Valdemoro: Kultur und Naturrouten
Unterkünfte in Valdemoro
Valdemoro bietet für einen Aufenthalt konkrete Schwerpunkte in der Bau- und Kunstgeschichte sowie bei ausgeschilderten Naturrouten. Bei der Wahl eines Hotels in Valdemoro hilft es, den eigenen Reiseanlass vorab festzulegen: Bauwerke, Aktivitäten im Freien und ein Festtermin sprechen unterschiedliche Interessen an. Die Ortsgeschichte lässt sich an Kloster, Kirchen, Brunnen und Waschhaus ablesen; für Bewegung stehen Routen mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden zur Auswahl.
Kloster, Brunnen und Sakralbauten
Ein wichtiger historischer Bezugspunkt ist das Kloster der Clarisas Franciscanas de la Encarnación. Die Regionalregierung Madrids stellte es mit Dekret 105/2016 vom 8. November 2016 als Bien de Interés Cultural unter Schutz. Nach Abschluss des Baus zog die Gemeinschaft am 19. Mai 1616 unter großen Feierlichkeiten und einer feierlichen Messe in das neue Kloster ein. Einzug und spätere Schutzkategorie markieren damit unterschiedliche Stationen der Klostergeschichte.
Die Klosterkirche hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes mit einem dreiteiligen Längsschiff, einem Querschiff und einem großen Hochchor. Der lateinische Kreuzgrundriss beschreibt die Gesamtform; Längsschiff, Querschiff und Hochchor benennen die Gliederung der Kirche. So lassen sich die architektonische Form und ihre einzelnen Bauteile voneinander unterscheiden.
Die Fuente de la Villa wurde 1605 vom Rat von Valdemoro aus Stein aus Colmenar de Oreja errichtet. Auch die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción bietet einen konkreten Bezug zur Ortsgeschichte: Sie wurde 1981 zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt. Die Fresken im Mittelschiff stammen vom madrilenischen Künstler Van Der Pere.
Die Ermita del Santísimo Cristo de la Salud ist ein barocker Bau des 18. Jahrhunderts und entstand ursprünglich als Wegkapelle des 17. Jahrhunderts am früheren Camino Real nach Toledo. Ihr barockes Retabel ist mit salomonischen Säulen, Akanthusblättern und Traubenornamenten gestaltet. Einen anderen Bautyp zeigt das städtische Waschhaus: Es besteht aus Sichtziegeln mit Mauerwerksausfachungen. Zusammen geben diese Gebäude unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen kulturhistorisch ausgerichteten Aufenthalt.
Naturrouten und Landschaft
Die vier ausgeschilderten Naturrouten von Valdemoro sind Rundwege: Bolitas del Airón, Canteras de Yeso, Entrecerros und Cerro de la Mira. Sie können zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd absolviert werden. Bei drei der Routen erleichtern konkrete Streckenangaben den Vergleich: Canteras de Yeso ist eine leichte Runde über 8,29 Kilometer, Bolitas del Airón eine leichte Runde über 12,19 Kilometer. Entrecerros führt über 15,60 Kilometer und hat mittleren Schwierigkeitsgrad. Canteras de Yeso ist damit 3,90 Kilometer kürzer als die leichte Runde von Bolitas del Airón; Entrecerros ist länger als beide und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf.
Der Naturraum Bolitas del Airón umfasst 44 Hektar und beherbergt die wichtigste Reserve der Region des Paradiesbaums Elaeagnus angustifolia. Ein dortiger Rundkurs ist mehr als 3.200 Meter lang und besteht aus einem umlaufenden Weg und mehreren Querverbindungen. Er eignet sich zum Wandern, Joggen und Radfahren. Ein Besucherparkplatz bietet Platz für 200 Fahrzeuge; die Kapazität kann sich im Betrieb ändern. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor Ihrem Besuch, wenn Sie auf den Parkplatz angewiesen sind.
Festtermin und Anreise
Am 25. April wird im Naturpark Bolitas del Airón das San-Marcos-Fest gefeiert. Seine Tradition steht im Zusammenhang mit den Agrargemeinschaften und reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück; zum Fest gehören öffentliche Freizeit- und Unterhaltungsangebote. Das Programm kann je nach Jahr variieren. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Termin ausrichten möchten, prüfen Sie vorab das Datum und das jeweilige Programm.
Der städtische Tourismusführer enthält Informationen zur Anreise nach Valdemoro mit verschiedenen Verkehrsmitteln.
Weitere Reiseziele entdecken: Coslada, Brunete, San Agustín Del Guadalix, Lozoya, Guadarrama, Nuevo Baztán, El Escorial, Manjirón.
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