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Cetnov am Skalka-Stausee entdecken

Unterkünfte in Cetnov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cetnov liegt am Skalka-Stausee an der Ohře. Für Reisende verbindet der Ort die Uferlandschaft mit einer langen archäologischen und historischen Geschichte. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Cetnov suchen, helfen die Landschaft, die Radverbindungen und die Ortsgeschichte bei der Frage, welche Seite des Ortes für Ihre Planung wichtig ist.

Cetnov zwischen Ohře und Skalka-Stausee

Der Skalka-Stausee liegt an der Ohře, und Cetnov befindet sich an seinen Ufern. Nach der Flutung reicht das Wasser bis an den Ortsrand. Cetnov, früher auch Zettendorf genannt, lag ursprünglich hoch über der Ohře. So stehen in der Landschaft zwei unterschiedliche Bezüge nebeneinander: die frühere Höhenlage über dem Fluss und das Wasser, das nach der Flutung bis an den Ort reicht. Der Vergleich verbindet die historische Lage mit der späteren Veränderung durch den Stausee. Dieser dient hauptsächlich der Erholung; an seinen Ufern befinden sich überwiegend Feriensiedlungen. Damit ist Cetnov Teil eines Uferraums, dessen Nutzung vor allem durch den Erholungscharakter des Stausees geprägt ist.

Radfahren rund um Cetnov

Für Radreisen gibt es zwei unterschiedliche Streckenbezüge. Von der Kreuzung bei Klest führt ein 1,5 Kilometer langer Abstecher der Radroute 2063 nach Cetnov. Die Angabe beschreibt diesen Abstecher zum Ort. Die Radroute 257 ist als Uferverlauf von Bříza über Cetnov nach Skalka verzeichnet. Während die 2063-Angabe den Bezug zur Kreuzung bei Klest herstellt, nennt die 257 eine Folge von Orten entlang des Ufers. So lässt sich Cetnov sowohl über einen Abstecher von Klest als auch im Verlauf zwischen Bříza und Skalka einordnen. Prüfen Sie vor einer Tour auf der Radroute 257 den aktuellen Zustand vor Ort.

Archäologische Spuren

Nordöstlich von Cetnov, am linken Ufer der Ohře, liegt die Fundstätte Cetnov–Vlčí vrch. Sie ist als unbewegliches Kulturdenkmal registriert und gilt als prähistorische Siedlung und Begräbnisstätte mit archäologischen Spuren. Darüber hinaus gehört Cetnov zu den polykulturellen Fundstätten am Nordufer des Skalka-Stausees, die vom späten Paläolithikum bis zum Mittelalter besiedelt waren. Polykulturell verweist hier auf mehrere kulturgeschichtliche Phasen; die Besiedlung ist also nicht auf eine einzelne Epoche begrenzt. Ein konkreter Fund aus Cetnov ist ein Gefäß aus der jüngeren Merowingerzeit. Zusammen geben die weit zurückreichenden Besiedlungsspuren und der Fund aus einer benannten Epoche verschiedene Einblicke in die archäologische Geschichte des Ortes.

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Schriftliche Erwähnung und Festungsstandort

Die erste schriftliche Erwähnung von Cetnov stammt aus dem Jahr 1221. Dieser schriftliche Nachweis ist von den archäologischen Spuren zu unterscheiden: Er markiert eine frühe Nennung des Ortes, während Funde von einer wesentlich längeren Besiedlungsgeschichte zeugen. Auch der frühere Festungsstandort gehört zur Ortsgeschichte. Nach dem Dorfbrand von 1892 wurde der Festungsturm abgetragen und ist nicht erhalten. Vom ehemaligen Standort blieb nach dem Brand ein alter Brunnen mit Granitbecken und der Jahreszahl 1510 erhalten. Prüfen Sie den heutigen Zustand des Brunnens vor Ort, wenn Sie diesen historischen Bezug in Ihre Planung einbeziehen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Eger.

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