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Viladamat: Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Viladamat

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Viladamat liegt in der Schwemmlandebene am rechten Ufer des Fluvià. Römische Zeugnisse, Kirchen und der Aussichtspunkt Puig Segalar setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung.

Landschaft und Weg zum Puig Segalar

Eine kleine Gebirgskette trennt die Täler des Fluvià und des Ter. Der Puig Segalar ist mit 179 m über dem Meeresspiegel ihr höchster Punkt. Von Viladamat aus ist der Aussichtspunkt zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Weg erreichbar, der durch Sant Feliu de la Garriga führt. Für die Planung können Sie zwischen einem Weg zu Fuß und einer Fahrt mit dem Fahrrad wählen; aktuelle Wegbedingungen sollten Sie vor dem Aufbruch prüfen.

Römische Spuren

Die römische Villa von Tolegassos war vom 1. bis zum 4. Jahrhundert aktiv und wurde Mitte des 4. Jahrhunderts endgültig aufgegeben. Die archäologische Stätte umfasst eine kleine römische Villa, zwei Familiennekropolen und einen Ziegelofen. So stehen dort unterschiedliche archäologische Themen nebeneinander: das Leben in einer Villa, Bestattungen und die Herstellung von Ziegeln. Südwestlich von Viladamat wurde außerdem ein römischer Töpferofen ausgegraben.

Kirchen und Bauformen

Sant Feliu de la Garriga ist seit 1060 urkundlich belegt. Santa Eulàlia de Palauborrell bewahrt trotz späterer Umbauten einen großen Teil ihrer ursprünglichen vorromanischen Struktur. Damit stehen ein schriftlicher Nachweis und erhaltene Bausubstanz als unterschiedliche historische Bezüge nebeneinander. Die römische Nutzungsphase von Tolegassos liegt mehrere Jahrhunderte vor dem urkundlichen Nachweis von Sant Feliu.

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Bei Sant Quirze de Viladamat lässt sich die Geometrie knapp fassen: Der Grundriss, also die Form von oben betrachtet, ist rechteckig; außen endet die Kirche halbkreisförmig, innen polygonal. Östlich der Kirche von Viladamat befinden sich die Überreste des gotischen Palasts der Pabordia. Mas Falgós, auch Can Masarac genannt, besitzt gotische und Renaissancefenster sowie ein Portal mit Keilsteinen. Mas Escot ist laut dem Schlussstein seines Portals mit Keilsteinen auf 1537 datiert und besitzt ein geviertes Renaissancefenster. Während sich Sant Quirze über Grundriss und unterschiedliche Abschlüsse charakterisieren lässt, stehen bei den beiden Mas-Bauten Fenster und Portal im Vordergrund. Im Umfeld von Palauborrell liegt etwa 200 m südlich der Kirche ein mittelalterlicher Eiskeller, der im 17. Jahrhundert vollständig wiederaufgebaut wurde.

Jahreslauf und Verbindungen

Die Festa Major von Viladamat ist Sant Feliu gewidmet und findet Anfang August statt; das kleinere Ortsfest wird im Dezember gefeiert. Busse verbinden Viladamat mit Figueres und l'Escala. Wenn Sie mit dem Bus planen, prüfen Sie die aktuellen Fahrplandetails vor der Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Brunyola, Gualta, Riumors, Bàscara, Les Planes D'hostoles, Llanca, Sant Martí Vell, La Vall D'en Bas

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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