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Abanilla: Natur am Río Chícamo und Kulturerbe

Unterkünfte in Abanilla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Abanilla vereint eine halbtrockene Landschaft am Río Chícamo mit Flussabschnitten, historischen Bauwerken, religiösen Traditionen und einer eigenen regionalen Küche. Bei der Reiseplanung können Sie diese unterschiedlichen Seiten nach Ihren Interessen gewichten: Natur und Wege stehen ebenso im Mittelpunkt wie Feste, Architektur und lokale Spezialitäten.

Landschaft und Wege am Río Chícamo

Am Río Chícamo wechseln sich eine halbtrockene Badlands-Landschaft, Abschnitte mit ganzjährig vorhandenem Wasser und gut entwickelte Ufervegetation ab. Die Reserva Natural Fluvial Río Chícamo liegt vollständig im Gemeindegebiet von Abanilla. Auch das Quellgebiet des Flusses ist als Reserva Natural Fluvial geschützt und als ZEC Río Chícamo Teil des Natura-2000-Netzes.

Der Naturweg PR-MU 74 verbindet die Ortschaft Mahoya mit dem Gebiet El Cajer. Sein Ausgangspunkt ist die Ermita de la Santa Cruz in Mahoya; abschnittsweise verläuft der Weg entlang des Río Chícamo. Die Schlucht El Cajer weist bis zu 40 Meter hohe Felswände und Abschnitte auf, die nur zwei Meter breit sind. Diese Maße vermitteln eine konkrete Vorstellung davon, wie eng und hoch die Felsformationen dort ausfallen, ohne etwas über Gehzeit oder Schwierigkeitsgrad des Weges auszusagen.

Bauwerke und Geschichte

In der Iglesia Parroquial de San José befindet sich ein reich dekorierter Hauptaltar mit salomonischen Säulen, Vergoldungen und figürlicher Ausstattung. Die Kirche ist im Allgemeinen täglich von morgens bis abends für Gläubige und Touristen geöffnet. Da sich die Öffnungspraxis ändern kann, prüfen Sie den Zugang vor Ihrem Besuch. Eine Treppe mit etwa 190 Stufen führt zum Monumento al Sagrado Corazón de Jesús am Lugar Alto. Das Monument steht neben dem Standort einer arabischen Festung aus dem 12. Jahrhundert.

Die Casa de la Encomienda ist ein barockes Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Historisch war sie der Ort, an dem der Komtur des Calatrava-Ordens von den Einwohnern Steuern und den Zehnten einzog. An der Fassade der Casa Pintada ist ein Wappen mit dem Rad der heiligen Katharina, einem aufgerichteten Löwen und den Ketten von Navarra zu sehen. Das Haus ist privat bewohnt; sein Inneres kann nicht besichtigt werden.

Die Ermita de la Santa Cruz wurde zwischen 1904 und 1908 unter Verwendung von Hausteinen einer früheren, kleineren Kapelle errichtet. Im Inneren befindet sich ein geschnitzter Holzaltar aus dem Seminario Mayor de San Fulgencio de Murcia. Eine Besichtigung ist während der Messe oder nach Kontaktaufnahme mit dem Pfarrer von Abanilla möglich. Da sich Gottesdienstzeiten ändern können, klären Sie den Zugang vorab.

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Feste und religiöse Traditionen

Die Feierlichkeiten zur Santa Cruz in Abanilla finden am 3. Mai und am 14. September statt. Zur Tradition gehört die Segnung des Wassers durch das Eintauchen der Reliquie der Santa Cruz. Die Fiestas en honor a la Santa Cruz y de Moros y Cristianos sind als Feste von regionalem touristischem Interesse anerkannt. Ein weiterer fester Termin im Veranstaltungskalender ist das Encuentro de Campanas de Auroros: Es findet jährlich am dritten Sonntag im Oktober statt und ist als immaterielles Kulturgut von kulturellem Interesse anerkannt.

Paläontologie und regionale Küche

Die paläontologische Fundstätte Quibas in Cañada de la Leña gilt aufgrund ihres Alters als in Europa einzigartig. Sie weist einen reichen, gut erhaltenen Fossilbestand und eine große Vielfalt an Tierfossilien auf. Am Eingang des Auditorio Municipal befindet sich dauerhaft das Centro de Interpretación Paleontológico de la Sierra de Quibas. Es ist gewöhnlich geschlossen; Besichtigungen sind bei Veranstaltungen im Auditorio Municipal oder im Rahmen von Führungen möglich, die vorab beim Fremdenverkehrsamt organisiert werden. Prüfen Sie die Zugangsmöglichkeiten vor Ihrer Planung.

Zu den örtlichen Spezialitäten gehören Arroz con conejo y caracoles, hausgemachte Wurstwaren, Gachasmigas, Tortilleras und Damasco-Aprikosen. Auch die traditionelle handgemachte Backwarenspezialität „fruta de masa“ ist eng mit Abanilla verbunden. Dazu zählen Almojábanas, Monas, Magdalenas, Anis- oder Orangenröllchen, Mandelgebäck und weihnachtliche Mantecados. Ein Besuch eines Hains aus jahrhundertealten Olivenbäumen und einer Olivenkooperative vermittelt Einblicke in örtliche Olivensorten, Anbaumethoden und Bewässerungssysteme – Themen, die zum Erbe des Olivenöls aus Abanilla gehören.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Murcia.

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