Zum Inhalt

Hoštka: Kirchen, Kapelle und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Hoštka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Historische Bauwerke und ihre Zeit

Die Kulturdenkmäler in Hoštka bieten mehrere Anknüpfungspunkte zur Ortsgeschichte: sakrale Bauformen, ein datiertes Uhrwerk und die Erinnerung an einen großen Brand. Daneben steht ein blau markierter Wanderweg als eigenständiger Schwerpunkt. Wer Hoštka als Reiseziel auswählt, findet damit sowohl konkrete Baugeschichte als auch einen Wegverlauf, der über den Ort hinausführt.

Die Kapelle Mariä Himmelfahrt steht am linken Ufer der Obrtka, hinter der Brücke, die den Hošťkaer Ortsteil mit dem Kochovicer Ortsteil verbindet. Sie ist als Kulturdenkmal im Zentralverzeichnis eingetragen und wurde 1756 erneut barock umgebaut. Die barocke Kirche Mariä Himmelfahrt in Hošťka wurde 1762 fertiggestellt. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Vorgänge: den erneuten Umbau der Kapelle und die Fertigstellung der Kirche. So lassen sich die ähnlich benannten Bauwerke zeitlich einordnen, ohne ihre Baugeschichte zusammenzufassen.

Die St.-Othmar-Kirche ist ein markantes Bauwerk im Zentrum von Hošťka und als unbewegliches Kulturdenkmal eingetragen. In ihrem Turm befindet sich ein Uhrwerk, das die Prager Uhrenfirma L. Hainze 1929 herstellte und das 1998 vollständig restauriert wurde. Neben ihrer zentralen Lage macht gerade dieses Uhrwerk die Kirche auch als technisches Zeugnis interessant.

Die St.-Georgs-Kirche ergänzt die barocken Baugeschichten um eine andere architektonische Einordnung: Sie ist ursprünglich ein romanischer Sakralbau und gehört zu den ältesten und wertvollsten Bauwerken der Region. Die romanische Bezeichnung bezieht sich auf den ursprünglichen Bau. Damit stehen in Hošťka unterschiedliche historische Bauformen nebeneinander, während die regionale Bedeutung der Kirche den Blick über den Ort hinaus erweitert.

Die Dreifaltigkeitssäule erinnert an den großen Brand von Hošťka im Jahr 1735 und wurde am 17. November 1737 feierlich geweiht. Ein sechseckiges Balustergeländer umgibt die Säule. An diesem Denkmal kommen ein konkreter historischer Anlass und eine klar umrissene bauliche Form zusammen: Die Säule ist sowohl Erinnerungszeichen als auch ein Beispiel für die Gestaltung eines öffentlichen Denkmals.

Anzeige

Wanderweg und Landschaftsgeschichte

Ein blau markierter Weg führt durch Hošťka über Roudnice nad Labem zum Říp. Er ist an ein verzweigtes Netz markierter Wanderwege angeschlossen. Anders als bei den einzelnen Bauwerken steht hier ein Verlauf im Vordergrund, der den Ort mit weiteren markierten Routen verbindet. Wenn Sie Ihre Reise eher nach einem Wanderweg als nach historischen Gebäuden ausrichten, bietet dieser Verlauf einen eigenen Ansatzpunkt für die Planung.

Als regionaler Rahmen reicht das touristisch attraktive Gebiet Polabí unmittelbar in das Katastergebiet von Hošťka hinein. Auch die historische Landwirtschaft gehört zur Ortsgeschichte: Fruchtbare Felder und Hänge wurden genutzt; Hopfen und Weinreben wurden ebenfalls angebaut. Diese Vergangenheit erweitert den Blick über sakrale Architektur hinaus. Die Felder, Hänge und Anbaukulturen stehen für eine ländliche und wirtschaftliche Seite der Geschichte Hošťkas.

Weitere Reiseziele entdecken: Brzánky, Jenčice, Lukavec U Lovosic, Píšťany, Žalhostice, Vražkov, Bechlín, Žitenice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Litoměřice.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.