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Totana entdecken: Keramik, Kultur und Geschichte

Unterkünfte in Totana

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Totana vereint eine ausgeprägte Keramiktradition mit historischen Bauwerken, archäologischen Fundstätten und Wegen durch die Landschaft. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte im Mittelpunkt: ein Rundgang durch den Ort, religiöse Baukunst oder der Besuch archäologischer Orte.

Wege und Rundgänge

Der Sendero de la Santa ist ein 7,25 km langer Rundwanderweg. Er beginnt und endet am Paseo del Santuario de Santa Eulalia de Mérida und führt zum Mirador de la Virgen Blanca. Anschließend verläuft der Weg am GR-252 entlang durch einen lichten Wald aus Aleppo-Kiefern. Eine kürzere Rundstrecke durch den Ort ist die RUTA TOTANA EN MIL PASOS: Sie ist 2 km lang, kulturell ausgerichtet und als leicht beschrieben. So unterscheiden sich die beiden Wege in ihrer Länge und ihrem Charakter.

Auch Totana selbst lässt sich leicht zu Fuß erkunden; ein Spaziergang führt zu den wichtigsten kulturellen und architektonischen Sehenswürdigkeiten des Ortes. Das Santuario de Santa Eulalia de Mérida ist über eine Straße erreichbar, die durch die Obstgärten der Gemeinde in die Ausläufer der Sierra Espuña führt. Rund um das Heiligtum treffen so ein konkreter Ausgangspunkt für den Sendero de la Santa und eine Landschaft aus Obstgärten und Berg-Ausläufern zusammen.

Keramik und Baukunst

Töpferei und Keramik zählen zu Totanas wichtigsten traditionellen Handwerken. Im Barrio de las Ollerías können Besucher eine Vorführung in Töpferwerkstätten besuchen; die Verfügbarkeit solcher Vorführungen kann variieren. Auch arabische Brennöfen gehören zum kulturellen Erbe der Stadt und sind als Kulturgut von kulturellem Interesse katalogisiert. Keramik begegnet Ihnen außerdem an der Torre de la Iglesia de Santiago: Ihre Wasserspeier wurden von örtlichen Töpfern gefertigt.

Die Torre de la Iglesia de Santiago entstand 1606–1608 als dreigeschossiger Turm aus Sichtziegeln. Sie dient religiösen und kultur-touristischen Zwecken; der Zugang erfolgt durch die Kirche. Ein Besuch der restaurierten Torre vermittelt die Geschichte ihrer Errichtung. Das Museo de la Torre de la Iglesia de Santiago präsentiert Gegenstände und Deutungen zur Geschichte Totanas.

Im Santuario de Santa Eulalia sind die Wände vollständig mit Temperamalereien bedeckt, die Juan Ibáñez zwischen 1601 und 1624 schuf. Zum Schiff gehört außerdem eine holzgeschnitzte Mudéjar-Decke aus der Werkstatt von Esteban Riberón. Die Kapelle Ermita de San Roque stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie hat ein einziges rechteckiges Schiff und Blumenmalereien aus derselben Epoche.

Der Arco de San Pedro, auch „De las Ollerías“ oder „De la Rambla“ genannt, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Davon getrennt ist ein Aquädukt am Rand des ehemaligen Ollerías-Viertels: Es wurde 1753 vom Totanaer Pedro de Mora Cánovas errichtet und von Silvestre Martínez entworfen. Martínez entwarf auch die Fuente de la Plaza Mayor.

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Archäologische Fundstätten

La Bastida gilt als eine der wichtigsten archäologischen Fundstätten Westeuropas. Die argarische Fundstätte liegt im Gebiet Las Viñas-Carivete an den Ausläufern der Sierra de la Tercia, am linken Hang des Valle del Guadalentín und 6 km vom Ortskern Totanas entfernt. Organisierte Besichtigungen von Las Cabezuelas werden über das Fremdenverkehrsamt von Totana vermittelt.

Las Cabezuelas ist vor allem für die iberische Kultur und auffällige Keramikfunde bekannt. Dort sind auch zahlreiche Materialien aus der römischen Phase oberirdisch sichtbar. Diese Phase überschneidet sich kontinuierlich mit der iberischen und reicht mindestens bis in die erste Hälfte des 2. Jahrhunderts nach Christus. Der Ort verbindet damit unterschiedliche archäologische Zeitabschnitte, ohne dass die römische Phase als klar abgetrennter späterer Abschnitt erscheint.

Religiöse Tradition und Besuchsplanung

In der Ermita de San Roque wird das Bild der Santa Eulalia alljährlich am 8. Dezember aufbewahrt. Am folgenden Nachmittag wird es in feierlicher Prozession zur Pfarrkirche Santiago gebracht, wo liturgische Feiern zu ihren Ehren stattfinden. Diese wiederkehrende Tradition ergänzt die Baugeschichte der Kapelle um einen konkreten Termin im Jahreslauf.

Anmeldungen für das Museo Torre de Totana erfolgen über das Fremdenverkehrsamt; Gruppenbesuche dort werden stets geführt. Prüfen Sie die Besuchsvereinbarungen vor der Reise beim Fremdenverkehrsamt. Die Torre de la Iglesia de Santiago und das Museo Torre de Totana haben unterschiedliche Besucherinformationen: Für den Turm ist der Zugang durch die Kirche angegeben, während Anmeldungen und geführte Gruppenbesuche das Museum betreffen.

Weitere Reiseziele entdecken: Fuente Alamo De Murcia, Lorquí, Moratalla, Cehegín, Gañuelas, Jumilla, La Cueva, La Tercia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Murcia.

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