Senija: Kunst, Geschichte und Wege
Unterkünfte in Senija
Senija bietet Ihnen für einen Aufenthalt verschiedene Anknüpfungspunkte: Kunst im Straßenbild, religiöse Baugeschichte und Wege in der Umgebung. Das Museu Obert de Senija lässt sich beim Spaziergang erkunden; Santa Caterina und Mare de Déu Negreta stehen für Bau- und Kunstgeschichte. Die Wege führen an historischen Landschaftsspuren vorbei und zu einer Höhle oder Aussichtspunkten. Wenn Sie ein Hotel in Senija suchen, können Sie Ihren Aufenthalt an diesen Interessen ausrichten.
Freiluftkunst und ein Rundgang mit QR-Stationen
Das Museu Obert de Senija (MOS) ist ein Freiluftmuseum mit künstlerischen Gestaltungen an Fassaden und Mauern. Der Zugang ist kostenlos, und Sie können das Museum beim Spaziergang durch die Straßen von Senija erkunden. Die Kunstwerke spiegeln häufig die Lebensweise der Einwohner wider. So verbindet der Rundgang durch den Ort Kunst im öffentlichen Raum mit einem Blick auf das lokale Leben.
Eine weitere Möglichkeit, Senijas Geschichte kennenzulernen, ist der Rundgang „Senija. Va de sentits“. An jeder Station stehen Tafeln mit QR-Codes, über die interaktive historische Informationen bereitgestellt werden. Der Rundgang ist 1,09 Kilometer lang und weist einen niedrigen technischen Schwierigkeitsgrad auf. Prüfen Sie vor dem Losgehen die Wegbedingungen.
Kirchen, Kapelle und Ortsgeschichte
Die heutige Kirche Santa Caterina stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde auf einer alten arabischen Moschee errichtet. Zu ihren Kunstwerken gehören eine barocke Skulptur aus polychromem Holz von La Mare de Déu dels Desemparats sowie ein Bild von La Mare de Déu de La Misericòrdia aus dem 14. Jahrhundert. Dieses Bild stammt aus der früheren Kirche.
Die Kapelle Mare de Déu Negreta befindet sich in der Flur La Cometa von Senija und wurde 1965 erbaut. Ein weiteres Bauwerk mit historischer Einordnung ist der L’Arc Gòtic, ein zugespitzter gotischer Backsteinbogen. Die Entstehung des L’Arc Gòtic wird sehr wahrscheinlich mit dem Zeitraum in Verbindung gebracht, in dem Senija 1535 zu einer von Benissa abhängigen Morisken-Vikarie erhoben und 1569 als eigene Pfarrei eingerichtet wurde.
Auch die frühere Wirtschaftsweise gehört zur Ortsgeschichte: Die Einwohner Senijas widmeten sich hauptsächlich der Herstellung von Rosinen und dem Anbau von Trauben für den Export. Diese historische Tätigkeit bildet einen anderen Zugang zur Vergangenheit des Ortes als die sakralen Bauwerke und Kunstwerke.
Wege, Terrassenfelder und Ausblicke
Der PR-CV 53.5 Camí dels Morterets führt an wertvollem Mauerwerkserbe und alten Terrassenfeldern an den Hängen entlang. Die Route La Creu de Senija führt zu einem Kreuz auf 405 Metern Höhe. Von dort bietet sich ein Panoramablick über das gesamte Gorgos-Becken bis zur Mündung am Fuß des Montgó; die Sicht ist wetterabhängig.
Die Cova de la Garganta ist von Senija aus über den Camí dels Murtalets in Richtung Les Bassetes erreichbar. Der Weg führt bis zu einem Gipfel mit dem eisernen Kreuz Creu Alta. Die Höhle selbst ist wenig tief, hat eine horizontale Ausdehnung von 50 Metern und ist als Felsunterstand katalogisiert. Damit unterscheiden sich die möglichen Ziele deutlich: Der eine Weg führt zu einer Höhle und einem markanten Gipfelkreuz, die Route La Creu de Senija zu einem Aussichtspunkt und der Camí dels Morterets an Spuren der Terrassenwirtschaft vorbei.
Patronatsfeste im Mai
Die Patronatsfeste von Senija werden zu Ehren der Virgen de los Desamparados und der Santa Catalina Màrtir am ersten Maiwochenende gefeiert. Wenn Sie Ihre Reise auf die Feste abstimmen möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Termine.
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