La Cellera De Ter: Vorgeschichte, Baukunst und Landschaft
Unterkünfte in La Cellera De Ter
Die Themen reichen von prähistorischen Funden bis zu Spazier- und Radwegen; dazu kommen Sakralarchitektur und Industriegeschichte. So können Sie Ihren Aufenthalt in La Cellera De Ter danach ausrichten, ob Sie sich besonders für frühe Geschichte, historische Bauwerke oder Landschaft interessieren.
Fundstätten aus weit auseinanderliegenden Epochen
Die Coves del Pasteral enthalten Bestattungen aus dem Neolithikum und Chalkolithikum, datiert auf die Zeit zwischen 4500 und 2500 v. Chr. Für die jüngere Vorgeschichte Kataloniens gilt die Fundstätte als bedeutend, denn Bestattungen aus dieser Zeit sind im westlichen Mittelmeerraum selten. Das Jaciment de la Font del Bassi eröffnet eine andere zeitliche Perspektive: Es stammt aus dem Mittelpaläolithikum. Zu den dortigen Funden gehört bearbeitetes Steinmaterial, darunter ein Faustkeil. Beide Fundstätten verweisen damit auf sehr unterschiedliche Abschnitte der Vorgeschichte.
Kirche, Bürgerkrieg und Industriegeschichte
Die romanische Pfarrkirche Santa Maria de Sales verbindet unterschiedliche architektonische Elemente: Sie weist gotische und barocke Formen auf. Zu den beschriebenen baulichen Details gehören ein Vorbau mit Steinsäulen und eine Holzbedeckung. Achten Sie bei der Betrachtung auf diese Verbindung von Grundtyp und späteren Gestaltungselementen.
Auch Can Dalmau ist mit einer konkreten historischen Funktion verbunden. Während des Spanischen Bürgerkriegs diente das Gebäude als Sitz des POUM, der CNT, der Joventuts Llibertàries und der Unió Republicana d’Esquerra. Die Central hidroelèctrica de can Ribes führt zu einem anderen Kapitel der Geschichte: Die Anlage ist denkmalpflegerisch bedeutsam und in das Inventar des architektonischen Kulturerbes Kataloniens aufgenommen. Das mit ihr verbundene Ensemble hydraulischer Bauwerke gilt als bemerkenswertes Beispiel der Ingenieurskunst des 20. Jahrhunderts.
Wälder und Lebensräume am Wasser
Die Vegetation von La Cellera De Ter ist überwiegend von Wäldern geprägt. Dazu zählen Korkeichen, Erdbeerbäume sowie Eichen- und Kastanienwälder. In den Bereichen des Ter und der Bäche kommen verschiedene Tiere vor: Barben, Nasen, Karpfen und Aale ebenso wie Frösche, Wasserschlangen, Nerze und Schildkröten. Wald und Wasser sind damit zwei unterschiedliche Perspektiven auf die natürliche Umgebung.
Spazier- und Radwege planen
Im Gemeindegebiet gibt es zahlreiche Quellen. Einige sind zugänglich und ermöglichen eine als Ruta de les fonts bezeichnete Spazierroute. Die Ruta de les pedreres de la Cellera de Ter bietet eine andere Art des Weges: Der Rundweg ist etwas mehr als neun Kilometer lang und führt an mehreren Steinbrüchen in der Umgebung von La Cellera De Ter vorbei. Er beginnt und endet an einer Grünanlage neben der alten Straße von La Cellera nach El Pasteral. Weiße und grüne Markierungen kennzeichnen die Route. Da sich Routenbedingungen und Beschilderung ändern können, prüfen Sie diese Angaben vor dem Wandern lokal.
Die Via Verda del Carrilet Girona–Olot führt durch La Cellera De Ter und ist für Fußgänger und Radfahrer geeignet. Auch hier können sich die Routenbedingungen ändern; informieren Sie sich daher vor der Nutzung. Die Angebote unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung: Die Ruta de les fonts ist eine Spazierroute, die Ruta de les pedreres ein Rundweg mit Steinbrüchen als Zielpunkten, und die Via Verda eignet sich für Fußgänger und Radfahrer. Diese Unterschiede geben Ihnen eine konkrete Grundlage, um den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu wählen.
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