Zum Inhalt

Guanacaste: Schutzgebiete, Küste und Kultur

Unterkünfte in Guanacaste

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Guanacaste bietet verschiedene Themen für eine Reise: Schutzgebiete mit Lagunen und vulkanischen Landschaften, Küsten und ein ausgeprägtes kulturelles Erbe. Die Orte und Aktivitäten unterscheiden sich deutlich – von der Vogelbeobachtung in Palo Verde über die Geschichte des Bergbaus bis zu regionaler Keramik und Küche.

Natur, Vogelbeobachtung und vulkanische Landschaft

Der Parque Nacional Palo Verde liegt zwischen den Flüssen Bebedero und Tempisque im unteren Tempisque-Becken, im Kanton Bagaces. Zwei Wege setzen unterschiedliche Akzente: Der erhöhte Sendero La Jacana verläuft über der Lagune Palo Verde, ist 20 Meter lang und eignet sich zur Vogelbeobachtung. Der Rundweg Sendero La Roca ist 540 Meter lang und führt zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Lago Palo Verde, den Río Tempisque und den Golf von Nicoya. So stehen eine kurze Strecke über der Lagune und eine Runde mit mehreren Landschaftsblicken zur Auswahl.

Auch das Refugio Nacional de Vida Silvestre Ostional verbindet Küstenorte mit einem wichtigen Naturschutzthema. Es umfasst die Strände Ostional, Nosara, Peladas und Guiones in den Kantonen Santa Cruz und Nicoya der Provinz Guanacaste. Geschützt wird dort der weltweit bedeutendste Nist- und Fortpflanzungsstandort der Oliv-Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea). Das Schutzgebiet ist damit besonders interessant für Reisende, die Küstenlandschaften und den Schutz dieser Meeresschildkröte in den Mittelpunkt stellen.

Der Parque Nacional Rincón de la Vieja ist ein vulkanisches Massiv mit neun Kegeln und einer Lagune namens La Jilgueros. Zu den Zielen seiner Wege gehören die Krater Von Seebach und Rincón de la Vieja, Las Pailas, die Wasserfälle La Cangreja und Escondidas, das Becken des Río Blanco sowie Fumarolen und Schlammvulkane. Ein weiterer Weg führt an Fumarolen, Schlammpfannen, Wasserbecken und einer Fumarolensee vorbei. Dabei durchquert er bewaldete und offene Bereiche, in denen der Übergang vom Trocken- zum Feuchtwald sichtbar wird. Die einzelnen Zugangsbedingungen sollten Sie vor der Reise prüfen.

Küsten und Geschichte

Im Parque Nacional Marino Las Baulas gehören Playa Carbón, Ventanas und Langosta ebenso zu den genannten Landschaften wie die Hügel Morro und Hermoso sowie die Mangroven San Francisco und Ventanas. Am Playa Grande können Besucher surfen. Wer diesen Küstenpark mit einem anderen Schutzgebiet vergleicht, findet in Barra Honda ein ganz anderes Merkmal: Der Parque Nacional Barra Honda ist der einzige Nationalpark Costa Ricas mit einem unterirdischen Höhlenkomplex.

Der Parque Nacional Santa Rosa gibt der Reiseplanung eine historische Dimension. Er war Schauplatz der Schlacht vom 20. März 1856 und ist das einzige geschützte Wildgebiet Costa Ricas, in dessen Gebiet sich ein historisches Museum befindet. Zugleich gibt es am Playa Naranjo Möglichkeiten zum Surfen und Campen sowie Wege in der Nähe des Mangrovengebiets. Naturerlebnisse und Geschichte stehen hier somit im selben Nationalpark, ohne dass sie sich auf ein einziges Ausflugsthema reduzieren.

Anzeige

Keramik, Bergbau und regionale Küche

Im Ecomuseo de las Minas de Abangares, gegründet 1991, geht es um die Geschichte des Bergbaus und die indigene Kultur der Region. Zu den historischen Anlagen des Goldbergbaus zählen die Casa de la Pólvora, Fundamente von Hammerwerken, Mauern einer früheren Eisenbahntrasse, ein Steinbruch und Maschinen zur Goldgewinnung und zum Goldtransport. Die verschiedenen Anlagen machen das Museum zu einem konkreten Ziel für alle, die sich für die industrielle Vergangenheit Guanacastes interessieren.

Ein anderes kulturelles Thema ist die Keramik. Das Ecomuseo de la Cerámica Chorotega in San Vicente de Nicoya hebt lokale Töpfertraditionen hervor, die seit Hunderten von Jahren bestehen. Auch in Guaitil de Santa Cruz und San Vicente de Nicoya wird eine mehr als 5.000 Jahre alte Töpfertradition mit traditionellen, von den Chorotega übernommenen Techniken fortgeführt. Besucher können dort die daraus entstehenden Keramikstücke kaufen. Die beiden Orte bieten damit einen Einblick in eine Handwerkstradition, die in Guanacaste bis heute präsent ist.

Zur traditionellen Küche Guanacastes gehören unter anderem Tortillas guanacastecas, Tanelas, Tayuyas, arroz de maíz, Rosquillas, Bizcochos, Pozol und Chicheme. Diese regionalen Gerichte ergänzen die Natur- und Kulturthemen um einen kulinarischen Schwerpunkt; eine Auswahl davon gibt der Reiseplanung eine weitere Richtung.

Den Hotelstandort nach dem Reiseschwerpunkt wählen

Für die Wahl eines Hotelstandorts lohnt es sich, zunächst den Schwerpunkt Ihrer Reise festzulegen: Vogelbeobachtung und Lagunen, vulkanische Landschaft, Küste oder kulturelles Erbe. Die genannten Ziele helfen Ihnen, die Suche nach einem passenden Standort in Guanacaste an Ihren Interessen auszurichten. Prüfen Sie anschließend, welche Orte Sie während Ihres Aufenthalts besuchen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Cañas, Potrero, Nicoya, Playa Azul, Ostional, Guayabo, Piedras, Guayabal, La Garita, Nacascolo, Lorena, San Lázaro, Cartagena, Cabo Velas, Coco, Sámara, Tilarán, La Fortuna, Liberia, Tamarindo, Hacienda Santa María, El Real, Santa Cruz, Cuajiniquil, Playa Grande, Santa Bárbara, Punta Islita, Zapotal, Lagunilla, Bejuco, Pijije, Bolsón, Tronadora, Ángeles, Garza, Bijagua, Matapalo, Marbella, La Cruz, Puerto Carrillo, Tortugal, Canas Dulces, Culebra, Playa Flamingo, Panamá, Naranjos Agrios, Santa Elena, Rosario, Arenal, San Juanillo, Nosara, Playa Hermosa, Puerto Humo, Los Andes, Sierra, Huacas, Palmira, Mata De Caña, San Francisco de Coyote, Villareal, Guardia, Sardinal und Bagaces.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Costa Rica.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.