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Cusco: Stadtbild zwischen Inka- und hispanischem Erbe

Unterkünfte in Cusco

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cusco liegt auf 3.400 Metern Höhe in einem fruchtbaren, von mehreren Flüssen gespeisten Schwemmtal im Herzen der zentralen peruanischen Anden. Zu seiner Identität gehören die erhaltene städtebauliche Struktur der kaiserlichen Inkastadt und die Bauten, die nach der spanischen Eroberung über ihr errichtet wurden. Die UNESCO bezeichnet Cusco als außergewöhnliches Beispiel für die Verbindung von Inka- und hispanischer Kultur. Diese Verbindung zeigt sich in einer eigenständigen städtebaulichen Struktur und architektonischen Form. Für einen Aufenthalt in Cusco ergibt sich daraus ein vielseitiges Thema: Die Stadtgeschichte lässt sich sowohl über die Bauwerke als auch über die darin bewahrten Kunstsammlungen betrachten.

Eine Stadt mit mehreren historischen Schichten

Das historische Zentrum bewahrt Spuren des Inkareichs und verbindet die andine Weltanschauung mit dem hispanischen Erbe. Nach der spanischen Eroberung wurden Tempel, Klöster und Herrenhäuser über der Inkastadt errichtet. Die städtebauliche Kontinuität gehört damit ebenso zum Bild Cuscos wie die Architektur aus der Vizekönigszeit. Inka- und hispanische Kultur erscheinen nicht nur als zwei getrennte Kapitel: Ihre Verbindung prägt die beschriebene Stadtstruktur und die eigenständige architektonische Form.

Wer Cusco einordnen möchte, kann deshalb verschiedene Blickwinkel verbinden. Die Geschichte der Stadt zeigt sich in der Überlagerung baulicher Epochen, während die andine Weltanschauung und das hispanische Erbe den kulturellen Rahmen des historischen Zentrums bilden. Das macht Cusco zu einem Reiseziel, bei dem Architektur und Geschichte eng miteinander verknüpft sind – und in dem einzelne Gebäude jeweils andere Seiten dieser Entwicklung veranschaulichen.

Bauten und Namen im historischen Zentrum

Der Palacio Arzobispal ist ein Bau aus der Vizekönigszeit, der von arabischen Einflüssen geprägt ist. Er wurde auf den Grundmauern des Palastes von Inka Roca errichtet und ist heute Sitz des Museo de Arte Religioso. An diesem Gebäude treffen ein Bau aus späterer Zeit und die baulichen Grundlagen des Inka-Palastes aufeinander. So wird die historische Überlagerung, die Cuscos Stadtbild kennzeichnet, an einem konkreten Beispiel sichtbar.

Auch die Plaza de Armas trägt eine historische Bezeichnung: In der Inkazeit wurde sie Haukaypata genannt, ein Quechua-Wort, das „Ort des Kriegers“ bedeutet. Das Museo y Convento de Santa Catalina wiederum wurde 1605 auf dem ehemaligen Acllahuasi errichtet, dem „Haus der Auserwählten“. Palacio Arzobispal, Plaza de Armas und Santa Catalina stehen für unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichte: frühere Namen, überbaute Grundlagen und Gebäude aus der Vizekönigszeit ergänzen einander als Themen, ohne dieselbe Geschichte zu erzählen.

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Kunstsammlungen als eigener Zugang

Neben der Architektur bieten die Sammlungen einen weiteren Zugang zur Kultur Cuscos. Das Museo y Convento de Santa Catalina zeigt Ausstellungen mit Gemälden, Textilien, Holzschnitzereien und kolonialen Altaraufsätzen. Die Vielfalt der genannten Objekte reicht damit von Bildwerken und Textilien bis zu geschnitzten Arbeiten und religiöser Ausstattung. Wer sich bei der Beschäftigung mit Cusco besonders für Kunst und Handwerk interessiert, findet hier verschiedene Sammlungsbereiche, die sich voneinander unterscheiden.

Die Kathedrale von Cusco bewahrt eine bedeutende Sammlung von Gemälden der cusquenischen Schule sowie Objekte aus getriebenem Silber. Damit ergänzen Malerei und Silberarbeiten die architektonischen Themen der Stadt um zwei konkrete Kunstformen. Zusammen mit den Ausstellungen in Santa Catalina ergibt sich ein differenzierter Blick auf die Kunst, die in Cusco bewahrt und gezeigt wird.

Den Aufenthalt thematisch planen

Bei der Suche nach Hotels in Cusco können Sie zunächst überlegen, welche Aspekte der Stadt für Ihren Aufenthalt besonders wichtig sind: die Struktur der ehemaligen Inkastadt, die hispanische Architektur oder die Sammlungen mit Malerei, Textilien, Holzschnitzereien und Silberarbeiten. Diese Schwerpunkte helfen, die eigene Reiseplanung inhaltlich auszurichten, ohne die unterschiedlichen Orte und Themen gleichzusetzen. Wer Stadtgeschichte und Kunst verbinden möchte, kann beide Perspektiven in die Planung einbeziehen und anschließend Hotels für Cusco nach den eigenen konkreten Reiseanforderungen vergleichen.

Weitere Reiseziele entdecken: Quillabamba, Andahuaylillas, Santa Teresa, Oroya, Manire, San Pedro, Soray, Lamay

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuzco.

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