Chachapoyas entdecken
Unterkünfte in Chachapoyas
Wer ein Hotel in Chachapoyas sucht, kann die Reise nach den eigenen Schwerpunkten ausrichten: Das historische Zentrum, die Sammlungen und die Feste bieten unterschiedliche Gründe, die Stadt zu erkunden. Für die Planung lohnt es sich außerdem, zwischen den Themen der Stadt und denen des übergeordneten Reiseziels Chachapoyas zu unterscheiden.
Historisches Zentrum und Architektur
Das historische Zentrum von Chachapoyas wurde 1988 wegen seines herausragenden historischen und architektonischen Werts zum Kulturerbe der Nation erklärt. Es bewahrt spanisch beeinflusste Gebäude aus Lehmziegeln und Holz. Dazu gehören zweigeschossige Bauten aus der republikanischen Epoche mit Eingangshallen, Innenhöfen, Hinterhöfen, Korridoren und Balkonen. Der Paseo Peatonal des Jr. Amazonas umfasst ebenfalls historische Herrenhäuser.
Ein weiteres historisches Denkmal sind die Pampas de Higos Urco. Sie wurden am 30. Dezember 1986 durch die Ministerialresolution Nr. 796-86-ED unter Schutz gestellt. Die Iglesia Santa Ana gilt als von außen zu besichtigendes Gebäude; prüfen Sie vor Ihrer Besichtigung, welche Möglichkeiten aktuell bestehen.
Sammlungen und historische Persönlichkeiten
In der dritten Ausstellungsabteilung der Sala de Exhibición «Gilberto Tenorio Ruiz» werden steinerne Kulturgegenstände gezeigt: Keulen, Äxte, Knüppel und Mörser sowie eine Nachbildung eines Bauwerks von Kuélap. Die Casa de Don Toribio Rodríguez de Mendoza im historischen Zentrum war der Geburtsort von Toribio Rodríguez de Mendoza, einem Denker und Wegbereiter der peruanischen Unabhängigkeit. In der Sala de Obispos der Casa sind zwölf Porträts von Bischöfen zu sehen, die die Diözese Chachapoyas geleitet haben.
Feste, Aussichtspunkte und lokale Überlieferung
Die Semana Turística de los Chachapoyas findet jedes Jahr im Juni statt; das religiöse Fest der Virgen Asunta wird im August gefeiert. Das Raymi Llaqta de los Chachapoya findet jährlich im historischen Zentrum statt und umfasst kulturelle, gesellschaftliche, freizeitbezogene und historische Aktivitäten. Sein Programm kann variieren.
Zwei Aussichtspunkte bieten einen Panoramablick über die Stadt: der Mirador de la Mama Nate und der Mirador de Santa Rosa de Luya Urco. Eine andere Art von lokaler Geschichte erzählt die Überlieferung am Pozo Yana Yacu: Menschen, die daraus trinken, verlieben sich der Legende nach in eine Chachapoyana und fühlen sich zur Stadt hingezogen.
Wege zur Plaza Mayor
Für die Verbindung vom Flughafen Chachapoyas zur Plaza Mayor sind 6 Kilometer und 13 Minuten mit dem privaten Pkw angegeben. Vom städtischen Busbahnhof zur Plaza Mayor werden mit demselben Verkehrsmittel 1,6 Kilometer und 5 Minuten angesetzt. Die Fahrtzeiten sind Richtwerte; Straßenbedingungen und Routenführung können sich ändern. Der Fußweg von der Plaza Mayor zu den Pampas de Higos Urco ist mit 2,7 Kilometern und 30 Minuten angegeben. So lassen sich die Pkw-Verbindungen zur Plaza von der Gehzeit zu diesem historischen Denkmal unterscheiden.
Im übergeordneten Reiseziel Chachapoyas
Über die städtischen Themen hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Chachapoyas weitere eigenständige Kulturorte. Das Museo Leymebamba ist in das Staatliche Museumssystem Perus aufgenommen und beherbergt 2.300 archäologische Objekte der Chachapoya-Inka-Kultur. Im Pueblo Alfarero Huancas werden überlieferte Töpfertechniken bewahrt; Besucher können den Herstellungsprozess beobachten und originale Keramikstücke erwerben. Die Keramiktradition der Gemeinschaft ist als Kulturerbe der Nation anerkannt.
Das archäologische Gelände Laguna de los Cóndores, auch Laguna de las Momias genannt, ist als Kulturerbe der Nation Perus anerkannt und gehört zur Chachapoya-Kultur, deren Blütezeit im Späten Zwischenhorizont von 1100 bis 1470 n. Chr. lag. Auf einer Kalksteinklippe befinden sich sechs intakte Mausoleen und die Fundamente eines siebten Bauwerks.
Das historische Zentrum von La Jalca Grande war am 5. September 1538 der Gründungsort von San Juan de la Frontera de los Chachapoyas. Kirche und Atrium sind als Denkmäler geschützt; der umliegende Platz mit angrenzenden Gebäuden steht als Monumentales Urbanes Umfeld unter Schutz. Das historische Zentrum gehört zur touristischen Route «Juan Osito»; außerdem wird der Bärentanz mit der örtlichen Legende von Juan Osito verbunden.
Auch textile Traditionen gehören zu diesem weiteren Reisehorizont: Im Paraíso Artesanal de Quelucas, einem Bestandteil des Ecomuseo Chachapoya, können Besucher die überlieferte Herstellung von Geweben mit dem Rückengurtwebstuhl kennenlernen. Eine andere zeitliche Größenordnung hat der Qhapaq-Nan-Zugang vom Barrio El Molino in Chachapoyas zur archäologischen Monumentalzone Yálape: Er ist als 10 Kilometer langer Fußweg mit einer Gehzeit von vier Stunden verzeichnet. Die Wegbedingungen können sich ändern.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chachapoyas.