Patró: Kulturerbe und Wanderwege
Unterkünfte in Patró
Der Castellot de Alpatró liegt auf einer schroffen Kuppe zwischen zwei Schluchten und überblickt den Fluss Gallinera; dahinter liegt Alpatró. Wer sich für Landschaft, Wanderwege und lokale Baugeschichte interessiert, findet in Patró mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: Neben dem Castellot zählen die Kirche Mariä Himmelfahrt, La Creu de Terme und die Ölmühle Moltó dazu.
Landschaft und historische Einordnung
Der Castellot de Alpatró ist ein kleiner, quadratischer Turm mit einer Grundfläche von 5,7 × 5,8 Metern. Er steht auf der Kuppe eines schroffen Vorsprungs zwischen zwei Schluchten. Die Seitenmaße von 5,7 und 5,8 Metern liegen nahezu gleichauf und ergeben einen fast quadratischen Grundriss; so wirkt der kleine Turm kompakt. Der Turm überblickt den Lauf des Flusses Gallinera; dahinter liegt Alpatró.
Der Turm wird vorläufig der almohadischen Zeit kurz vor der christlichen Eroberung zugeordnet.
Wanderwege und Orientierung
Für die Wanderplanung sind zwei benannte Wegbezüge interessant. PRCV 147 Benialí–Alpatró ist ein Wanderweg, der vom Bergsteiger- und Kletterverband der Valencianischen Gemeinschaft homologiert wurde. Die Route der acht Dörfer erreicht Alpatró über die Font del Llavador Nou und verlässt den Ort über das Kulturzentrum Joan Pellicer in Richtung Font Vella.
Prüfen Sie vor einer Wanderung den aktuellen Zustand des PRCV 147, denn die Unterhaltung des Weges kann sich ändern.
Kirche und alter Zugangsweg
Die Pfarrei der Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1535 gegründet. Die heutige Kirche wurde teilweise auf den Überresten einer früheren Moschee errichtet. Die Jahreszahl 1535 bezieht sich auf die Pfarrei, nicht auf die Entstehung des heutigen Kirchengebäudes.
Auch La Creu de Terme verbindet ein Bauwerk mit einem historischen Wegbezug. Ihre ursprüngliche Form stammt vermutlich aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das Kreuz befindet sich am Anfang des alten Zugangswegs nach Alpatró über La Fillola de Baix. Zeitlich reicht das lokale Erbe vom Castellot, der vorläufig der almohadischen Zeit kurz vor der christlichen Eroberung zugeordnet wird, bis zur vermutlich aus dem frühen 18. Jahrhundert stammenden ursprünglichen Form der La Creu de Terme; dazwischen liegt die Gründung der Pfarrei im Jahr 1535.
Ölmühle Moltó und Kulturerbe
Bei der Ölmühle Moltó steht auch ihre Erhaltungsgeschichte im Mittelpunkt: Etwa dreißig Freiwillige aus Alpatró kauften und restaurierten die Mühle. Die Ölmühle Moltó war Teil des Hauses der Bella; dieses besaß außerdem den Brotofen der Bella, der auch Ofen der Gascó genannt wird. Seine Struktur ist noch erhalten.
Das Museu Almazara de los Moltó ist eine Art ethnologisches Museum. Wenn Sie einen Besuch konkret einplanen, erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Öffnungszeiten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Vall De Gallinera.