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Riudarenes entdecken

Unterkünfte in Riudarenes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Riudarenes lässt sich über historische Orte und unterschiedliche Wege erschließen. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Interessen planen, bieten sich Baugeschichte, Bewegung und Natur als klare Themen an: Sant Martí steht für mehrere Bauphasen, am Castell d’Argimon treffen Kapelle, Turmreste und Aussichtspunkt zusammen. Bei den Wegen unterscheiden sich ein 17 Kilometer langer, linearer Wanderweg und ein gesundheitsförderndes Netz mit kurzen, mittleren und langen Routen.

Die Baugeschichte von Sant Martí

Die Església de Sant Martí de Riudarenes vereint Bauabschnitte aus verschiedenen Jahrhunderten. Das heutige Gebäude stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert, der Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert. Am 3. Mai 1640 brannten Soldaten des Terç de Moles die Kirche während des Aufstands nieder und verwüsteten sie, der den Krieg der Schnitter auslöste. Das heutige Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet.

Ein prägnantes Baudetail ist das quadratische Eingangsportal aus Granit im Barockstil. Die Bauinschrift trägt die Jahreszahl 1730. Zusammen mit dem späteren Glockenturm zeigt das Portal, dass sich an der Kirche verschiedene Zeiten und architektonische Merkmale ablesen lassen.

Castell d’Argimon: Kapelle, Turm und Aussicht

Auf dem Hügel von Argimon im Westen des Gemeindegebiets von Riudarenes befinden sich am Standort des Castell d’Argimon die Überreste eines quadratischen, acht Meter hohen Turms sowie die ursprüngliche Kapelle aus dem 11. Jahrhundert. Die romanische Kapelle hat zwei Schiffe und eine halbkreisförmige Apsis; Reste von Wandmalereien sind ebenfalls erhalten. So verbindet der Ort verschiedene Aspekte des baulichen Erbes, von den Turmresten bis zur Gestaltung der Kapelle.

Vom Ortsteil l’Esparra aus ist das Castell über einen einfachen, gut erhaltenen Forstweg erreichbar. Am Castell befindet sich ein Aussichtspunkt mit weitem Blick über die gesamte Region La Selva. Damit stehen bei dieser Station die erhaltenen Bauteile und der Ausblick als unterschiedliche Gesichtspunkte nebeneinander.

Wanderwege und Routenwahl

Der Camí dels Segadors ist 17 Kilometer lang, linear angelegt und als einfach eingestuft. Er verbindet die ersten Ausläufer der Guilleries bei Santa Coloma de Farners mit der Ebene von La Selva bei Vidreres und führt durch Riudarenes, Sils und Vidreres. Länge, Verlauf und Einstufung geben Ihnen einen konkreten Rahmen, wenn Sie diesen Weg mit anderen Routenmöglichkeiten vergleichen.

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In Riudarenes gibt es außerdem ein Netz gesundheitsfördernder Wege mit kurzen, mittleren und langen Routen. Während der Camí dels Segadors eine einzelne Strecke mit festgelegter Länge und linearem Verlauf ist, unterscheidet dieses Netz seine Wege nach Routenlänge. Der Parc Urbà de Salut de Riudarenes (Centre Cívic) ist als städtischer Gesundheitspark ausgewiesen.

Die BTT-Rundroute Centre a la Selva gehört zu einem regionalen Wegenetz, das als gut instand gehalten und ordnungsgemäß ausgeschildert gilt. Die Route kann in jeder Gemeinde entlang ihres Verlaufs begonnen werden. Damit stehen neben dem linearen Wanderweg und den unterschiedlichen Routen des Gesundheitswegenetzes auch Angaben zu einem regionalen BTT-Netz für Ihre Orientierung zur Verfügung.

Landschaft und Natur

Die geschützte Zone der Riera de Santa Coloma bildet zusammen mit der landwirtschaftlichen Nutzung der flacheren Flächen eine landschaftlich bedeutende Naturlandschaft. Riudarenes liegt außerdem auf einer Zugroute des Weißstorchs. Diese Naturbezüge ergänzen die baulichen Zeugnisse und die Wege um eine weitere Perspektive auf den Ort.

Weitere Reiseziele entdecken: Darnius, Palau De Santa Eulàlia, Sant Feliu De Guixols, Vallfogona de Ripollès, Castelló D’empúries, Sant Pere Pescador, Santa Cristina De Aro, Borrassà.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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