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Túcume: Kultur, Archäologie und Handwerk

Unterkünfte in Túcume

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Túcume gehören die Danza de los Diablicos, die Patronatsfestlichkeit und verschiedene Handwerkstechniken zu den kulturellen Themen vor Ort. In der näheren Umgebung liegt außerdem der archäologische Komplex Túcume. Für Ihre Reiseplanung sind die Festdaten, die Angebote der Werkstätten und die Angaben zu den Rundgängen und Wegen konkrete Orientierungspunkte.

Festtage und Danza de los Diablicos

Die Danza de los Diablicos de Túcume wurde am 25. März 2013 zum Kulturerbe der Nation erklärt. Sie ist mit der Virgen Purísima Concepción de Túcume verbunden, die die Bevölkerung auch „La serranita“ nennt. Bei der szenischen Darstellung am zentralen Tag der Patronatsfestlichkeit steht der Triumph des Guten über das Böse im Mittelpunkt; verschiedene Diablicos tragen dabei die sieben Todsünden vor. Die genauen Abläufe der Darstellung sollten Sie mit den örtlichen Veranstaltern klären.

Die Festividad Patronal de la Virgen Purísima Concepción wird in Túcume zweimal jährlich gefeiert: am 20. Februar und am 20. August. Wenn eines dieser Feste für Ihre Reise ausschlaggebend ist, prüfen Sie die Termine vor der Abreise lokal. Die Verbindung der Patronatsfestlichkeit mit der Danza bietet einen konkreten kulturellen Bezugspunkt; der Tanz ist dabei nicht mit einer Aussage über das Programm an jedem einzelnen Festtermin gleichzusetzen.

Archäologischer Komplex und Museum

Der nahe gelegene Complejo Arqueológico Túcume ist auch als Pirámides de Túcume, Cerro La Raya und Cerro Purgatorio bekannt. Zu seinen Bestandteilen zählen Huaca Larga, Huaca I, der Templo de la Piedra Sagrada, Huaca Las Estacas und die Plaza Central. Der Komplex liegt einen Kilometer östlich von Túcume. Vom Hauptpark aus führt eine zwei Kilometer lange asphaltierte Strecke zu Fuß dorthin; die Gehzeit beträgt ungefähr 20 Minuten. Entfernung und Zeit beziehen sich auf diesen Weg vom Hauptpark aus.

Das Museo de Sitio de Túcume bewahrt und zeigt mehr als 1.500 archäologische Objekte, die bei Ausgrabungen im Komplex gefunden wurden. Die Sammlung umfasst Stücke aus den Kulturen Lambayeque, Chimú und Inka sowie aus der Kolonialzeit. Für Rundgänge bietet das Museum drei offizielle Optionen an: Norte, Sur und Integral. Wenn Sie einen bestimmten Rundgang einplanen, bestätigen Sie dessen aktuelle Verfügbarkeit vor Ihrem Besuch.

Diablicos und Webkunst

Das Taller Diablico de Túcume fertigt Umhänge, Masken und Miniaturen der Diablicos an. Dort werden außerdem Tanzworkshops für örtliche Schülerinnen und Schüler sowie Besucher angeboten. Für Besucherinnen und Besucher sind aktuelle Buchungsdetails nicht angegeben; erkundigen Sie sich danach, wenn Sie an einem Workshop teilnehmen möchten. So lässt sich die Tanztradition nicht nur über die Festdarstellung, sondern auch über ihre handwerklichen Gegenstände und die angebotenen Workshops betrachten.

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Das Taller Artesanal Valle de las Pirámides liegt in der Calle Unión, zwischen den Straßen Unión und Incas, zwei Häuserblocks vom Hauptpark entfernt. Dort werden Vorführungen der Webtechnik auf dem Hüftwebstuhl mit heimischer Baumwolle angeboten. Eine weitere Möglichkeit, diese Technik kennenzulernen, bietet das Taller Artesanal de Susana Bances im Weiler La Raya in der Pufferzone des archäologischen Komplexes von Túcume. Dort werden Besucher empfangen, um die Herstellung auf dem Hüftwebstuhl mit heimischer Baumwolle zu zeigen. Klären Sie die Besuchsdetails für die Vorführungen vorab.

Kirche am Hauptpark

Gegenüber dem Hauptpark steht die Kirche von Túcume. Sie wurde 1836 errichtet. Ihre Mauern wurden 1930 wegen Einsturzgefahr abgetragen; anschließend wurde die Kirche auf demselben Grundstück wiederaufgebaut. Die Baugeschichte verbindet damit zwei klar unterscheidbare Phasen: die Errichtung im 19. Jahrhundert und den Wiederaufbau am ursprünglichen Standort nach dem Abtragen der Mauern.

Die Fassade weist ein rundbogiges Mittelschiff und zwei Seitentürme auf. In der Architektur verbinden sich barocke, churriguereske und neoklassizistische Elemente; am Eingang befindet sich außerdem eine Skulptur des heiligen Petrus. Die Kirche und der Hauptpark sind gegenüberliegende Bezugspunkte im Ortsbild. Der Hauptpark ist zugleich der Ausgangspunkt für die beschriebene Strecke zum archäologischen Komplex, sodass sich die historische Architektur und die Fußweg-Angabe an demselben Orientierungspunkt festmachen lassen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lambayeque.