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Hořice V Podkrkonoší: Sandstein, Skulpturen und Tradition

Unterkünfte in Hořice V Podkrkonoší

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hořice V Podkrkonoší verbindet Sandstein mit Bildhauerei, örtlicher Geschichte und einer bekannten süßen Spezialität. Im Museum, in einer Sammlung von Skulpturen und an historischen Bauwerken begegnet Ihnen das Material in unterschiedlichen Zusammenhängen. Auch die Hořické trubičky sind eng mit der Stadt verbunden. Diese Themen geben Ihrem Aufenthalt eine klare Richtung – ob Sie sich besonders für Kunst und Geschichte interessieren oder die lokale Tradition kennenlernen möchten.

Sandstein und Bildhauerei

Das Městské muzeum verfügt über eine Dauerausstellung zur Tradition des Sandsteinabbaus und zur künstlerischen Verarbeitung des Steins in der Region Hořice. In der angrenzenden Štorchově síni sind thematische Ausstellungen zu sehen; das Programm kann wechseln. Im Sochařský park U Sv. Gotharda I und II umfasst die Sammlung mehr als 100 Sandsteinskulpturen von Bildhauern aus Europa, Asien und Amerika. Der Park ist ganzjährig frei zugänglich, wobei vorübergehende Wartungsarbeiten den Zugang beeinträchtigen können.

Auf dem Hořický chlum dient die Masarykova věž samostatnosti als Kriegsdenkmal und Aussichtsturm. Bei passender Sicht reicht der Blick von der Aussichtsplattform über das Panorama des Riesengebirges bis zur fruchtbaren Elbniederung Polabí. Für die Galerie plastik ist vom Stadtplatz aus ein rot markierter Wanderweg von etwa zehn Minuten zu Fuß angegeben. Auch Vrch Gothard erreichen Sie vom Stadtplatz über einen rot markierten Wanderweg in ungefähr zehn Minuten. Prüfen Sie Markierung und Gehzeit vor Ort. Vrch Gothard ist ganzjährig frei zugänglich; die örtlichen Bedingungen sollten Sie vor dem Besuch ebenfalls berücksichtigen.

Die Galerie plastik wurde 1908 als künstlerischer Zweig des Podkrkonošské průmyslové museum gegründet. Neben ihrer Dauerausstellung bietet sie ein umfangreiches Ausstellungsprogramm. Zu ihrer Sammlung gehören Gipsplastiken der Künstler sowie Skulpturen aus hochwertigen Materialien. Eine weitere Station der lokalen Bildhauerei-Geschichte ist die Sochařsko-kamenická škola: Sie wurde 1884 als erste Schule ihrer Art im ehemaligen Österreich-Ungarn gegründet.

Auch einzelne Bau- und Erinnerungsorte geben Einblick in die Geschichte. Der Riegrův obelisk ist ein 12,4 Meter hoher Sandsteinmonolith, der 1907 enthüllt wurde und als Zeugnis der Meisterschaft örtlicher Steinmetze gilt. Das Areal des Pivovaru wurde 2002 in die Liste der Kulturdenkmäler aufgenommen. Die barocke Kostel Narození Panny Marie entstand nach den Plänen von Kilián Ignác Dienzenhofer zwischen 1741 und 1748. Zur jüdischen Geschichte Hořices gehören eine barocke Synagoge aus den 1770er Jahren und der alte jüdische Friedhof mit historischen Grabsteinen. Der Friedhof wurde wahrscheinlich bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt; beide Orte erinnern an die einst zahlreiche jüdische Besiedlung.

Hořické trubičky und lokale Tradition

Die Hořické trubičky sind eine traditionelle süße Spezialität der Stadt. Für ihre traditionelle Herstellung gilt: Die Röllchen werden von Hand gerollt, eine maschinelle Herstellung ist nicht zulässig. Die konkrete Praxis kann je nach Produzent variieren. Seit 2007 tragen die Hořické trubičky die geschützte geografische Angabe der Europäischen Union und dürfen nur in Hořice und Umgebung hergestellt werden. Nach 1990 wurde die traditionelle handwerkliche Herstellung in Hořice wieder aufgenommen; 1999 begann die Produktion durch Pravé hořické trubičky, s.r.o.

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In den Smetanovy sady greift die Trubičková stezka die Geschichte und Herstellung der Spezialität auf und vermittelt Wissenswertes dazu vor allem Kindern. Der Weg umfasst sieben Stationen und sieben Aufgaben, die zu einem geheimen Lösungswort führen. So wird die lokale Süßwarentradition nicht nur als Handwerk, sondern auch als Thema eines Rundgangs aufgegriffen.

Wege, Natur und Veranstaltungen

Für einen Spaziergang mit ausgewiesener Länge bietet sich die Chlumíčkova stezka an: Sie ist etwa 1,5 Kilometer lang und für Kinderwagen sowie sehr kleine Kinder geeignet. Der Naučný okruh führt an den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei und umfasst 14 Stationen mit Informationstafeln. Die Traily Hořice bilden eine weitere, anders beschriebene Option: Die drei Trails Grizzly, Dáška und Potoky haben niedrige bis mittlere Schwierigkeit und zusammen eine Länge von 3,7 Kilometern. Sie liegen in unmittelbarer Stadtnähe in Wäldern nahe dem Koupaliště Dachova. Ihre Streckenführung kann sich mit dem Abschluss weiterer Ausbauphasen ändern.

In der näheren Umgebung liegt außerdem das Koupaliště Dachova, ein natürliches Freibad mit bemerkenswerter Holzarchitektur aus den 1920er Jahren. Wenn Sie einen Freibadbesuch planen, prüfen Sie den saisonalen Betrieb. Das Hořické sochařské sympozium bietet einen weiteren Bezug zur Bildhauerei: Alle zwei Jahre im Juli können Besucher im Lom U Sv. Josefa Bildhauern von internationalem Rang bei der Arbeit zusehen. Das erste Symposium fand 1966 statt. Prüfen Sie vor der Reise die Termine der nächsten Veranstaltung.

Weitere Reiseziele entdecken: Běchary, Kopidlno, Rytírova Lhota, Doubrava, Holovousy, Slatiny, Samšina, Jinolice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jičín.

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