kinderspielplatz ausgewiesen. Diese Angaben ergänzen die historischen und landschaftlichen Bezugspunkte um die vor Ort ausgewiesenen Sport- und Freizeitnutzungen. Zusammen ergeben die konkreten Orte, Baummaße, historischen Daten und benannten Verkehrsbezüge mehrere unterschiedliche Themen, an denen Sie Ihre Wahl eines Aufenthalts in Klamoš ausrichten können.
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