Monterrico an Guatemalas Pazifikküste
Unterkünfte in Monterrico
Monterrico liegt an Guatemalas Pazifikküste und ist durch dunklen Vulkansand, Lagunen und Mangroven geprägt. Wenn Sie ein Hotel in Monterrico suchen, können diese Naturthemen bei der Reiseplanung Orientierung geben: Möchten Sie vor allem die Küste berücksichtigen, interessieren Sie Bootsfahrten und Tierbeobachtungen oder die Beteiligung an einer Schildkrötenfreilassung? Die Angebote und Merkmale des Ortes setzen unterschiedliche Schwerpunkte, die Sie nach Ihren Reiseinteressen gewichten können.
Bootsfahrten in Lagunen und Mangroven
In den Lagunen und Mangroven von Monterrico werden Bootsfahrten durch Ästuare sowie durch von Vegetation gesäumte Kanäle angeboten. Dabei können Sie Vögel, Reptilien und weitere Tiere des pazifischen Küstenökosystems Guatemalas beobachten. Wasserwege und Tierwelt gehören somit gemeinsam zum Charakter dieser Ausflüge. Für Ihre Reiseentscheidung ist das ein anderer Schwerpunkt als die Playa mit ihrem dunklen Sand: Bei einer Bootsfahrt richtet sich die Aufmerksamkeit auf Ästuare, Kanäle und Tiere. Die Aktivitäten unterscheiden sich auch in der Rolle der Besucher: Auf der Bootsfahrt beobachten Sie die Tierwelt, bei den Freilassungen können Sie selbst mitwirken.
Schildkrötenfreilassungen im Reserva Natural de Usos Múltiples Monterrico
Im Reserva Natural de Usos Múltiples Monterrico können Sie sich gegen eine Gebühr von Q.10.00 pro freizulassender Schildkröte an den Schildkrötenfreilassungen beteiligen. Die Einnahmen ermöglichen weitere Eierkäufe bei Parlama-Eiersammlern. Das Naturschutzgebiet verfügt auch über eine Schildkrötenaufzuchtstation, die den besonderen Vorgaben für die Bebrütung von Parlama-Eiern entspricht. Wenn Sie eine Freilassung einplanen, erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch nach der aktuellen Gebühr und den Einzelheiten der Teilnahme.
Dunkler Vulkansand an der Playa de Monterrico
Die Playa de Monterrico an Guatemalas Pazifikküste hat dunklen Vulkansand. Damit setzt die Küste einen klaren Kontrast zu den von Vegetation gesäumten Kanälen und Mangroven der Bootsfahrten.
Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Santa Rosa
In Cuilapa, im übergeordneten Reiseziel Santa Rosa, steht Puente de Los Esclavos. Die Brücke ist aus behauenem Stein, 75 Meter lang, zwei Meter breit und hat 11 Bögen. Der Bau der Brücke wurde dem Volk als Zwangsarbeit auferlegt.
Die mündliche Überlieferung verbindet die Brücke mit der Widerstandskraft der Gemeinschaft und fünf Jahrhunderten Geschichte. Der Überlieferung nach entstand die Legende während der spanischen Kolonisierung Amerikas. Zum historischen Kontext gehört die Versklavung des Xinka-Volkes. Sie erzählt von einem alten Mann, der einen Pakt mit dem Teufel schloss, damit die Brücke in einer einzigen Nacht gebaut würde. Die Gemeinschaft lässt die Geschichte der Brücke jedes Jahr durch die Zarabanda wiederaufleben; dazu gehören Musik, Tänze und farbenfrohe Kleidung. Die Tradition verbindet Glauben, Identität und kulturelles Erbe. Nachkommen des in der Legende erzählten alten Mannes pflegen eigene religiöse und kulturelle Ausdrucksformen, besonders während des Día de la Luz de la Candelaria. Für die Gemeinschaft symbolisiert Puente de Los Esclavos den geistlichen Übergang zum „Neuen Glauben“. So verbindet sich in diesem Kulturkontext ein Bauwerk mit mündlicher Überlieferung und einer jährlich wiederauflebenden Tradition.
Weitere Reiseziele entdecken: Las Lisas, Tecuamburro, Cuilapa, Taxisco, El Hawaii, Chiquimulilla.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Rosa.