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La Pinya entdecken

Unterkünfte in La Pinya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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La Pinya liegt am nördlichen Ende von la Vall d'en Bas, zwischen den Gebirgszügen Rauta und Sant Valentí. Der Ortsname Pinya ist seit 958 belegt. Für Ihre Reiseplanung stehen zwei unterschiedliche Zugänge nebeneinander: die Landschaft rund um den Ort und eine Geschichte, die sich in romanischen Kirchen, einzelnen Bauteilen und gemeinschaftlich genutzten Waschplätzen zeigt. Ergänzt wird das Bild durch Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad. So können Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels sowohl Landschaft als auch Bau- und Alltagsgeschichte berücksichtigen.

Romanische Kirchen und ihre Baugeschichte

Die Pfarrkirche Santa Maria de la Pinya stammt aus dem 10. Jahrhundert. In ihr befindet sich ein romanisches Taufbecken für die Immersion aus dem 12. Jahrhundert, das aus Sant Joan dels Balbs stammt. An Santa Maria treffen damit unterschiedliche historische Zeiträume und Orte aufeinander: Der Kirchenbau wird dem 10. Jahrhundert zugeordnet, während das Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert und ursprünglich aus Sant Joan dels Balbs ist. Die Bezeichnung für die Immersion verweist auf die Taufform, für die das Becken bestimmt war. Wer sich für romanische Sakralbaukunst interessiert, findet hier neben dem Alter der Kirche auch ein konkretes Ausstattungsstück mit eigener Herkunft.

Sant Joan dels Balbs ist eine romanische Kirche, die erstmals 958 erwähnt wird. Im Lauf der Kirchengeschichte wurde sie zu einer Filialkirche von La Pinya. Sie liegt am Fuß der Serra de la Rauta im Gebiet von La Pinya. Ihr einschiffiges Langhaus, die Apsis und der zweibogige Glockengiebel geben der Kapelle eine klar beschreibbare architektonische Form. Trotz späterer Anbauten bewahrt Sant Joan dels Balbs eine schlichte, klare Ästhetik. Ein asphaltierter Weg führt vom Ortseingang von La Pinya direkt zur Eremitage.

Waschplätze und gelebte Geschichte

Die Rentadors de la Pinya haben als architektonisches Kulturerbe einen hohen Wert und stehen für funktionale, zweckorientierte Bauten ihrer Epoche. Ihre Geschichte umfasst mehr als das Waschen und Spülen von Kleidung: Die Waschplätze waren auch Treffpunkte, an denen sich besonders Frauen und Kinder versammelten und unterhielten. Sie verweisen zugleich auf Wasser als begrenzte, gemeinschaftlich genutzte Ressource der einzelnen Dörfer. So lassen sich an den Rentadors Baugeschichte, alltägliche Arbeit und gemeinschaftliches Leben zusammendenken.

Eine andere Seite der regionalen Religionsgeschichte zeigt die romanische Schnitzfigur Santa Maria de la Cabeça. Die Bevölkerung der Region verehrte sie stark; Menschen mit Kopfleiden riefen sie an. Während Kirchen und Waschplätze Bau- und Sozialgeschichte erkennen lassen, verweist die Figur auf eine religiöse Praxis, die mit einem bestimmten Anliegen verbunden war.

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Wege und Orientierung

Am Aussichtspunkt Sant Valentí reicht der Blick über Olot. Nach dem Aussichtspunkt führt der Carline Trail hinab und in den Ortsteil La Pinya hinein. Ein weiterer Wegbezug ist die als de la parcel·lària bekannte Straße zwischen Sant Esteve und La Pinya. Sie gilt zu Fuß und mit dem Fahrrad als wenig anstrengend. Die beiden Angaben helfen bei unterschiedlichen Orientierungsfragen: Beim Carline Trail sind Aussichtspunkt und Ortsteil wichtige Bezugspunkte; bei der Straße de la parcel·lària geht es um den Abschnitt zwischen Sant Esteve und La Pinya und seine geringe Anstrengung beim Gehen oder Radfahren.

Für die Anfahrt aus Olot führt die Zufahrt über die GIP-5223 in Richtung Riudaura und anschließend über die GIV-5224 nach La Pinya. Wenn Sie die Wegbezüge für Ihre Planung nutzen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegführung und Markierungen; Routenbedingungen und Markierungen können sich ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Valveralla, Salitja, Castelló D’empúries, Macanet De Cabrenys, Foixà, Fontanals De Cerdanya, Cervià De Ter, Llanca

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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