Callosa D'en Sarrià: Wege, Kulturerbe und Níspero
Unterkünfte in Callosa D'en Sarrià
Wenn Sie Hotels in Callosa D'en Sarrià suchen, lohnt es sich, zuerst den Schwerpunkt Ihrer Reise zu bestimmen: Landschaft und Wanderwege, die Geschichte des Orts oder die Termine lokaler Feste. Die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten setzen unterschiedliche Akzente und bieten konkrete Anhaltspunkte für Ihre Planung.
Wanderwege und Landschaften
Der Wanderweg PR-CV 49 beginnt im oberen Teil von Callosa d'en Sarrià nahe dem IES. Er führt durch eine Berglandschaft mit tiefen Schluchten und Bergpässen, von denen sich weite Ausblicke bieten. Eine weitere Route mit eigenem Charakter ist der Calvari: Der etwa 700 Meter lange, periurbane Zickzack-Aufstieg beginnt am letzten Haus des Ortskerns und endet bei einer Einsiedelei auf dem Calvari-Hügel. Der PR-CV 49 führt durch eine Berglandschaft mit Schluchten und Pässen; der Calvari ist ein etwa 700 Meter langer Zickzack-Aufstieg im Ortsumfeld.
Bei Les Fonts d'Algar führt ein 1,5 Kilometer langer Rundgang am Flusslauf des Algar entlang. Die Landschaft ist von Kalkstein und Karst geprägt; zum Weg gehören Wasserfälle, Quellen und die als „tolls“ bezeichneten Wasserbecken. Les Fonts d'Algar wurde 2002 als geschütztes Feuchtgebiet ausgewiesen. In den „tolls“ können Besucher in klarem Wasser baden, wobei die Badebedingungen variieren können. Prüfen Sie sie deshalb vor Ihrem Besuch.
Zum Gelände bei Les Fonts d'Algar gehören ein Tourismusbüro, Parkplätze, Toiletten, Erste Hilfe, ein Arboretum, ein Picknickbereich und ein Campingplatz der zweiten Kategorie. Da sich einzelne Angebote ändern können, empfiehlt es sich, den aktuellen Stand vorab zu prüfen. Eine benannte Wegverbindung ist El camino al Fort de Bèrnia: Er verbindet Les Fonts d'Algar mit dem Fort. Der Aufstieg zum Fort bietet Ausblicke auf die Gebirgszüge Aitana und Xortà.
Ortsgeschichte und Bauwerke
Das Museo de Etnología y Arqueología de Callosa zeigt und erläutert Objekte, die die örtliche Volkskultur und die Bräuche der verschiedenen Gesellschaften geprägt haben, die im Lauf der jüngeren Geschichte im Ort und seiner natürlichen und städtischen Umgebung lebten. Das Museum dokumentiert außerdem ländliche Tätigkeiten, Handwerke, Berufe und Erzeugnisse. So stehen sowohl Alltagsarbeit als auch die kulturellen Traditionen des Orts im Blick.
Auch an den Bauwerken lassen sich unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte ablesen. Die Iglesia Parroquial de San Juan Bautista besitzt eine monumentale Fassade aus Marmor örtlicher Steinbrüche. El Portal ist das einzige erhaltene Tor von Callosa d'en Sarrià. El Poador de la Font Major wiederum ist ein im 18. Jahrhundert errichtetes Waschhaus und eine Viehtränke mit zwölf Ausgussrohren. Die drei Orte zeigen verschiedene Formen baulichen Erbes: eine Kirchenfassade, ein Stadttor und eine Anlage des täglichen Gebrauchs.
Beim Fort de Bèrnia sind noch Bögen, Graben, Bastion, Zisterne und Mauerreste zu sehen. Seit 1997 ist das Fort als BIC (Bien de Interés Cultural, Kulturgut von kulturellem Interesse) eingestuft. Wer sich für den Weg dorthin interessiert, kann die erhaltenen Bauteile mit den Ausblicken auf Aitana und Xortà verbinden, die der Aufstieg bietet.
Feste und Níspero-Küche
Die Mostra de Cuina del Nyespro beginnt Anfang Mai und dauert bis Juni. An den Wochenenden bereiten verschiedene Restaurants in Callosa d'en Sarrià Gerichte und Zubereitungen zu, bei denen die lokale Frucht Níspero Grundlage oder Ergänzung ist. Wenn Sie Ihre Reise mit der Mostra verbinden möchten, bestätigen Sie vorab die Termine und teilnehmenden Restaurants.
Zu den Festen der Moros y Cristianos zu Ehren der Virgen de las Injurias gehören besondere Tänze: der „ball de les pastoretes“ und der „ball dels nanos“. Bei den Danses de Sant Jaume wird jedes Jahr an drei Tagen um Mitternacht auf der Plaza de España getanzt. Mehrere Paare, die „caps de dança“, beginnen; die Bevölkerung und das anwesende Publikum begleiten den Tanz bis zum Morgengrauen. Die Termine der Feste sollten Sie vor der Reise prüfen. Die Feste zu Ehren von Sant Jaume in Callosa sind seit 1819 belegt.
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