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Maimará: farbige Hügel, Rundgänge und Andenkultur

Unterkünfte in Maimará

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Maimará liegt in der Quebrada de Humahuaca, die seit 2003 als Kulturlandschaft zum UNESCO-Welterbe zählt. Der Ort liegt an der Ruta Nacional N° 9 und hat zwei Zufahrten: Die südliche befindet sich hinter dem Museo Posta de Hornillos, die nördliche gegenüber dem Friedhof. Wenn Sie Maimará als Reiseziel für einen Hotelaufenthalt erwägen, bieten die Landschaft, die Rundgänge und die lokalen Erlebnisse konkrete Anhaltspunkte für Ihre Planung.

Landschaft zwischen Paleta del Pintor und Río Grande

Die Paleta del Pintor ist Maimarás wichtigste Sehenswürdigkeit: Sie besteht aus vielfarbigen Hügeln. An der Paleta wurden außerdem Spuren und Fährten verschiedener Dinosaurier- und Vogelarten aus der Oberkreide gefunden. Das verbindet die markante Landschaft mit einem Einblick in ihre paläontologische Geschichte, ohne den Blick auf die Hügel zu ersetzen.

Eine andere geologische Besonderheit ist der Puente Natural, eine fluviale Formation in der Schlucht Quebrada del Cementerio neben dem Río Grande.

Rundgänge mit verschiedenen Zeitbudgets

Der Rundweg zum Puente Natural beginnt an der Oficina de Informes Turísticos de Maimará. Er folgt einem in das Flussbett angelegten Weg durch die Quebrada del Cementerio und weist einen leichten Anstieg auf. Die Strecke ist sechs Kilometer lang, dauert vier Stunden und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad.

Der Rundgang „Miradores y Fiestas Andinas“ startet am Hauptplatz und führt zu mehreren Aussichtspunkten. Unterwegs geht es um Pachamama, Carnaval und Todosantos sowie um den Weg der Sikuri-Bands zur Virgen de Punta Corral. Auch der Philosoph Rodolfo Kush gehört zu den Themen des Rundgangs. Die Route ist 2,5 Kilometer lang, dauert zwei Stunden und ist als niedrig schwierig eingestuft.

„Maimará: Pueblo agricultor“ führt von der Oficina de Información Turística über die Plaza San Martín und die Plazoleta del Agricultor in die Quintas. Dort sind Gemüse, Gartenbaukulturen und Blumen zu sehen. Für diesen Rundgang sind zwei Stunden und 1,65 Kilometer angegeben; Schwierigkeit und Anforderungsgrad sind niedrig. Die beiden zweistündigen Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Aussichtspunkte und Andentraditionen auf der einen, landwirtschaftlich genutzte Flächen auf der anderen. Der Weg zum Puente Natural beansprucht mit vier Stunden mehr Zeit.

Ein weiterer Rundweg beginnt ebenfalls an der Oficina de Informes Turísticos, überquert die Brücke über den Río Grande und führt auf einem Saum- oder Trekkingpfad auf den Cerro General San Martín. Vom Anfang bis zum Ende begleitet eine Panoramasicht die Strecke. Dieser Weg ist eine weitere Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß zu erleben, ohne ihn mit dem Rundweg zum Puente Natural gleichzusetzen.

Landwirtschaft, Handwerk und regionale Küche

Turismo Rural Maimará umfasst Begegnungen mit landwirtschaftlichen Familien, ihren Tieren und Anbauflächen. Zum Angebot gehören außerdem Fahrradtouren, geführte Rundgänge sowie Handwerks- und Kochworkshops. Die Erlebnisse verbinden unterschiedliche Aspekte des ländlichen Lebens, statt sich auf einen einzelnen Rundweg zu beschränken.

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Bei Textil Alborada lernen Sie Schritt für Schritt, ein Souvenir oder Kleidungsstück zu besticken. Die Erfahrung dauert zwei Stunden; das selbst bestickte Stück können Sie anschließend mitnehmen. Inti Pacha verbindet den Besuch eines Bio-Gartens mit einem Workshop, in dem handwerkliches Brot aus regionalen Produkten hergestellt wird. Die Brote können mitgenommen werden; dazu gehört eine Verkostung hausgemachter Brote und Süßspeisen. Auch diese Erfahrung ist auf zwei Stunden angelegt.

Die Route „Cicloturismo rural“ startet am zentralen Platz von Maimará, führt unter anderem über die alte Eisenbahntrasse und endet an der Bodega Jesús Vilte. Dort kann Wein gekauft und verkostet werden; die Route dauert drei Stunden. Für die lokale Küche verweist Maimarás Tourismusportal auf Orte, an denen Spezialitäten verkostet werden können. Viele Zutaten stammen aus den Gemüseanbauflächen an beiden Ufern des Río Grande am Fuß der Paleta del Pintor. Mehrere Rezepte werden über Generationen weitergegeben.

Qullana bietet die Beteiligung an einem lokal und handwerklich hergestellten Kosmetikprozess mit Heilpflanzen aus der Region an. Dabei stellen Besucher ihr eigenes Produkt her. Zusammen mit den Textil- und Küchenerlebnissen eröffnet das eine weitere Perspektive auf handwerkliche Arbeit und regionale Produkte.

Traditionen und besondere Besuchsorte

Jedes Jahr nutzen Pilger und Sikuri-Bands aus Maimará den Weg über die Paleta del Pintor, um zum Heiligtum der Virgen de Punta Corral zu gelangen. Auch das Carnaval de Maimará gehört zu den traditionellen Feiern des Ortes. Solche Bezüge ergänzen die Landschaftsrouten um religiöse und kulturelle Themen.

Der farbenfrohe, malerische Höhenfriedhof liegt auf einem kleinen Hügel und kann mit entsprechendem Respekt betreten werden. Zusammen mit den Aussichtspunkten, der regionalen Küche und den unterschiedlichen Rundgängen zeigt sich Maimará so aus mehreren Blickwinkeln: als Ort mit einer markanten Landschaft, landwirtschaftlichem Alltag und gelebten Traditionen.

Weitere Reiseziele entdecken: San Salvador De Jujuy, Purmamarca, Huacalera, San Javier, Tilcara, Hornillos, La Quiaca, Calilegua.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jujuy.

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