Ubatuba entdecken: Küste, Kultur und Natur
Unterkünfte in Ubatuba
Ubatuba verbindet Küstenlandschaft und geschützten Regenwald mit Zielen rund um Meerestiere und Geschichte. Auch die kulturellen Traditionen der Region gehören zum Bild der Stadt. Wenn Sie ein Hotel für Ubatuba suchen, können diese unterschiedlichen Themen helfen, die Schwerpunkte Ihrer Reise zu ordnen.
Strände, Regenwald und Wege
Der Núcleo Picinguaba des Parque Estadual Serra do Mar schützt fünf Strände: Brava da Almada, Fazenda, Picinguaba, Cambury und Brava do Cambury. Ein weiterer Naturbezug ist der Pico do Corcovado: Er liegt in geschütztem Atlantischem Regenwald und gehört mit etwa 1.168 Metern zu den höchsten Punkten Ubatubas.
Die Trilha das 7 praias verbindet Lagoinha und Fortaleza über sieben Strände; die Route ist ungefähr 10 Kilometer lang. Eine andere Art, Landschaft zu erleben, bietet die Trilha Fluvial auf dem Rio Fazenda. Die Aktivität führt in geruderten Aluminiumbooten über den Fluss, und dabei können Besucher Mangroven- und Restinga-Lebensräume beobachten. So stehen ein Küstenweg mit angegebener Länge und eine Bootstour mit Blick auf unterschiedliche Lebensräume als verschiedene Naturerlebnisse nebeneinander.
Auch Surfen gehört zur Orientierung an der Küste: Praia Vermelha do Norte und Itamambuca werden im Norden Ubatubas als traditionelle Surfspots bezeichnet.
Traditionen und Geschichte
Der Núcleo Picinguaba umfasst traditionelle Gemeinschaften in Vila de Picinguaba, Cambury, Sertão da Fazenda und Sertão do Ubatumirim. Dort können Sie die traditionellen caiçara- und quilombola-Kulturen erleben. Die genannten Orte geben der kulturellen Seite Ubatubas einen konkreten Bezug zu den Gemeinschaften der Region.
Die Ruínas da Lagoinha sind Überreste aus dem frühen 19. Jahrhundert. Sie stehen in Verbindung mit einer wohlhabenden Epoche Ubatubas und sind durch CONDEPHAAT geschützt. Ein anderer Zugang zur Stadtgeschichte führt zur Cadeia Velha: Sie wurde 2001 als städtisches historisches Kulturerbe Ubatubas anerkannt und ist Sitz des Museu Histórico „Washington de Oliveira“.
Meerestiere und Besucherziele
Das Aquário de Ubatuba wurde im Februar 1996 gegründet und ist ein Bildungs- und Freizeitziel für den Umweltschutz an der Küste. Es verfügt über eines der größten Meerwasserbecken des Landes, in dem Haie und Rochen zu sehen sind. Im Pinguinarium des Aquário können Besucher außerdem an der Fütterung der Pinguine teilnehmen.
Das Projeto Tamar in Ubatuba war 1991 die erste vom Tamar eingerichtete Basis in einem Futtergebiet von Meeresschildkröten an der brasilianischen Küste. Das Besucherzentrum befindet sich auf dem Gelände der Basis und umfasst 2.500 Quadratmeter. Aquarium und Tamar setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: Hier geht es um Meerestiere und Küstenschutz, dort auch um die Geschichte einer Tamar-Basis im Meeresschildkrötengebiet.
Für einen Blick über die Baía de Ubatuba führt ein Zugang zum Aussichtspunkt São Pedro Pescador, der nach der Brücke von Perequê-Açu erreichbar ist. Von der Basis der Statue bietet sich ein vollständiger Blick auf die Bucht sowie auf die Strände Cruzeiro und Itaguá.
Anreise und kulinarische Tradition
Von Taubaté aus führt die SP-125, die Rodovia Oswaldo Cruz, in Richtung Ubatuba. Von Santos und Rio de Janeiro aus ist Ubatuba über die BR-101, die Rodovia Rio-Santos, erreichbar. Die genannten Straßen bieten eine erste Orientierung für die Anreise aus diesen Städten; konkrete Entfernungen oder Fahrzeiten sind damit nicht verbunden.
In der zugehörigen Gemeinde zählt das Festival do Camarão zu den traditionsreichsten Festen.
Öffnungszeiten und aktuelle Besuchsbedingungen können bei den genannten Einrichtungen variieren; prüfen Sie diese vor einem Besuch.
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