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Bonastre: Wandern, Natur und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Bonastre

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bonastre verbindet Wanderwege im Massís de Bonastre mit Ortsgeschichte, die sich an konkreten Gebäuden und Landschaftselementen ablesen lässt. Für Ihre Reiseplanung stehen Touren mit unterschiedlichen Längen und Formaten zur Wahl: von einer leichten Wanderung von etwa vier Kilometern bis zu längeren Rundrouten. Dazu kommen Bauwerke im Ort und Trockensteinzeugnisse im Umland.

Landschaft und geschützte Natur

Das Massís de Bonastre ist ein ausgedehntes Gebiet mit niedrigen Bergen zwischen den Ebenen von Alt Camp und Baix Penedès. Waldflächen und traditionelle mediterrane Baumkulturen prägen die Landschaft. Das Massís ist im Natura-2000-Netz sowohl als ZEPA als auch als LIC unter dem Code ES5140014 ausgewiesen und umfasst 2.680,29 Hektar. Zum Landschaftserbe von Bonastre gehören außerdem Trockensteinbauten, Bereiche mit biologischer Vielfalt und Stollen früherer Bergbauaktivitäten.

Auch eine Route führt in diesen Landschaftsraum: Der östliche Abschnitt von Bonastresc verläuft in das PEIN-Gebiet Massís de Bonastre, das zum Natura-2000-Netz gehört und als Nistgebiet des Habichtsadlers (Aquila fasciata) dient. Das ist ein eigener Aspekt der Rundroute neben ihrer Erschließung der landschaftlichen Vielfalt des Massís.

Wanderungen mit unterschiedlichen Formaten

Wenn Sie ein benanntes Gipfelziel suchen, führt eine lineare Wanderung mit niedrigem Schwierigkeitsgrad von Bonastre zum 318 Meter hohen La Mola. Eine weitere kurze Option ist die Bonastre ruta poètica: Die leichte Wanderung ist etwa vier Kilometer lang und führt von Bonastre zur Font del Pastorell.

Die Ruta de la Pedra Seca ist eine Rundroute von 7,02 Kilometern mit 102 Metern Höhenunterschied und mittlerem Schwierigkeitsgrad. Sie führt durch das Umland von Bonastre an Trockensteinhütten vorbei, die zwischen dem Weinkeller Calç Lluisot, der Masia dels Plans, els Golfes und Bargalló liegen. Die Namen geben der Route konkrete Orientierungspunkte; ihr Thema ist das Trockensteinerbe der Umgebung.

Bonastresc ist mit 18,2 Kilometern ebenfalls eine Rundroute, jedoch deutlich länger als die Pedra-Seca-Runde. Für die Auswahl können Sie die angegebenen Merkmale gegenüberstellen: La Mola ist eine lineare Wanderung mit niedrigem Schwierigkeitsgrad, die Ruta de la Pedra Seca eine Rundroute mittlerer Schwierigkeit und Bonastresc eine längere Runde. Der Camí de la Serra de les Creus verlässt Bonastre, steigt zum Kamm hinauf und verbindet sich dort mit Bonastresc; der Kamm ist mit weiten Ausblicken verbunden.

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Eine andere Verbindung bietet der Camí de La Pobla. Dieser GR-92-Wanderweg verbindet Bonastre über La Gavatxa und Mas Gibert mit La Pobla de Montornès. Damit ergänzen sich Rundrouten und eine Verbindung zwischen Orten als unterschiedliche Formen, die Landschaft zu Fuß zu erkunden.

Architektur und Ortsgeschichte

In Bonastre wurde die Pfarrkirche Santa Magdalena zwischen 1941 und 1945 vom modernistischen Architekten Josep M. Jujol restauriert. Das Taufbecken und der Tabernakel werden ihm zugeschrieben. Bei einem Blick auf die Kirche lassen sich so die Restaurierungszeit und die beiden Jujol zugeschriebenen Arbeiten zusammen betrachten.

Cal Ferrer gilt als das älteste Haus von Bonastre und ist auch als Casa del Delme bekannt. Der Name erinnert an die Zehnten, die dort für das Kloster Sant Cugat eingezogen wurden. An Cal Fontanilles sind Sgraffiti aus dem Jahr 1853 zu sehen: Girlanden, Friese und klassische Säulen, eine Jagdszene im unteren Bereich sowie die Wappen Kataloniens und Bonastres. Die beiden Häuser stehen damit für verschiedene historische Spuren: die mit einem früheren Einzug verbundenen Funktionen und die datierte Fassadengestaltung.

Öffentliche Quellen zur Orientierung

Zwei öffentliche Quellen sind mit konkreten Straßen und Bauwerken verortet. Die Font de Santa Magdalena liegt nahe der Kirche und an der Straße TV-2041. Die Font de Santa Quitèria befindet sich an der Carrer Major zwischen den Carrers del Mig und Jesús. Diese Ortsangaben helfen Ihnen, die Quellen im Zusammenhang mit dem Ortsbild einzuordnen, ohne sie mit den weiter außerhalb verlaufenden Wanderwegen gleichzusetzen.

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