Holguín: Geschichte, Küste und Natur
Unterkünfte in Holguín
Fünf chronologisch angeordnete Säle führen im Provinzmuseum für Geschichte La Periquera durch wichtige Abschnitte der Geschichte des Gebiets von Holguín. Der Name La Periquera verweist seinerseits auf die Belagerung Holguíns und gibt der historischen Perspektive einen konkreten Anker.
Stadtgeschichte und Überlieferung
Der Name La Periquera bezieht sich auf die Farbe der Uniformen spanischer Truppen, die sich während der Belagerung Holguíns durch die Mambises im Gebäude einquartierten. Während die Säle die Geschichte chronologisch ordnen, erinnert die Bezeichnung an eine einzelne, mit dem Gebäude verbundene Episode.
Die Loma de la Cruz ist ein Aussichtspunkt der Stadt Holguín. Der Überlieferung zufolge stellte Fray Antonio de Alegría dort am 3. Mai 1790 ein großes Kreuz auf, um Dämonen zu vertreiben und eine katholische Wallfahrt einzuleiten. Im Unterschied zur Belagerungsgeschichte von La Periquera steht hier eine religiöse Absicht im Mittelpunkt: Die Überlieferung verbindet das Kreuz mit einem genau benannten Datum und dem Beginn einer Wallfahrt.
Der Chorro de Maíta wird als größter indigener Friedhof der Antillen bezeichnet. Sein Thema unterscheidet sich sowohl vom Museumszusammenhang der Belagerung als auch von der religiösen Überlieferung an der Loma de la Cruz und ergänzt den historischen Blick um eine weitere Perspektive.
Landschaft zwischen Küste und Hochlagen
In der Bahía de Naranjo lassen sich Landschaftsformen nach Küste und Innerem unterscheiden. An der Küste kommt Vegetation felsiger Küsten vor; überwiegend besteht die Landschaft der Bucht aus Gebüsch, das sich mit Wald abwechselt. Im niedrigen, sumpfigen Inneren liegen gut erhaltene Mangroven. So stehen die felsige Küstenvegetation und das Mangrovengebiet im sumpfigen Inneren für unterschiedliche Teile der Bucht. Zu den Aktivitäten in der Bahía de Naranjo zählen Wandern, Ausritte und ländlicher Tourismus.
Im höher gelegenen Teil der Loma del Templo kommen Cuabales vor: dorniges xeromorphes Gebüsch auf Serpentinit. Gegenüber dem Wechsel von Gebüsch und Wald in der Bahía de Naranjo ist das eine enger umrissene Vegetationsform, die zugleich durch ihren Untergrund gekennzeichnet ist.
In der Provinz Holguín gelten Pico Cristal und La Mensura als Nationalparks. Im Gebiet von La Mensura liegt der Salto del Guayabo, der als einer der höchsten Wasserfälle Kubas beschrieben wird. Damit treffen in dieser Ortsbezeichnung der Parkbezug und ein charakteristisches Naturmotiv zusammen.
Strände und Aktivitäten
Holguíns 40 Kilometer langer nördlicher Strandabschnitt steht auch für Baden bei Sonnenuntergang. Für Playa Guardalavaca, Playa Pesquero, Playa Esmeralda und Playa Baracutey wird ein Hop-on-hop-off-Busservice zu den Stränden und umliegenden Orten genannt. Prüfen Sie vor der Reise, ob der Service in Betrieb ist.
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