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Los Vidales: Baugeschichte und Romería

Unterkünfte in Los Vidales

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Los Vidales treffen mehrere Kapitel der Bau- und Religionsgeschichte auf eine örtliche Festtradition. Die Ermita de los Santos Médicos stammt aus dem 18. Jahrhundert; das Zisterzienserkloster Nuestra Señora de la Paz wurde deutlich später, zwischen 1972 und 1978, erbaut. Hinzu kommen die früheren Escuelas en Los Vidales und die Hacienda Los Vidales, auch Casa de Juan Bolea genannt. Gemeinsam verbinden diese Themen sakrale Architektur, frühere öffentliche Nutzung und örtliches Brauchtum.

Ermita und historische Bauformen

Die Ermita de los Santos Médicos ist den Heiligen Cosmas und Damian gewidmet. Ihr Aufbau umfasst ein einzelnes Kirchenschiff, zwei seitliche Flügel, ein kleines Querschiff und eine Kuppel. Das Kirchenschiff bildet den Hauptraum; das Querschiff ergänzt ihn mit einem quer dazu angeordneten Bauteil. So lässt sich die Beschreibung in einzelne Elemente gliedern, statt die Einsiedelei nur über ihr Alter einzuordnen. Bauzeit und Widmung geben dabei zwei verschiedene Hinweise: Die eine ordnet das Gebäude historisch ein, die andere stellt den Bezug zu den Heiligen Cosmas und Damian her.

Eine andere Art von Baugeschichte erzählen die Escuelas en Los Vidales. Das Gebäude ist ein eingeschossiges Landhaus mit Satteldach und wurde als öffentliche Schule genutzt. Als Baudenkmal steht es unter Schutzstufe 3. Seine Hauptfassade ist verputzt; Gesimse aus Vollziegeln ergänzen die Gestaltung. Die ehemalige schulische Nutzung unterscheidet diesen Bau von der Ermita und dem Kloster: Hier gehört die Geschichte einer öffentlichen Schule ebenso zum Gebäude wie seine ländliche Form und die Details der Fassade.

Die Hacienda Los Vidales, auch Casa de Juan Bolea genannt, entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit der Ermita und dem später errichteten Kloster hilft sie, die unterschiedlichen Zeitabschnitte der Ortsgeschichte auseinanderzuhalten. Die Namen bezeichnen dasselbe Anwesen; für die zeitliche Einordnung ist vor allem die Bauzeit wichtig. Damit reicht der Bogen der überlieferten Baugeschichte vom 18. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts und weiter zu den Arbeiten am Kloster in den 1970er-Jahren.

Kloster und religiöse Tradition

Das Monasterio de Nuestra Señora de la Paz wurde zwischen 1972 und 1978 auf einem Anwesen im Gebiet Los Vidales erbaut. Gegründet wurde es von der Zisterzienserabtei Santa María de San José in Alloz, Navarra. Für Menschen, die eine Zeit des Rückzugs und des Gebets suchen, nimmt das Kloster Gäste auf. Auf Wunsch ist auch die Teilnahme an der Liturgie der Gemeinschaft möglich; nehmen Sie dafür vorab Kontakt auf. So gehören zum Kloster sowohl seine Entstehungsgeschichte als auch eine ausdrücklich benannte religiöse Nutzung. Diese beiden Aspekte lassen sich von der Baugeschichte der örtlichen Einsiedelei unterscheiden, ohne die Orte oder ihre Funktionen gleichzusetzen.

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Eine weitere religiöse Tradition ist die Romería de Los Santos Médicos. Sie führt am 26. September von La Palma zur Einsiedelei von Los Vidales und ehrt die Heiligen Cosmas und Damian. Die traditionellen Feste zu ihren Ehren wurden 1990 von Einwohnern von La Palma wiederbelebt. Die Romería endet mittags mit einem traditionellen Paella-Wettbewerb. Termin, Weg und Widmung machen sie zu einem anderen Zugang zur Ortsgeschichte als die Gebäude: Hier geht es um eine wiederkehrende Feier und ihren Bezug zu den Heiligen, nicht um Bauformen oder frühere Gebäudenutzungen.

Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach kulturellen Themen ausrichten, hilft die zeitliche Einordnung beim Vergleich: Die Ermita stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Hacienda aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und das Kloster aus den Jahren 1972 bis 1978. Die Romería ergänzt diese Chronologie um eine Festtradition, die 1990 wiederbelebt wurde und am 26. September von La Palma zur Einsiedelei führt. So können Sie unterscheiden, ob Sie sich vor allem für Architektur, die Geschichte früherer Nutzungen, das Klosterleben oder das Fest interessieren.

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