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Itajubá: Horto Florestal und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Itajubá

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Itajubá eröffnet unterschiedliche Zugänge für Ihren Aufenthalt: Im Horto Florestal Anhumas stehen Besuchszeiten und Freizeiteinrichtungen im Mittelpunkt; Kirchen, historische Gebäude und das städtische Museum führen in verschiedene Kapitel der Ortsgeschichte. So können Sie bei Ihrer Planung zwischen Freizeitangeboten und einem kulturell-historischen Schwerpunkt abwägen.

Freizeit im Horto Florestal Anhumas

Der Horto Florestal Anhumas kann dienstags bis sonntags von 8:00 bis 16:00 Uhr besucht werden. Gruppenbesuche können Sie unter (35) 9-9888-6206 vereinbaren. Zur Ausstattung zählen ein Mehrzwecksportplatz, ein Fitnessbereich im Freien, Rutschen sowie Umkleideräume für Männer und Frauen. Sportplatz und Fitnessbereich setzen einen Schwerpunkt auf Bewegung; die Rutschen ergänzen die Freizeiteinrichtungen um eine weitere Möglichkeit. Damit unterscheidet sich der Horto als Freizeit-Schwerpunkt von den historischen Gebäuden der Stadt.

Kirchen und historische Gebäude

Die heutige Igreja Matriz de Nossa Senhora da Soledade wurde 1934 eingeweiht. Ihr gingen vier frühere Kirchen voraus, errichtet 1819, 1832, 1873 und 1912. Diese Abfolge ordnet die heutige Kirche in eine mehr als hundertjährige lokale Baugeschichte ein. Auch das Innere besitzt einen eigenen Zeitbezug: Der niederländische Künstler Henk Asperslagh malte es 1957; seither ist es erhalten.

Die Casa Rosada verbindet eine biografische Geschichte mit original erhaltenen Bauteilen. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und war die Residenz von Wenceslau Braz Pereira Gomes, dem brasilianischen Präsidenten von 1914 bis 1918. Das IEPHA schützt das Gebäude; Türen und Fenster sowie ein Teil der Einrichtung sind original erhalten.

Das Prédio Central da UNIFEI eröffnet einen anderen historischen Zugang. Coronel Antônio José Rennó errichtete es als Herrenhaus. 1894 wurde das Gebäude zum Pfarrhaus; 1912 wurde es an Dr. Theodomiro Carneiro Santiago verkauft, um das Instituto Eletrotécnico e Mecânico de Itajubá (IEMI) zu beherbergen. Anders als bei der Casa Rosada prägen hier aufeinanderfolgende Nutzungen und der vorgesehene institutionelle Zweck die Geschichte des Hauses. Für die thematische Auswahl ist der Unterschied klar: An der Kirche stehen Baufolge und erhaltene Innenausmalung im Vordergrund, beim Prédio Central die Abfolge seiner Nutzungen.

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Museum und Mercado Municipal

Der Museu Municipal Wenceslau Braz befindet sich im Zentrum von Itajubá in der 1930 errichteten Estação Ferroviária, die heute das Museum beherbergt. Seine Sammlung umfasst Besitztümer von Angehörigen früherer bekannter Persönlichkeiten der Gesellschaft Itajubás. Die Verbindung von Bahnhofsbau und Sammlung gibt dem Museum einen anderen historischen Schwerpunkt als den Kirchen und früheren Wohnhäusern.

Das heutige Gebäude des Mercado Municipal wurde 1954 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters und Arztes Dr. Vicente Vilela Viana errichtet. Sein Baujahr liegt nach dem Bahnhof von 1930 und der Einweihung der heutigen Igreja Matriz im Jahr 1934. So stehen in Itajubá öffentliche und religiöse Gebäude aus verschiedenen Jahrzehnten nebeneinander.

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