Pichincha: Natur, archäologische Stätten und Quito
Unterkünfte in Pichincha
Die Provinz Pichincha lässt sich über unterschiedliche Reiseinteressen erschließen: die Wälder der Region Chocó Andino, Vogelbeobachtung in Mindo, archäologische Stätten und das historische Zentrum von Quito.
Natur und Vogelbeobachtung
Das Biosphärenreservat Chocó Andino de Pichincha liegt nordwestlich von Quito in der Provinz Pichincha. Die Region Chocó Andino umfasst feuchte Tieflandwälder der Ökoregion Chocó-Darién sowie nördliche Anden-Bergwälder. Im Biosphärenreservat leben etwa 270 Säugetierarten, 210 Reptilienarten, 200 Vogelarten und 130 Amphibienarten. Die Zahlen geben einen Eindruck von der Bandbreite der Tierwelt, die diesen Naturraum auszeichnet.
Mindo liegt auf 1.250 Metern über dem Meeresspiegel und gilt als natürliche Referenz der Provinz Pichincha. In der gesamten Umgebung können mehr als 500 Vogelarten beobachtet werden. Auch der Wald Mindo Nambillo gilt als einer der Orte mit der größten Biodiversität der Welt. Für Ihre Planung stehen hier Natur und Vogelbeobachtung als eigene Schwerpunkte im Vordergrund.
Radfahren auf El Chaquiñán
Eine weitere Möglichkeit, die Provinz zu erleben, bietet die Route El Chaquiñán: Ihr 22 Kilometer langer Weg führt durch Cumbayá, Tumbaco und Puembo und ist für Radanfänger geeignet. Da sich Routenbedingungen ändern können, lohnt es sich, diese vor einer geplanten Tour zu prüfen.
Quito und archäologische Stätten
Quito besitzt das am besten erhaltene und am wenigsten veränderte historische Zentrum Lateinamerikas. Eine weitere Orientierung für die Stadt bietet der Teleférico: Die Seilbahn erreicht 4.050 Meter; ihre 18-minütige Fahrt führt zum Cruz Loma am Hang des Vulkans Pichincha. Kulturerbe im Stadtzentrum und die Fahrt an den Vulkanhang sind unterschiedliche Anlässe, Quito in den Reiseplan aufzunehmen.
Der archäologische Park Cochasquí wurde zwischen 850 v. Chr. und der spanischen Eroberung in den 1530er-Jahren errichtet. Das Gelände umfasst 85 Hektar mit 15 Pyramiden und 21 Tolas, also Grabhügeln. Hinzu kommen Museen und ein botanischer Garten. Die Verbindung aus Bauwerken, Grabhügeln und den genannten Einrichtungen macht Cochasquí zu einem eigenständigen archäologischen Schwerpunkt.
Rumicucho, auch Pucara de Rumicucho oder „Steinfestung“ genannt, entstand während des Inka-Reiches im 15. Jahrhundert. Fünf große Steinterrassen bilden zur Tagundnachtgleiche eine von Osten nach Westen verlaufende Linie zur Sonne. Im Museo de sitio Tulipe im Reservat Chocó Andino befinden sich sechs Becken, die nach bisherigen Erkenntnissen religiösen Zwecken dienten.
Cayambe: Kulturerbe und regionale Küche
Am 2. Oktober 1995 erklärten das Instituto Nacional de Patrimonio Cultural und das Bildungsministerium Cayambe zur Patrimonialstadt. Auch eine kulinarische Kombination prägt den Ort: Frisch gebackene Bizcochos verbinden sich mit Queso de Hoja und heißer Schokolade zu einem gastronomischen Erlebnis. Damit setzt Cayambe neben archäologischen und städtischen Sehenswürdigkeiten einen eigenen Akzent für Reisende, die auch lokale Küche in ihre Planung einbeziehen möchten.
Den Hotelstandort passend zur Reise wählen
Die Natur- und Vogelbeobachtung in Mindo, die Route El Chaquiñán, historische Orte und die Stadterlebnisse in Quito sprechen unterschiedliche Interessen an. Richten Sie die Wahl des Standorts an Ihren geplanten Zielen aus und beziehen Sie die konkreten Wege in Ihre Planung ein.
Weitere Reiseziele entdecken: Mindo, Pifo, Pedro Vicente Maldonado, Sangolqui, Nanegalito, Del Salitre, Tumbaco, Cayambe, Tabacundo, Tandayapa, Puembo, San Miguel De Los Bancos, Machachi, Checa, San Joaquín, Hacienda Tambillo Alto, Parroquia Nono, Gualea, Secas.
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