El Portús: Strand, Buchten und Küstenwege
Unterkünfte in El Portús
Der Parque Natural de la Sierra de La Muela, Cabo Tiñoso y Roldán umgibt El Portús, das am Mittelmeer liegt. Für jeden dieser Schwerpunkte gibt es konkrete Anhaltspunkte vor Ort.
Strand zwischen Mittelmeer und Naturpark
Der Strand von El Portús ist breit und besteht aus grauem Sand und Kies. Er liegt im Parque Natural de la Sierra de la Muela, einem Schutzgebiet von hohem ökologischem Wert. Sie erreichen den Strand zu Fuß, mit dem Auto oder per Boot. Die Zufahrt liegt bei Kilometer 2,000 der N-332 auf der Strecke Cartagena–Playa del Portús–Isla Plana–La Azohía.
Am Strand gibt es eine Strandbar, Fußwaschstationen, Stege, behindertengerechte Toiletten sowie eine Erste-Hilfe- und Sicherheitsstation. Diese Einrichtungen sind von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Baden ist am Strand der Ermita de la Virgen del Carmen de El Portús möglich. So lässt sich der Aufenthalt am Wasser mit einem Besuch der kleinen Ermita verbinden, ohne die beiden Orte gleichzusetzen.
Küstenwege und Buchten
Die Route PR9 verläuft von der Playa del Portús über Campillo de Adentro nach La Azohía. Bis Campillo de Adentro sind es 10 km, bis La Azohía 12 km. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort, bevor Sie die Route einplanen.
Der Küstenweg GR92 reicht von El Portús bis zur Punta de la Azohía. Entlang des Weges liegen mehrere abgelegene Buchten, die zu Fuß oder per Boot besucht werden können.
Meer beobachten und per Kajak unterwegs sein
An der Küste von El Portús können Große Tümmler, Streifendelfine und Gemeine Delfine sowie Graue und Gewöhnliche Grindwale beobachtet werden. Kajakausflüge starten in El Portús oder La Azohía und legen an Buchten der westlichen Küste von Cartagena an.
Ermita und Geschichte der Jábega
Die kleine Ermita de la Virgen del Carmen in El Portús ist ein rechteckiges Gebäude aus dem Jahr 1924 und wurde 1991 restauriert. Von der Ermita aus gibt es Ausblicke auf das Mittelmeer. Zusammen mit der Möglichkeit, an ihrem Strand zu baden, verbindet der Ort ein bauliches Merkmal mit einem konkreten Bezug zur Küste.
Jeden Sommer führen die Bewohner von El Portús eine Nachstellung der Portusium Jábega auf. Dabei verwenden sie ein schwimmendes Netz und setzen anschließend alle gefangenen Fische lebend ins Meer zurück. Die Jábega bezeichnet zugleich eine frühere Fischereipraxis in der Bucht von El Portús: Die Fischer zogen das Schleppnetz vom Ufer aus mit einem Zugseil an Land. Diese ursprüngliche Praxis wird heute nicht mehr ausgeübt. Die sommerliche Nachstellung und die frühere Fangmethode stehen somit für unterschiedliche Zeiten und Vorgänge.
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