Fundão: Wasserfälle, Kirchen und Küste
Unterkünfte in Fundão
Die Cachoeira de Fundão ist eine Attraktion der Stadt und besteht aus mehr als 500 Metern kleiner Wasserfälle. Zusammen mit historischen Bauwerken, einer vielfältigen Vogelwelt und der Küste bei Praia Grande bietet Fundão ganz unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reise.
Wasserfälle, Schutzgebiet und Vogelwelt
Ein weiterer Wasserfall, die Cachoeira do Jarrão, gilt als besonders erschlossen und bekannt. Ihr Becken eignet sich zum Baden; eine gewisse unterstützende Infrastruktur ist im Allgemeinen vorhanden. So begegnen Ihnen in Fundão zwei unterschiedliche Wasserfallbilder: die kleinen Wasserfälle der Cachoeira de Fundão und das Badebecken am Jarrão.
Der Parque Natural Goiapaba-açu ist ein Schutzgebiet nachhaltiger Nutzung im Distrikt Irundi, an der Grenze zwischen Fundão und Santa Teresa. In der APA und im Park wurden mehr als 130 Vogelarten registriert, darunter einige gefährdete Arten. Der Naturraum ist damit auch für Reisende interessant, die sich für Vogelvielfalt interessieren; die registrierten Arten sind dabei ein Merkmal des Gebiets, keine Garantie für eine einzelne Beobachtung.
Routen und Orientierung vor Ort
Die asphaltierte Rota das Orquídeas ist 13 Kilometer lang und umfasst Três Barras, Duas Bocas sowie das Viertel Beira Rio im Sitz des Munizips Fundão. Als Straße führt sie zum Parque Municipal do Goiapaba-Açu. Für die überregionale Orientierung ist die BR-101 wichtig: Sie ist die wichtigste Straßenverbindung zum Munizip und verbindet es mit dem Norden und Süden des Bundesstaats Espírito Santo.
An der BR-101 befindet sich außerdem eine Ansammlung von Verkaufsständen, an denen lokale und aus dem Landesinneren stammende Tangerinen verkauft werden. Touristen nennen diese Stände häufig „Shopping das Mexericas“. Der Name und der Straßenrand machen diesen Ort zu einem eigenen Teil der Besucherorientierung in Fundão.
Praia Grande und die Flussmündung
Praia Grande besitzt eine urbanisierte Uferpromenade mit Kiosken und Restaurants. Der Ort ist durch ruhiges, seichtes Wasser gekennzeichnet. An der Foz do Rio Reis Magos mündet der aus dem Zusammenfluss von Rio Fundão und Rio Timbuí entstandene Fluss ins Meer; dort sind Angeln und Bootsfahrten möglich. Uferpromenade und Flussmündung stehen für unterschiedliche Erlebnisse am Wasser: hier die Orientierung an Kiosken und Restaurants, dort Angeln oder eine Bootsfahrt.
Auch die Flussnamen gehören zur Geschichte des Ortes. Die Entstehung von Fundão ist eng mit dem Rio Reis Magos verbunden, der auch Rio Fundão genannt wird. Damit lässt sich die Flussmündung nicht nur als Ort für Aktivitäten, sondern auch im Zusammenhang mit der Entstehung Fundãos einordnen.
Kirchen, Treppen und lokale Geschichte
Die Igreja Matriz São José steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Ortskerns von Fundão. Sie ist ein Symbol der Identität des Munizips und steht für den Glauben und die Tradition der Familien, die die Stadt ausgehend von der früheren Fazenda Taquaraçu aufbauten. Die Escadaria Crysantho de Jesus Rocha verbindet den unteren Stadtbereich nahe der Eisenbahn mit dem oberen Bereich rund um die Igreja Matriz São José.
Im Zentrum von Fundão wurde die Casa da Cultura um 1882 als Sitz der Fazenda Taquaraçu errichtet. Ebenfalls als zivile Architektur im staatlichen Denkmalregister verzeichnet ist die ehemalige Residenz der Familie Agostini. In Irundi ergänzt die Capela de Nossa Senhora da Vitória dieses historische Bild: Sie wurde 1878 errichtet und gilt als Beispiel religiöser Architektur aus dem Kaffeezyklus im Landesinneren von Espírito Santo.
Eine weitere Kirche in Irundi ist die Igreja Bom Jesus da Lapa. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer felsigen Anhöhe errichtet, ist ein sichtbarer Orientierungspunkt und Teil der mit der APA de Goiapaba-Açu verbundenen Landschaft. Die Igreja Nossa Senhora da Penha nimmt eine zentrale Rolle bei den traditionellen folkloristischen Festen zu Ehren von São Benedito und São Sebastião ein. Diese Feste gelten als wichtigste kulturelle Manifestation des Munizips Fundão.
Congo-Kultur und Küche
Die Casa de Memória Antenor Neto im Distrikt Timbuí ist ein Zentrum zur Unterstützung der Congo-Kultur in Fundão. Die Bands de Congo de Fundão, darunter die Associação das Bandas de Congo de Fundão (ABC), nutzen das Haus als Treffpunkt sowie als Ort für Proben und Organisation. Regelmäßig finden dort Workshops zur Herstellung von Casacas und anderen Instrumenten statt. Kultur zeigt sich hier sowohl in den Gruppen als auch im praktischen Weitergeben des Instrumentenbaus.
Auch die Küche verbindet verschiedene Seiten des Munizips. In Fundão gehören Gerichte mit Zutaten aus dem Landesinneren und vom Meer zur kulinarischen Tradition. Dazu zählen handgemachte Pasta, Polenta und Fisch sowie Rezepte, die über Generationen weitergegeben werden.
Weitere Reiseziele entdecken: Baixo Guandu, Pedro Canário, Angra dos Reis, Mimoso do Sul, Nova Venécia, Serra, Divino de São Lourenço.
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