Criciúma: Bergbaugeschichte, Museen und Aussicht
Unterkünfte in Criciúma
Criciúma verbindet Bergbaugeschichte mit Museen, historischen Bauwerken und Orten für unterschiedliche Interessen. Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie zwischen Industriegeschichte, Stadtgeschichte, Naturthemen und Aussicht unterscheiden: Die Mina de Visitação Octávio Fontana steht für den Bergbau, städtische Sammlungen widmen sich Vergangenheit und Tierwelt, und der Mirante Realdo Santos Guglielmi bietet einen Blick auf Stadt, Serra und Meer. Für die Wahl eines Hotels in Criciúma hilft es, den eigenen Schwerpunkt festzulegen.
Bergbau und Eisenbahngeschichte
Die Mina de Visitação Octávio Fontana ist seit 2011 die einzige für Besucher geöffnete Steinkohlenmine in Lateinamerika. Bei der Fahrt im Bergwerk fahren Sie mit einer Miniatur-Eisenbahn, einer Replik aus dem Jahr 1922. Dort erleben Besucher Abläufe, die den Arbeitsabläufen der Kohlegewinnung ähneln. Eine Ausstellung mit maßstabsgetreuen Modellen ergänzt diese Erfahrung. So treffen eine Fahrt, Eindrücke aus der Kohlegewinnung und technische Darstellungen an einem Ort zusammen. Die Miniaturbahn und die Modelle setzen dabei unterschiedliche Akzente: eine Fahrt durch das Bergwerk und maßstabsgetreue Ansichten.
Einen anderen Eisenbahnbezug bietet der Parque das Nações Cincinato Naspolini. Dort steht die Lokomotive „Teresinha 01“, eine Replik eines deutschen Modells aus den 1920er-Jahren. Zum Park gehört auch ein Bahnhof, der den ersten Haltepunkt von Criciúma nachbildet. Im Vergleich zur Mine liegt der Schwerpunkt hier auf Lokomotive und Bahnhof: Beide Orte greifen Eisenbahngeschichte auf, aber mit unterschiedlichen konkreten Motiven.
Stadtgeschichte und überlieferte Alltagskultur
Das Museu Municipal Histórico e Geográfico Augusto Casagrande besitzt eine Sammlung von 1.300 Objekten und vermittelt die Geschichte der Kolonisierung von Criciúma. Dazu gehören Dokumente, Fotografien, indigene Artefakte sowie persönliche und Haushaltsgegenstände. Diese Sammlung verbindet unterschiedliche Arten historischer Zeugnisse; sie bietet damit einen anderen Zugang zur Stadtgeschichte als die Bergbau- und Eisenbahnmotive.
Auch die Catedral São José lässt sich zeitlich genau einordnen: Ihr Bau begann 1907, eingeweiht wurde die Kathedrale 1917. Im Parque dos Imigrantes befindet sich eine Atafona, ein traditionelles Gerät, das die Kolonisatoren im Süden Santa Catarinas zur Herstellung von Mais-, Maniok- und Polvilho-Mehl verwendeten. Die Atafona verweist auf eine praktische Seite der überlieferten Alltagskultur, während Dokumente, Fotografien und persönliche Gegenstände im Museum andere Arten von Geschichte bewahren.
Naturthemen, Aussicht und Bewegung
Das Museu de Zoologia Prof.ª Morgana Cirimbelli Gaidzinski wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, ein Referenzzentrum für wissenschaftliche Forschung, Umweltbildung und Kulturtourismus zu sein. Es verfügt über vier Dauerausstellungen; zu ihren Themen zählen Tiere des Atlantischen Regenwaldes und das marine Ökosystem. Damit stehen neben der Geschichte der Stadt auch Natur- und Tierweltthemen zur Auswahl.
Für einen weiten Blick auf Criciúma, die Serra und das Meer bietet der Mirante Realdo Santos Guglielmi eine andere Perspektive als die Museen und historischen Orte. Für den Aussichtspunkt sind tägliche Besuchszeiten von 9 bis 21 Uhr angegeben. Prüfen Sie die Zeiten vor Ihrem Besuch, bevor Sie den Mirante in Ihre Planung aufnehmen.
Auch die Angebote rund um Bewegung unterscheiden sich konkret: Der Parque das Nações Cincinato Naspolini stellt Besuchern Sportanlagen zur Verfügung. Der Parque da Prefeitura umfasst einen Skatepark und Ausstattungen, die körperliche Aktivitäten fördern. Wenn Sie Ihre Besuche nach Interessen ordnen, können Sie diese Orte getrennt von den historischen Stationen betrachten und Ihren Aufenthalt in Criciúma entsprechend planen.
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