Fornells De La Muntanya entdecken
Unterkünfte in Fornells De La Muntanya
Fornells De La Muntanya liegt auf 1.280 Metern Höhe am Talgrund. Seine Landschaft, die historische Verbindung zu Dòrria und die Baugeschichte der Kirche Sant Martí geben einer Reise konkrete inhaltliche Anknüpfungspunkte. Auch die Wanderbezüge sind klar umrissen: Eine Route führt vom Ort nach Dòrria, eine andere Wanderaktivität verbindet Planoles mit Dòrria und umfasst einen Museumsbesuch. Wenn Sie ein Hotelziel mit Kultur- und Wanderbezügen suchen, können Sie Fornells anhand dieser Themen einordnen.
Lage und Anreise
Die GIV-4016 führt von Planès über den Ort nach Toses. Von der N-260 ist er nahe der Abzweigung nach Dòrria aus erreichbar. Eine Forstpiste in sehr gutem Zustand verbindet den Ort mit Nevà. Die Wege haben unterschiedliche Bezugspunkte: Planès und Toses gehören zur Straßenführung der GIV-4016, Dòrria zur Abzweigung an der N-260 und Nevà zur Forstpiste. Diese Unterscheidung hilft bei der Orientierung, ohne die drei Verbindungen gleichzusetzen.
Talgrund und Landschaft
Die Höhenangabe von 1.280 Metern und die Lage am Talgrund ergänzen einander: Die eine ordnet den Ort nach Höhe, die andere innerhalb des Tals ein. Bei Fornells weitet sich das Tal etwas und bietet dort Raum für Gemüsegärten und Heuwiesen. So verbindet sich die Höhenlage mit einem konkreten Eindruck des Talraums.
Ortsgeschichte und Sant Martí
Der Ort ist historisch mit Dòrria verbunden. Seine Ansiedlung scheint ihren Ursprung in einem Winterzufluchtsort für die Einwohner von Dòrria zu haben. Auch die Pfarrei Sant Martí de Fornells ist eine Filialpfarrei von Dòrria. Während der vermutete Winterzufluchtsort die Ortsentstehung erklärt, beschreibt die Filialpfarrei eine kirchliche Verbindung.
Sant Martí de Fornells de la Muntanya ist ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert, der im Lauf der Zeit mehrfach verändert und erweitert wurde. Die Datierung bezieht sich auf den romanischen Bau; die späteren Veränderungen und Erweiterungen benennen weitere Phasen seiner Baugeschichte. Zu den architektonischen Merkmalen gehört ein mit Schieferplatten gedeckter Glockengiebel. Route 28 weist hier auf die Kirche und die Casa-museu del Pastor hin. Der Begriff Glockengiebel bezeichnet einen Giebel mit einer Öffnung für die Glocke.
Wanderwege und Museumsbesuch
Die Routen unterscheiden sich nach Ausgangspunkt und Schwerpunkt. Route 13 verlässt den Ort über die Pujada de la Quintana und folgt anschließend dem alten Weg von Fornells nach Dòrria. Die Aktivität „Pastors i transhumància“ führt auf einer Wanderroute von Planoles nach Dòrria und umfasst zudem einen Besuch des Museu del Pastor in Fornells. Damit lässt sich der alte Wegabschnitt ab Fornells von der Wanderaktivität ab Planoles unterscheiden, zu der auch der Museumsbesuch gehört.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Toses.