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Tasajeras: Mangroven, Fischhandel und Natur im Umfeld

Unterkünfte in Tasajeras

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tasajeras lässt sich über Mangrovenarbeit und Fischhandel im El Mercadito einordnen. Ein Naturraum im weiteren Umfeld ist die Vía Parque Isla de Salamanca. Für die Reiseplanung ergeben sich damit zwei unterschiedliche Bezugspunkte: lokale Aktivitäten in Tasajeras und die Natur- und Wegangebote des regionalen Schutzgebiets.

Mangrovenarbeit in Tasajeras

Die Asociación de Mujeres Resilientes de Tasajera beteiligt sich an der Wiederherstellung des Mangrovenbestands und legt Baumschulen an. Baumschulen dienen der Anzucht junger Pflanzen; dieses Arbeitsfeld steht neben der Wiederherstellung des Bestands. Außerdem stellt die Vereinigung Produkte aus Mangroven her und verkauft sie. So stehen Naturschutzarbeit und wirtschaftliche Tätigkeit nebeneinander. Für die Einordnung der lokalen Arbeit sind beide Seiten hilfreich: die Wiederherstellung des Mangrovenbestands und die Herstellung sowie der Verkauf von Produkten.

Fischhandel im El Mercadito

Im El Mercadito in Tasajera sind handwerkliche Fischer, entresacadores, desembuchadores und ortsfeste Verkäufer am Handel und Vertrieb von Fisch beteiligt. Mehrere unterschiedliche Rollen kommen damit im lokalen Fischhandel zusammen. Während die Asociación mit Mangrovenarbeit und Produkten verbunden ist, richtet sich der Blick im El Mercadito auf Fischhandel und Vertrieb. Diese beiden lokalen Themen geben der Reiseplanung unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Naturschutzarbeit auf der einen und die Beteiligten am Fischhandel auf der anderen Seite.

Vía Parque Isla de Salamanca im weiteren Umfeld

Die Vía Parque Isla de Salamanca ist ein nationales Schutzgebiet im System der Nationalparks Kolumbiens mit strengem Schutzzweck. Sie liegt im Lagunenkomplex Ciénaga Grande de Santa Marta, im Departamento del Magdalena und innerhalb der Gemeinden Sitionuevo und Pueblo Viejo; ihre Fläche beträgt 56.200 ha. Als „internationaler Flughafen“ für Zugvögel gilt die Vía Parque; dazu zählen Wasservögel sowie Küstenvögel wie Möwen und Seeschwalben. Schutzzweck, Lagunenlage und Zugvogelbeschreibung bieten unterschiedliche Bezugspunkte für die Einordnung dieses regionalen Naturraums.

Von Santa Marta aus führt die Straßenanreise zur Vía Parque Isla de Salamanca über die Troncal del Caribe in Richtung Ciénaga/Barranquilla und am Mautpunkt beim corregimiento de Tasajera vorbei. Etwa 40 km weiter liegt das Besucherzentrum Los Cocos. Diese Orientierungspunkte ordnen die Straßenroute ein; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Straßenverhältnisse.

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Wege und Naturbeobachtung

Im Schutzgebiet gibt es drei Landwege: El cangrejo, Olivos y Clemones und El Cocodrilo. Am Weg El Manglar führt eine erhöhte Plattform über den Caño Clarín Viejo. Zwei Wasserwege, La cuna del caimán und Ciénaga de Marchena, sind derzeit in Betrieb und werden von Personal betreut. Auf den Wegen sind Vogel-, Tier- und Pflanzenbeobachtung sowie Umweltinterpretation möglich. Für die Planung lassen sich die Wegarten klar unterscheiden: drei benannte Landwege, das Plattformmerkmal am El Manglar und zwei derzeit betriebene Wasserwege.

Für einen Besuch der Vía Parque muss ein zugelassener Guide oder Umweltinterpret engagiert werden. Die Gemeinschaftsgruppe Birding Ecovivetour bietet dort Interpretationsdienste sowie Wanderungen zu Wasser und an Land an; ihre Telefonnummer lautet 605 4230722. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Parkinformationen und berücksichtigen Sie die Vorgabe zur Begleitung.

Weitere Reiseziele entdecken: Calabazo, La Ceiba, San Fernando, Aracataca, Guachaca, Pozo Colorado, Papare, Santa Marta

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Magdalena.

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