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Castell d'Empordà: Burg, Kapelle und Wege

Unterkünfte in Castell d'Empordà

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castell d'Empordà verbindet eine kleine Siedlung mit einem markanten historischen Bauwerk, einer Kapelle und einer Festtradition. Für die Planung Ihres Aufenthalts stehen damit verschiedene Themen im Mittelpunkt: die Geschichte des Castell, die Architektur der Ermita del Remei, benannte Routen und der Aplec del Remei. Sie können den Schwerpunkt danach setzen, ob Ihnen Baugeschichte, Bewegung oder ein bestimmter Termin besonders wichtig ist.

Burganlage und Ortsgeschichte

Das Castell d'Empordà, auch Castell de Llaneres genannt, gab der kleinen Siedlung, die es umgibt, ihren Namen. Es wurde vermutlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts von Graf Ponç V. von Empúries an einem Grenzort errichtet. Dieser lag zwischen der Grafschaft Empúries, dem königlichen Herrschaftsgebiet von Girona und dem bischöflichen Besitz von la Bisbal. Die vorsichtige Datierung und der historische Grenzraum gehören zur Einordnung des Bauwerks.

Vom Castell sind der Hauptturm mit seinem Portal aus Keilsteinen sowie ein gotisches Fenster nahe dem Turm erhalten. Ab dem 16. Jahrhundert ließ die Familie Margarit Umbauten vornehmen: Die Anlage erhielt ein Renaissancefenster und wurde in einen Wohnpalast umgewandelt. So treffen an der Burg erhaltene ältere Bauteile und eine spätere Umgestaltung aufeinander. Die unterschiedlichen Namen Castell d'Empordà und Castell de Llaneres bezeichnen dasselbe Bauwerk.

Ermita del Remei und Sant Martí de Llaneres

Die Ermita del Remei ist in die Burganlage integriert. Die Kapelle wurde 1600 erbaut und 1750 erweitert; ein Glockenturm aus späterer Bauzeit gehört ebenfalls zu ihr. Ihr Bau ist rechteckig und einschiffig, mit einer halbrunden Apsis und einer Lunettenwölbung. Die Beschreibung nennt damit sowohl die Grundform als auch charakteristische Teile des Innenraums. Wenn Sie sich für historische Architektur interessieren, lassen sich an der Kapelle mehrere konkrete Baumerkmale unterscheiden, statt sie nur als Teil der Burganlage wahrzunehmen.

Nahe der Siedlung liegt außerdem Sant Martí de Llaneres. Die Kirche ist seit 1101 dokumentiert; das heutige Kirchengebäude wurde 1584 errichtet. Die beiden Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: auf die frühe Dokumentation von Sant Martí und auf den Bau des heutigen Gebäudes. Damit ergänzt die Kirche die Ortsgeschichte um einen eigenen zeitlichen Bezug.

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Routen und Landschaft

Bei den Routen lohnt sich ein Blick auf die jeweilige Bezeichnung und die dazugehörige Angabe. „Nucli medieval de Castell d'Empordà“ ist eine von drei einfachen Familienrouten, die im Gemeindegebiet von la Bisbal d'Empordà beginnen. Die Route „El Castell d'Empordà“ können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad unternehmen. Die Namen weisen auf unterschiedliche Routen hin; die Angaben zu Beginn und Aktivitätsform helfen, sie auseinanderzuhalten.

Eine weitere Route, „El riu Daró“, ist durch ihren Verlauf beschrieben: Sie führt parallel zum Fluss Daró bis auf die Höhe von Castell d'Empordà. Dort setzt sie auf dem linken Uferdamm fort, passiert die Riera de l'Rissec und kehrt über die Ebene von Casavells nach la Bisbal zurück. Fluss, Uferdamm und Rückweg geben dieser Route eine klar benannte Abfolge.

Als Landschaftspunkt bietet sich der höchste Punkt des Hügels turó de Marenys an. Bei klarem Wetter eröffnet sich von dort ein 360-Grad-Panorama, in dem umliegende Gipfel und Dörfer erkennbar sind. Die Wetterbedingung ist dabei entscheidend für die Sicht: Das Panorama und die erkennbaren Landschaftsmerkmale sind ausdrücklich für klare Sicht beschrieben.

Aplec del Remei

Der Aplec del Remei ist ein traditionelles Volksfest in Castell d'Empordà. Es findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Oktober statt. So können Sie den Aufenthalt mit dem genannten Festdatum planen, ohne einen anderen Veranstaltungstermin vorauszusetzen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Bisbal D'empordà.

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