Punilla: Folklore, Kultur und Landschaft
Unterkünfte in Punilla
Punilla vereint Reiseziele mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Cosquín steht für Folklore und Museen, La Cumbre für historische Gebäude und Sammlungen, Capilla del Monte für geformte Felsen und Wege. Wenn Sie ein Hotel in Punilla suchen, können Sie Ihre Suche an dem Ort und den Themen ausrichten, die Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Folklore und Kulturorte
Cosquín ist Veranstaltungsort der Nationalen Folklorewoche, die jedes Jahr in der letzten Januarwoche stattfindet. Die Stadt ist der Hauptort des Departamento Punilla in der Provinz Córdoba. Das Festival Nacional de Folklore zählt zu den bedeutendsten in Argentinien und Lateinamerika und macht Cosquín im Januar zu einem Fest. Die nationale Festtradition ist im Dekretgesetz 1547/1963 verankert.
Am Paseo de las Estatuas in Cosquín werden bedeutende argentinische Musiker geehrt; nachts wirkt der Paseo besonders belebt. Das Museo Camín Cosquín ist ein Mineralogiemuseum. Im Museo de los Artesanos sind einzigartige Stücke zu sehen, die Goldschmiede aus der Gegend gefertigt haben.
Auch La Cumbre verbindet Kultur mit Ortsgeschichte. Die Gebäudegruppe an der heutigen Avenida Caraffa zwischen Rivadavia und Belgrano entstand in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts; ihre Fassaden sind seit mehr als einem Jahrhundert nahezu unverändert erhalten. Das Casa Museo des Schriftstellers Mujica Lainez befindet sich im Weiler Cruz Chica. Im Museo de Motos y Bicicletas Antiguas umfasst die Sammlung Stücke aus verschiedenen Epochen. Ein gut markierter Trekkingweg führt zum Cristo Redentor, einem Wahrzeichen der Gegend um La Cumbre.
Das nahe Santa María de Punilla gelegene Molino y Estancia El Rosario ist als Kulturerbe von Córdoba ausgewiesen. Dort befand sich die erste hydraulisch betriebene Mühle, die ab 1602 Getreidemehl herstellte.
Wege, Felsen und Wasser
Der Dique La Falda liegt am Río Grande de Punilla. Ein zwei Kilometer langer Spazierweg führt am Dique entlang und bietet verschiedene Ausblicke. Nahe Tanti liegt die Cueva de los Pajaritos. Hunderte Vögel finden in der Höhle Schutz und Ruhe und kehren abends zu ihren Nestern zurück. Der Camino de las Maravillas führt in Richtung der Cueva, einem ökologischen Schutzgebiet, in dem Chirros nisten.
In Capilla del Monte prägen rötliche, durch Erosion geformte Felsen Los Terrones, den Parque Autóctono, Cultural y Recreativo. Dort wird geklettert; außerdem gibt es ein Balneario. El Zapato ist eine natürliche Skulptur mit eindrucksvollem Blick auf den Lago El Cajón und die Berge der Region. Die Calle Techada wurde 1964 als erste überdachte Straße ihrer Art in Lateinamerika errichtet. Zwischen den Felswänden von Los Mogotes können Sie bis zum Paso del Indio spazieren.
Der Dique El Cajón liegt zwei Kilometer von Capilla del Monte entfernt. Der Dique Los Alazanes ist der höchstgelegene Staudamm der Provinz Córdoba. Am Balneario La Toma wird der Río Calabalumba von Wasserfällen und natürlichen Becken begleitet. Das städtische Balneario von Capilla del Monte verfügt über Becken mit Quellwasser.
Auch Santa María de Punilla bietet einen Bezug zum Wasser: Das städtische Balneario verfügt über ein großes Schwimmbecken und Beachvolleyball. Der Río Cosquín durchfließt Santa María de Punilla.
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