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Horcajo de la Sierra: Wanderwege, Geschichte und Kulturerbe

Unterkünfte in Horcajo De La Sierra

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Horcajo de la Sierra treffen Ortsgeschichte, ländliche Bauweise und unterschiedlich angelegte Wanderwege aufeinander. Wenn Sie ein Hotel für die Reise suchen, hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen: Ortskerne und Geschichte, Uferwege oder eine Bergtour stehen für unterschiedliche Tagesplanungen.

Wanderwege zwischen Ortskernen, Fluss und Dehesa

Die kommunale Ruta urbana por Horcajo y Aoslos führt zu den Ortskernen von Horcajo de la Sierra und Aoslos. Einschließlich der Rundgänge durch beide Ortskerne ist sie insgesamt 3,5 Kilometer lang; die Strecke ist als einfache Strecke angegeben. Einen anderen Zuschnitt hat die 8 Kilometer lange Rundroute „Horcajo-Aoslos por la ruta de los molinos y Bellidas“: Sie führt ebenfalls durch beide Ortskerne, und die Hälfte der Route verläuft im Schatten der Ufervegetation. So unterscheiden sich die beiden Angebote sowohl in der Streckenlänge als auch darin, dass eines als Rundweg beschrieben ist.

Die Route La reguera y la dehesa de Horcajo beginnt in Horcajo de la Sierra. Für die 6 Kilometer sind etwa 1 Stunde und 35 Minuten angegeben; der Höhenunterschied beträgt 172 Meter, der Schwierigkeitsgrad liegt bei 2 von 5. Die Strecke führt durch eine gut erhaltene Dehesa mit Pyrenäen-Eichen. Diese Flächen wurden traditionell als Weideland für Vieh und zur nachhaltigen Versorgung des Ortes mit Brennholz genutzt. Route und Landschaft verbinden damit ein konkretes Wanderprofil mit der überlieferten Nutzung der Umgebung.

Der Rundweg Circular del Madarquillos verläuft am Fluss entlang durch Eichenbestände und Ufervegetation mit Eschen, Erlen und Weiden. Auf Uferwegen lassen sich restaurierte alte Brücken von Horcajo entdecken. Als Puente Antiguo bekannte Brücke überspannt den Río Madarquillos am alten Camino Real und ist Teil der Cañada Real Segoviana. Eine weitere interpretative Route zwischen Horcajo de la Sierra und Aoslos folgt dem alten Weg von Montejo de la Sierra nach Buitrago del Lozoya, überquert den Río Madarquillos an der alten Brücke und führt zur Poza de las Yeguas. Wenn Sie diese Route geführt erleben möchten, erfragen Sie die Verfügbarkeit beim örtlichen Tourismusbüro. Prüfen Sie vor dem Start einer Wanderung die örtlichen Routenbedingungen.

Kirche, Brunnen und ländliches Kulturerbe

Die Iglesia de San Pedro in Cathedra ist eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Ihr Retablo Mayor stammt aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert und wird Juan González Becerril sowie Pedro Berruguete zugeschrieben. Zur Geschichte des Ortes gehört auch die Fuente antigua, der älteste Brunnen von Horcajo de la Sierra. Sie war mindestens bis zum Bau des alten Wasserreservoirs im Jahr 1957 die wichtigste Wasserquelle des Ortes. Über ihrem Auslauf ist als Jahreszahl 1855 oder 1899 angegeben.

Die kommunale Reguera de Horcajo-Madarcos ist etwa 13,5 Kilometer lang und gilt als ältestes erhaltenes Bauwerk des Ortes. Auch Bellidas erzählt von der Vergangenheit der Gegend: Die Siedlung ist seit dem 17. Jahrhundert praktisch verlassen. Die verbliebenen Bauten sind teilweise Ruinen und teils privat bewohnt; die Ruinen sind stellenweise von der umgebenden Vegetation überwuchert.

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Im Gemeindegebiet von Horcajo de la Sierra-Aoslos sind niedrige Gebäude aus rustikalem Steinmauerwerk erhalten, die aus früheren Viehställen und Unterkünften für Hirten hervorgegangen sind. Wohnhäuser stehen neben alten Heuschobern, Ställen und weiteren Viehunterständen. Dieses Nebeneinander gibt Einblick in eine ländliche Bauweise, die von Viehhaltung und dem Leben der Hirten geprägt wurde. Ebenfalls im Gemeindegebiet liegt das Erholungsgebiet La Alberca y La Tejera, in einer Naturlandschaft mit Pyrenäen-Eichenwäldern und Gebirgsbächen am Río Madarquillos. Erkundigen Sie sich vor einem Besuch nach den aktuellen Zugangsbedingungen und Einrichtungen.

Bergtour und Anreise

Die Rundroute Alto de la Pinilla ist 16 Kilometer lang und weist einen starken Höhenunterschied von etwa 700 Metern auf. Sie führt zum Alto de la Pinilla auf 1.879 Metern. Dort befindet sich eine von sechs Stellungen aus dem Bürgerkrieg zum Schutz des Passes von Somosierra. Die Route ist als anspruchsvolle Bergtour beschrieben; prüfen Sie vor dem Aufbruch die Bedingungen und den Zugang.

Von Madrid aus führt die Anfahrt über die N-I in Richtung Burgos. Sie können entweder die Ausfahrt Aoslos-La Acebeda bei Kilometer 83 nehmen oder bei Kilometer 85 nach Horcajo de la Sierra abzweigen. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Straßenbedingungen. Am 16. August werden in Horcajo de la Sierra Feste zu Ehren von San Roque gefeiert; das jeweilige Programm kann variieren.

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