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Butoves: Wälder, Waldteiche und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Butoves

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Butoves liegt im südöstlichen, flach ausgeprägten Teil der Jičíner Hügellandschaft. Die abwechslungsreiche Umgebung befindet sich etwa 250 bis 290 Meter über dem Meeresspiegel und verbindet offene Flächen mit mehreren benannten Waldgebieten und Teichen. Für Ihre Reiseplanung stehen damit verschiedene Themen zur Wahl: Spaziergänge in der Umgebung, eine Radroute und die Geschichte des Ortes. Sie können den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Natur, Radfahren oder Ortsgeschichte legen.

Wälder und Waldteiche rund um Butoves

Am südlichen Rand von Butoves gehen Wiesen und Felder unmittelbar in den Wald Dubový (Doubí) über. Im Norden liegen der Mischwald Tuřský les und der Wald Holubí (Holubův). Westlich erstreckt sich hinter den Feldern der Wald Runšov. So wechseln rund um den Ort offene Landschaft und benannte Waldflächen; besonders am Südrand ist der Übergang von Wiesen und Feldern zum Wald direkt.

Im Gebiet von Butoves gibt es noch drei benannte Waldteiche: Hluboký, Strašidlo und Náklaďák. Letzterer hieß früher auch Nákladní oder Nakládka. Der Teich Hluboký liegt zwischen den Gemeinden Kovač, Butoves und Třtěnice. Die Wasserverhältnisse und den Zugang sollten Sie vor Ort prüfen. Am Hluboký wurde 2008 das Projekt „Kovačské Modré Žáby“ durchgeführt, das die Population des seltenen Springfroschs erhalten sollte.

Spaziergänge und Radfahren

Bei ganzjährigen Spaziergängen in der Umgebung von Butoves können Sie zahlreiche Greifvögel beobachten. Welche Tiere Sie sehen, kann je nach Saison variieren. Das macht die Beobachtung zu einem Naturthema, dessen konkretes Ergebnis sich nicht für jeden Besuch gleich voraussetzen lässt.

Für eine Radtour führt die Route „Za Rumcjasem“ von Třtěnice durch Butoves weiter nach Tuř. Sie eignet sich für Rennräder oder Trekkingräder und verläuft auf asphaltierten Straßen. Prüfen Sie vor der Fahrt die Routendetails; auch der Zustand der Straßen kann sich verändern. Die angegebene Eignung für diese Radtypen und der Straßenbelag geben Ihnen einen konkreten Ausgangspunkt für die Planung, ersetzen aber nicht den Blick auf die aktuellen Verhältnisse.

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Ortsgeschichte und Eisenbahn

Die Geschichte von Butoves reicht bis zum Wirtschaftshof „Nová Lhota“ zurück, den die Eigentümer der Herrschaft Veliš 1392 gründeten. Die erste schriftliche Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1395. Der heutige Name „Butoves“ wurde 1773 für das wiederaufgebaute Dorf angenommen; 1784 wird als Entstehungsjahr der neuzeitlichen Gemeinde angegeben. Diese Daten markieren unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte: die frühe Erwähnung, die Annahme des heutigen Namens und den angegebenen Ursprung der neuzeitlichen Gemeinde.

Auch die Eisenbahn gehört zur Geschichte des Ortes. Der Bahnhof auf dem Gemeindegebiet von Butoves wurde zusammen mit der Zweigstrecke der Österreichischen Nordwestbahn (ÖNWB) von Ostroměř nach Jičín am 17. Dezember 1871 errichtet und in Betrieb genommen. Die Eisenbahnbetriebsstelle Butoves ist eine Zwischenbetriebsstelle mit drei Gleisen und einem Anschlussgleis an der Strecke von Ostroměř nach Jičín; betriebliche Verhältnisse können sich ändern. Neben dem Bahnhof entstand 1888 ein Dampfsägewerk.

Theatergeschichte

Zur Kulturgeschichte gehört der Amateurtheaterverein Tyl. Am 6. Januar 1888 beschlossen Antonín Zajíc, Josef Lemberk und František Šoltys, den Verein zu gründen. Das erste Theaterstück wurde am 16. Dezember 1888 in Butoves aufgeführt. Zwischen 1895 und 1921 führte der Verein dort insgesamt 20 Theaterstücke auf. 1956 stellte er seine Tätigkeit ein. Die Jahreszahlen erzählen von einer länger währenden Theatertradition im Ort, die sich von den ersten Aufführungen bis zum Ende der Vereinsaktivität erstreckte.

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