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Líšťany: Kulturdenkmale und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Líšťany

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reiseplanung in Líšťany lassen sich die historischen Themen gut unterscheiden: sakrale Bauwerke, Erinnerungszeichen und der Schlosskomplex stehen neben einer regionalen Routenverbindung. Die Details reichen von einer Kapelle in einem barocken Wirtschaftshof bis zu einer Renaissancebrauerei; dazu kommen Denkmale mit konkreten Jahresbezügen. Wenn Sie ein Hotel für einen Kulturaufenthalt suchen, hilft diese Gliederung dabei, den Schwerpunkt Ihrer Reise festzulegen.

Kapellen und religiöse Ortsgeschichte

Die Kaple Panny Marie ist als geschütztes Kulturdenkmal im Zentralen Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen. Sie gehört zu einem barocken Wirtschaftshof auf Hausnummer 1, dessen Entstehung vermutlich ins frühe 18. Jahrhundert fällt. Während der Wallfahrtsfeierlichkeiten am 25. Mai 2013 wurde die Kapelle erneut geweiht. Wer sich für religiöse Geschichte interessiert, findet hier sowohl den architektonischen Bezug zum Wirtschaftshof als auch einen konkret datierten Anlass der erneuten Weihe.

Zwei weitere Kapellen lassen sich über ihre Lage und frühere Funktion vergleichen. Die Kaplička Jana a Pavla steht auf freiem Feld am nordwestlichen Rand des Katastergebiets und diente als Ort für Wallfahrtsprozessionen. Die Kapelle an der Straße nach Zeměchy steht dagegen am nördlichen Dorfrand; bei Prozessionen fanden dort religiöse Zeremonien statt. Damit unterscheiden sich die beiden Orte sowohl durch ihre Lage als auch durch die jeweils beschriebene religiöse Nutzung.

Schlosskomplex und Baugeschichte

Das Hauptgebäude von Zámek Líšťany liegt heute in Ruinen. Zum Komplex gehört außerdem eine Renaissancebrauerei mit einem erhaltenen halbrunden, gewölbten Portal und Sgraffiti. Das Portal und die Sgraffiti lenken den Blick auf die Gestaltung der Brauerei, während der Ruinenzustand den heutigen Zustand des Hauptgebäudes beschreibt. So erhalten Sie zwei unterschiedliche Anhaltspunkte zur Baugeschichte des Komplexes, ohne sie zu einer einheitlichen Zustandsbeschreibung zusammenzufassen.

Denkmale und Ortsgeschichte

Im Ort erinnern mehrere Einzeldenkmale an unterschiedliche historische Bezüge. Das steinerne Kreuz aus dem 18. Jahrhundert steht oberhalb des Gemeindeamts; es wurde restauriert und 2006 erneut geweiht. Die Statue des heiligen Johannes Nepomuk steht auf einem Brunnen neben dem Gemeindeamt. Ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs wurde 1922 errichtet; die Masaryk-Linde daneben wurde 2018 zum Gedenkbaum erklärt. Die Jahreszahlen helfen, die erneute Weihe, die Errichtung des Denkmals und die spätere Auszeichnung des Baums zeitlich einzuordnen.

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Die erste schriftliche Erwähnung von Líšľany stammt aus einer Urkunde vom 13. Juli 1346. Jindřich Slejda gilt als ältester bekannter Bewohner von Líšľany. Diese Angaben ergänzen die Bau- und Gedenkzeichen um eine urkundliche und eine biografische Bezugslinie zur Ortsgeschichte.

Das Katastergebiet Líšťany u Cítolib liegt am nördlichen Rand des Naturparks Džbán. Diese Gebietseinordnung bietet einen regionalen Bezug zu den historischen Zeugnissen des Ortes, ohne die gesamte Gemeinde mit der Lage des Katastergebiets gleichzusetzen.

Routen und Orientierung

Die 59 Kilometer lange Route Louny–Křivoklát führt über Líšťany zwischen Cítoliby und Senkov. Prüfen Sie vor der Reise die örtlichen Bedingungen entlang der Route. In Líšťany gibt es drei Bushaltestellen; für Busverbindungen sollten Sie den zum Reisedatum passenden Fahrplan prüfen. Die Route und die Haltestellen sind dabei zwei getrennte Orientierungspunkte für Ihre Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Kozly, Holedeč, Žerotín U Panenského Týnce, Brody, Podbořanský Rohozec, Chožov, Panenský Týnec, Lubenec.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Louny.

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