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Espolla: Weinarchitektur, Kulturerbe und Albera

Unterkünfte in Espolla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Espolla stehen bei der Reiseplanung Weinarchitektur, Baugeschichte und Landschaft als unterschiedliche Themen nebeneinander. Der Celler Cooperatiu d’Espolla, historische Bauwerke und Flächen des geschützten Landschaftsbereichs Albera bilden dafür konkrete Anknüpfungspunkte. Der Dolmen Cabana d’Arqueta gehört zu den größten Megalithdenkmälern in der Albera und ergänzt diese Themen um einen besonderen Kulturerbe-Bezug. „Megalith“ bedeutet „Großstein“; der Begriff verweist auf eine andere Denkmalform als die Kirchen und das Castell.

Weinarchitektur und Besuche mit Reservierung

Der Celler Cooperatiu d’Espolla wurde am 8. November 1931 eingeweiht und von Architekt Pelai Martinez entworfen. Martinez ließ sich von den großen „Weinkathedralen“ des Gebiets Tarragona inspirieren. Die Bezeichnung macht die Größe dieser Vorbilder zum Schlüssel für das Verständnis des Entwurfs. So ist der Celler nicht allein ein Bezugspunkt für Wein, sondern auch für Architektur.

Nach vorheriger Reservierung sind individuell gestaltete Besuche der Kellerei, der Weinberge und der Landschaft von Espolla möglich. Da die Reservierung Voraussetzung ist, bestätigen Sie die Einzelheiten vor Ihrer Reise.

Historische Bauwerke und ihre Einordnung

Sant Martí de Baussitges wurde am 20. Dezember 946 von Bischof Gotmar von Girona geweiht und gilt aufgrund seiner Baumerkmale als vorromanische Kirche. Bei Sant Genís d’Esprac ist die Zuordnung vorsichtiger: Wegen Mauerabschnitten in Opus-spicatum-Technik wird die Kirche möglicherweise als vorromanisch eingeordnet. Der Vergleich zeigt zwei unterschiedliche Arten der Einordnung – ein historisches Weihedatum und eine ausdrücklich mögliche architektonische Klassifizierung.

Beim ehemaligen Castell d’Espolla sind erhaltene Reste in die städtische Bebauung integriert. Seine Bauweise lässt sich auf das 13. und 14. Jahrhundert datieren. Die Angabe zur Bauweise und die erhaltenen Teile geben zwei verschiedene historische Bezugspunkte: eine zeitliche Einordnung des Castell und die Einbindung seiner Reste in die Ortsbebauung.

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Auch La Fraternal gehört zur Sozialgeschichte Espollas: Der Verein der gegenseitigen Hilfe wurde 1874 in Espolla gegründet. Dieser Gründungszweck ergänzt die architektonischen Themen um einen Bezug zu gemeinschaftlicher Unterstützung.

Albera: Landschaft und Schutzstatus

Zum Naturgebiet Albera gehören in Espolla 669 Hektar. Der geschützte Landschaftsbereich Albera, zu dem ebenfalls Flächen in Espolla gehören, ist seit 2006 Teil des größeren Naturraums von besonderem ökologischem Interesse EIN Albera und des Natura-2000-Netzes. Die 669 Hektar benennen Espollas Anteil am Naturgebiet; die Zugehörigkeit zu EIN Albera und Natura 2000 ordnet den Landschaftsbereich in einen größeren ökologischen Zusammenhang ein. Wenn Sie Landschaft als Schwerpunkt Ihrer Reise betrachten, helfen diese beiden Ebenen, Espollas Flächenanteil vom übergeordneten Schutzstatus zu unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: El Cros, Garrigàs, Macanet De Cabrenys, Riells i Viabrea, Ullastret, Caldes De Malavella, Palau-Sator, Sant Aniol De Finestres

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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