Chotěšov U Vrbičan: Kirche, Geschichte und Wege
Unterkünfte in Chotěšov U Vrbičan
Chotěšov U Vrbičan lässt sich anhand seiner Kirchengeschichte und der konkreten Verkehrs- und Wegangaben einordnen. Die Kirche Mariä Himmelfahrt und der Pfarrhofkomplex in Haus Nr. 37 geben der Ortsgeschichte einen klaren Schwerpunkt. Für Ihre Reiseplanung zählen daneben die Bahn- und Busverbindungen sowie die Wegeoptionen für Wanderungen und eine mögliche Rückfahrt mit der U10. So können Sie einschätzen, ob die historischen Themen und Routenmöglichkeiten zu Ihrem Aufenthalt passen.
Kirche und Ortsgeschichte
Der älteste schriftliche Nachweis des Ortes Chotěšov stammt aus dem Jahr 1057. 1144 schenkte König Vladislav I. Chotěšov dem neu gegründeten Prämonstratenserinnenkloster in Doksany. Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1352 erstmals urkundlich als Besitz des Klosters Doksany erwähnt. Der frühe Nachweis des Ortes liegt damit vor der ersten urkundlichen Erwähnung der Kirche.
Zwischen 1730 und 1737 wurde die Kirche von Grund auf neu errichtet. Am 15. August 1737, dem Tag der Weihe der neuen Kirche, brachte eine Prozession die Chotěšover Madonna, eine gotische Holzstatue der Jungfrau Maria, aus der Kirche von Libochovice nach Chotěšov. Die Pfarrei Chotěšov wurde 1852 wiedererrichtet.
Für einen Besuch der Kirche sind zwei praktische Punkte wichtig: Es finden dort keine regelmäßigen Gottesdienste statt, und die Kirche ist nicht barrierefrei zugänglich. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Zugangsmöglichkeiten, da sich Zugangsregelungen ändern können.
Zum Pfarrhofkomplex in Haus Nr. 37 gehören das Pfarrhaus, eine Scheune mit Stall, eine weitere Scheune und das Gärtnerhaus. Hinzu kommen der Pfarrgarten und ein Vorgarten sowie ein Tor, eine Einfriedungsmauer mit kleiner Pforte und eine Gartenpforte. Auch das bebaute Ortsgebiet von Chotěšov und seine unmittelbare Umgebung sind als Gebiet mit archäologischen Funden erfasst.
Anreise und Routenplanung
Die regionale Bahnstrecke Nr. 114 von Lovosice nach Louny und Žatec verläuft durch den westlichen Teil des Verwaltungsgebiets der Gemeinde Chotěšov; dort liegt der Bahnhaltepunkt Chotěšov pod Hazmburkem. Regelmäßige Buslinien verbinden Chotěšov mit Lovosice und Libochovice sowie mit Litoměřice und Libochovice. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Fahrpläne.
Wenn Sie eine Wanderung oder Radtour einplanen, beachten Sie die örtliche Wegesituation: Durch Chotěšov verläuft weder ein Wanderweg noch ein Radweg. Der nächstgelegene Wanderweg ist rot markiert und führt westlich um Chotěšov herum, über den südlichen Bereich bei Libochovice bis nach Doksany im Osten. Prüfen Sie den Wegverlauf vor Ihrer Tour.
Bei dem Ausflug U10 auf der Švestková dráha ist eine Rückfahrt von Třebenice über Chotěšov, Vrbičany und Siřejovice nach Lovosice auf eigener Strecke möglich. Die Strecke beträgt etwa 15 km. Diese Rückfahrt ist eine Option und kein zwingender Bestandteil des Ausflugs; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Betriebsangaben.
Weitere Reiseziele entdecken: Lovosice, Hlinná, Třebívlice, Záluží U Roudnice Nad Labem, Klapý, Žitenice, Petrikovice, Ctiněves
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Litoměřice.