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Sadernes – historische Wege und Karstlandschaft

Unterkünfte in Sadernes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer nach Sadernes reist, kann historische Bauwerke, Erinnerungsorte und Naturformen als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. Das Spektrum reicht von Castell Sespasa aus dem 9. bis 10. Jahrhundert bis zu den Karstformen zwischen Sadernes und der ehemaligen Farga. Für Ihre Planung sind auch die konkreten Routen- und Zugangsbedingungen wichtig.

Geschichte an Bauwerken und Wegen

Castell Sespasa war eine vorfeudale Anlage aus dem 9. bis 10. Jahrhundert. Erhalten sind die Fundamente eines rechteckigen Turms und ein Teil einer Mauer. Castell Sespasa liegt am Weg von Sadernes nach Bassegoda; auch die Route Sadernes–Puig de Bassegoda führt an den Ruinen vorbei. Zum Castell gehört außerdem eine markante Felsplatte mit Kletterrouten.

In der Umgebung befindet sich die Kirche Sant Aniol d’Aguja, ein romanischer Bau aus dem 11. Jahrhundert. 1983 wurde sie zum Kulturgut von nationalem Interesse erklärt. Unterhalb der Kirche liegt die in den Fels gehauene Krypta Cova de l’Abat. Bauwerk und Krypta geben der Umgebung einen klaren kulturhistorischen Schwerpunkt.

Hinter der Apsis von Santa Cecília de Sadernes erinnert eine Markierung des Netzwerks der Erinnerungsorte an den Durchzug spanischer republikanischer Flüchtlinge im Winter 1939. Eine andere Spur der Exilgeschichte ist der alte mittelalterliche Weg von Sadernes nach Sant Llorenç de Cerdans über das Hostal de la Muga. Er diente als Weg ins Exil. Die Markierung erinnert an ein konkretes historisches Ereignis; der alte Weg zeigt die historische Funktion einer Route.

Karstformen zwischen Sadernes und der ehemaligen Farga

Der geologische Abschnitt zwischen Sadernes und der ehemaligen Farga gehört zum geschützten Naturraum Alta Garrotxa. Auf diesem Abschnitt gibt es Schlucklöcher, in denen Wasser in den Aquifer sickert, sowie Kalk-Karren, die durch die chemische Auflösung des Gesteins geformt wurden. Die beiden Formen stehen für unterschiedliche Vorgänge: Wasser versickert an den Schlucklöchern, während sich der Kalkstein durch Lösung verändert.

Die Cova de la Guitlla ist eine natürliche Höhle neben dem Weg auf diesem Abschnitt. Damit begegnen Ihnen dort sowohl Erscheinungen des Karsts als auch eine benannte Höhle am Weg.

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Routen und Besuchsplanung

Die Route Sadernes–Sant Aniol d’Aguja führt durch ein unwegsames, bewaldetes Gebiet ohne Dienstleistungen, Quellen oder Mobilfunkempfang. Sie ist mit orangefarbenen und grünen Markierungen sowie den gelben Markierungen von Itinerànnia ausgeschildert. Berücksichtigen Sie die fehlenden Dienstleistungen und den fehlenden Empfang bei Ihrer Planung; verlassen Sie sich auf dieser Route nicht auf Mobilfunk.

Die Route Sadernes–Puig de Bassegoda beginnt auf dem Weg neben der Kirche Santa Cecília de Sadernes. Neben der Pont de Valentí weist eine G40-Markierung des Itinerànnia-Wegenetzes in Richtung Route 5 nach Bassegoda. Diese Orientierungspunkte benennen unterschiedliche Stellen: den Start der Route bei der Kirche und die Wegweisung bei der Pont de Valentí.

In der Umgebung ist das Canyoning auf der zentralen Achse Sant Aniol und les Canals auf 70 Personen pro Woche begrenzt. Prüfen Sie vor einer Tour die aktuell geltenden Genehmigungsbedingungen.

Für Besucherinnen und Besucher des Vall de Sant Aniol ist während des geltenden Zeitraums der Parkplatz von Sadernes der einzige dafür eingerichtete Parkplatz. Von dort muss die Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortgesetzt werden. Prüfen Sie vor der Anreise die geltenden Zugangsbedingungen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sales De Llierca.

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