Zum Inhalt

Canta: Plaza, Geschichte und Andenlandschaft

Unterkünfte in Canta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Canta hat mit der Plaza de Armas einen markanten städtischen Mittelpunkt: Sie ist das wichtigste urbane Zentrum der Provinzhauptstadt und liegt auf 2.819 Metern Höhe in der Quechua-Naturregion. Zu den charakteristischen Themen des Reiseziels zählen die Geschichte des Platzes, Kirchen und Feierkultur sowie Landschafts- und Archäologieziele im näheren Umfeld. Für Ihre Planung lohnt es sich, diese unterschiedlichen Schwerpunkte auseinanderzuhalten.

Plaza de Armas: Mittelpunkt und Stadtgeschichte

Ein zentraler Zierbrunnen, Fußwege, Grünflächen und Stadtmobiliar prägen die Plaza de Armas. Ihre Geschichte reicht in die Vizekönigszeit zurück; angelegt wurde sie in einem Raster nach spanischem Stadtmodell. Die Iglesia Inmaculada Concepción sowie weitere institutionelle und denkmalgeschützte Gebäude säumen den Platz. Die Iglesia de Canta wurde im 18. Jahrhundert erbaut und bewahrt einen andin-kolonialen Stil. An der Plaza treffen so die historische Anlage des Stadtzentrums und mehrere Bauwerke aufeinander.

Das Patronatsfest im September

Jeden September findet an der Plaza de Armas die jährliche Feier zu Ehren des Santo Patrón Niño Mariscal Chaperito statt. Die genauen Termine können variieren. Während des Festes wird das Bildnis durch die Hauptstraßen von Canta getragen. Zum Programm gehören eine feierliche Messe, Bandwettbewerbe, Feuerwerk und Stierkämpfe. Wenn Sie Ihre Reise mit der Feier verbinden möchten, berücksichtigen Sie bei der Planung, dass die einzelnen Termine variieren können.

Archäologie und Baugeschichte im näheren Umfeld

Das archäologische Gelände von Cantamarca war während der späten Zwischenperiode die Hauptstadt des Curacazgo der Canta. Nach der Inka-Eroberung um 1450 wurde es zu einem regionalen Verwaltungszentrum umorganisiert und erweitert. Am Gelände eignen sich Spaziergänge, Fotografie, die Betrachtung der Bauwerke und die Würdigung des andinen Erbes als Besucheraktivitäten. Damit richtet sich der Schwerpunkt hier auf archäologische Bauwerke und die Geschichte der Region.

Auch die Plaza de Obrajillo liegt im näheren Umfeld. Sie bewahrt traditionelle Holzbalkone, Lehm- und Steinfassaden sowie gepflasterte Straßen. Die koloniale Iglesia de San Juan Bautista in Obrajillo wurde 1613 erbaut. Im Vergleich zu Cantamarca stehen in Obrajillo damit vor allem die historischen Plätze, Fassaden und Kirchen im Ortsbild im Vordergrund.

Anzeige

Landschaft und Naturziele

Die Cordillera de la Viuda ist ein artenreicher Landschaftsraum an der Route in Richtung Canta und eignet sich zur Vogelbeobachtung. Canta ist ein Ausgangspunkt für Besuche des Gebirgszugs. Die Wege dort sind nicht ausgeschildert; nach künftigen Infrastrukturarbeiten könnte sich die Beschilderung ändern.

Die Cascada Huamanmayo, auch El Velo de la Novia genannt, hat eine Fallhöhe von etwa 20 Metern. Ein Wanderweg innerhalb des Fundo Huamanmayo führt zum Wasserfall. Bei der nahe gelegenen Laguna de Siete Colores gehören Bootsfahrten und ein natürlicher Aussichtspunkt mit Blick auf die angrenzende Chuchuncococha zu den möglichen Erlebnissen. Die Lagune ist außerdem Bestandteil vieler Touren nach Canta. Die beiden Ziele setzen unterschiedliche Akzente: Am Huamanmayo stehen Wasserfall und Wanderweg im Mittelpunkt, an der Lagune Bootsfahrten und Aussicht.

Erlebnisse beim Turismo vivencial

Im Rahmen des Turismo vivencial in Canta können Besucher an landwirtschaftlichen Arbeiten teilnehmen, etwas über andine Webtechniken lernen und Bioerzeugnisse wie Käse, Brot und handwerklich hergestellte Marmeladen verkosten. So ergänzen praktische Einblicke in Landwirtschaft und Weben die Bau- und Landschaftsthemen der Region. Wenn Sie eine Teilnahme als festen Programmpunkt planen, klären Sie vorab, ob sie zu Ihrem Besuchstermin möglich ist.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Canta.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.