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Lanz entdecken

Unterkünfte in Lanz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Lanz können Sie zwischen Ortsgeschichte, Baukunst, Radfahren und einer durch Bergbau geprägten Landschaft wählen. Die Kirche St. Ägidius, die Bergbaukolonie und das Kriegerdenkmal stehen für unterschiedliche historische Themen. Die Radroute 2044 führt durch Lomnice und über die Lomnická výsypka; im Süden von Lomnice liegen außerdem die Lomnické pinky. So lässt sich die Reiseplanung an konkreten Orten und Themen ausrichten.

Radroute und Landschaft

Die Radroute 2044 bietet einen klaren Anknüpfungspunkt, wenn Sie Radfahren in die Planung Ihres Aufenthalts einbeziehen. Ihr Verlauf führt durch Lomnice und über die Lomnická výsypka. Die Route ist als schwierig eingestuft und für Trekking- und Crossräder geeignet. Bei der Tourenwahl können Sie die Schwierigkeitseinstufung und die genannten Radtypen zusammen mit dem Verlauf berücksichtigen.

Eine andere Perspektive bieten die Lomnické pinky im Süden von Lomnice. Einbrüche infolge des Tiefbergbaus prägen dieses Gebiet und schaffen vielfältige Lebensräume mit unterschiedlichen Mikroklimata. Damit steht neben den von Menschen errichteten Bauwerken eine Landschaft, die durch Folgen des Tiefbergbaus geprägt ist.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Kirche St. Ägidius wird in das 13. Jahrhundert datiert und vereint gotische, Renaissance- und Empire-Stile. Auch der erhaltene Dachstuhl gibt einen konkreten Einblick in die Baugeschichte: Er besteht aus drei Teilen und gilt außerhalb der Stadt Cheb und des Chebsko als der älteste erkannte Dachstuhl im Karlovarský kraj.

Der Morový sloup, die Pestsäule, ist ein frühbarocker Granitsäulenrest aus dem Jahr 1681. Er wurde zum Gedenken an die Opfer der Pestepidemie von 1633 errichtet; der obere Abschluss ist zerstört. Die Jahreszahlen markieren verschiedene Stationen: 1633 die Epidemie, 1681 die Errichtung der Säule.

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Bergbaukolonie und Denkmal

Die Bergbaukolonie von Lomnice wurde 1921 für die Bergleute des Bergwerks Köstner errichtet, das später Jiří genannt wurde. Ihre Häuser tragen Mansarddächer und sind hufeisenförmig um einen zentralen Innenhof angeordnet. Die Mansarddächer prägen die Dachform, während die Hufeisenanordnung den Innenhof in den Mittelpunkt des Grundrisses rückt. So stehen zwei unterschiedliche Folgen des Bergbaus nebeneinander: eine für Bergleute errichtete Siedlung und eine im Süden von Lomnice durch Tiefbergbau-Einbrüche geprägte Landschaft.

Das Kriegerdenkmal von Lomnice und Týn wurde am 14. Juli 1920 unterhalb der Kirche St. Ägidius feierlich enthüllt. 1937 wurde es in einen Park auf dem Dorfplatz vor dem alten Schulgebäude versetzt. So lassen sich die Enthüllung und die spätere Versetzung als zwei Stationen der Denkmalgeschichte unterscheiden.

Anreise

Die Straße Nr. 210 verbindet Lomnice mit der nahe gelegenen E48. Diese führt von Cheb über Karlovy Vary weiter nach Prag. Für Ihre Routenplanung lässt sich damit zwischen der örtlichen Verbindung und dem überregionalen Verlauf der E48 unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Neusattl, Podstrani, Schönfeld, Graslitz, Zwodau, Falkenau An Der Eger, Liebauthal, Heinrichsgrün

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Falkenau An Der Eger.

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